Staatssekretärin Andrea Milz überreicht Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen

32 engagierte Bürgerinnen und Bürger für besondere Verdienste um den Sport ausgezeichnet

15. September 2021
Staatssekretärin Andrea Milz überreicht Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Staatsekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat in Vertretung von Ministerpräsident Armin Laschet die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Die Staatsekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat in Vertretung von Ministerpräsident Armin Laschet die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Bei einer Festveranstaltung in Münster würdigte die Staatssekretärin gemeinsam mit dem Präsidenten des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, Stefan Klett, die Verdienste von 32 Bürgerinnen und Bürgern, die sich nachhaltig im Sport engagieren. Die Sportplakette ist die höchste Auszeichnung, die das Land für herausragendes Engagement im Sport vergibt. Seit der Stiftung 1959 durch die damalige Landesregierung wurden lediglich 908 ehrenamtlich Engagierte, Sportlerinnen und Sportler sowie drei Mannschaften mit der Sportplakette des Landes ausgezeichnet.
 
„Sie repräsentieren das Sportland Nordrhein-Westfalen in seiner gesamten Vielfalt.“, sagte Staatssekretärin Andrea Milz. „Sie ermöglichen Breitensportangebote für alle, organisieren den Wettkampfsport oder erbringen Spitzenleistungen als Aktive. Damit sind sie Vorbilder für andere.“
 
Die Festveranstaltung im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland wurde von Rainer Wolf moderiert und von der Band „Fiesta Poets“ musikalisch begleitet.

Mit der Sportplakette wurden ausgezeichnet:
 
Ehrungsjahrgang 2020

  • Klaus Becker, Coesfeld
  • Peter Bredebusch, Kamen
  • Hans-Peter Durst, Dortmund
  • Ralf Geerk, Bergheim
  • Silvia Glander, Ratingen
  • Wilhelm Hummels, Hamm
  • Dr. Wolfgang Janko, Münster
  • Nuri Kurt, Leverkusen
  • Sabine Lüttmann, Nordwalde
  • Rainer Maedge, Köln
  • Reinhard Möllers, Köln
  • Günther Nülle, Iserlohn
  • Rosemarie Richter, Troisdorf
  • Hans-Peter Schmitz, Essen
  • Thilo Stralkowski, Mülheim an der Ruhr
  • Hermann Stratmann, Bottrop
  • Dr. Ulrich Thelen, Münster
  • Sabine Witte, Dormagen
Ehrungsjahrgang 2021
  • Christian Blasch, Mülheim an der Ruhr
  • Margot Bollmann, Lünen
  • Horst Derenbach, Bonn
  • Stefan Friedrich, Mülheim an der Ruhr
  • Josef Gottfried, Aachen
  • Günther Hedderich, Köln
  • Kirsten Hein, Remscheid
  • Jürgen Hütter, Krefeld
  • Hans-Jürgen Köhne, Hallenberg
  • Doris Mattheis, Bedburg
  • Heike Offermann, Möhnesee
  • Ulrike Pannenberg, Delbrück-Lippling
  • Thomas Schneider, Viersen
  • Martin Vollenbruch, Bottrop
Jahrgang 2020

Klaus Becker, Coesfeld

gilt im Kreis Coesfeld als erster Ansprechpartner, Organisator und Macher in allen Belangen des Sportabzeichens.
 
Im Kreissportbund Coesfeld engagiert er sich seit 1967 als Sportabzeichenbeauftragter und Vorstandsmitglied. Fast ebenso lange hat er als Lehrwart unzählige Übungsleiter lizenziert.
 
Klaus Becker nutzt sein großes Netzwerk, um viele Menschen für das Sportabzeichen zu bewegen. Der Kreis Coesfeld erreicht so regelmäßig eine Spitzenquote im jährlichen Ranking. In rund 200 Terminen jährlich prüft er jeden Antrag und überreicht fast jedes Sportabzeichen persönlich. Darüber hinaus hat er hat 62 Mal in Folge selbst das Sportabzeichen erworben und zählt damit zu den TOP 300 deutschlandweit.
 
Gleichzeitig war Klaus Becker von 1990 bis 2006 Vorstandsmitglied und Vorsitzender des TuS Coesfeld, später der SG Coesfeld. Auch in anderen Sportvereinen, wie dem Windsurfclub Dülmen-Buldern, hat er seine Spuren als Trainer, Berater und Vorstand hinterlassen.

Peter Bredebusch, Kamen

setzt sich seit über drei Jahrzehnten für die Ausbildung im Tauchsport ein.
 
Seit seiner Ausbildung zum Übungsleiter 1986 bildet er Sporttaucherinnen und Sporttaucher aus. Ab 1990 qualifiziert er Tauchlehrerinnen und –lehrer und begann sein Engagement in der Tauchausbildungskommission des Tauchsportverbandes NRW. Dort setzt er sich seitdem federführend für die Tauchausbildung ein.
 
2006 wurde Peter Bredebusch Instrukteur des Verbandes Deutscher Sporttaucher. Er leitete nicht nur zahlreiche Bundesprüfungen, sondern setzt auch hier immer wieder neue Impulse für die Aus- und Weiterbildung im Tauchsport. Er organisiert und gestaltet zahlreiche Ausbildungsformate, so zum Beispiel die größte medizinische Weiterbildung für Tauchausbilder in Deutschland.
 
Für seine herausragenden Leistungen für den Tauchsport erhielt Peter Bredebusch im Jahre 2000 die Bronzene Ehrennadel des Bundesverbandes Deutscher Sporttaucher. Der Tauchsportverband NRW zeichnete ihn 1997 mit der Bronzenen, 2011 mit der Silbernen und 2019 mit der Goldenen Ehrennadel aus.

Hans-Peter Durst, Dortmund

ist ein äußerst erfolgreicher deutscher Paracycler. Bis heute ist er 2facher Olympiasieger, 8facher Weltmeister, 3facher UCI-Gesamtweltcupsieger und 22facher Deutscher Meister und noch ist seine Sportkarriere nicht zu Ende.
 
Hans-Peter Durst startet allerdings nicht nur im Dreiradsport, auch als Läufer mit Handicap und Triathlet geht er an den Start. So gewann er vier Deutsche Meisterschaften im Paratriathlon und ist als Ultraläufer mit Walkingstöcken zum Beispiel im Starterfeld des 63 Kilometer langen „Röntgenlaufs“ rund um Remscheid zu finden.
 
Hans-Peter Durst ist als Sportler weiterhin aktiv, engagiert sich hierüber hinaus jedoch noch in vielfacher Weise unter anderem als Koordinator Radsport für Menschen mit Behinderungen im Radsportbezirk Westfalen und im Landesverband Radsport Nordrhein-Westfalen. Als Botschafter setzt er sich beispielsweise ein für die „Tour der Hoffnung“ für krebskranke Kinder sowie für die Kinderaugenkrebs-Stiftung.
 
In den Jahren 2011, 2012 und 2017 zeichnete die Stadt Dortmund Hans-Peter Durst als „Sportler des Jahres“ aus.

Ralf Geerk, Bergheim

Ralf Geerk engagierte sich bereits 1986 im Hörgeschädigten-Sportverein Wesel als Übungsleiter und Sportleiter. In den Jahren 2002 bis 2018 wirkte er dort als Erster Vorsitzender.
 
Für den Gehörlosensportverband Nordrhein-Westfalen übernahm Ralf Geerk 1998 das Amt des Landesfachwarts Badminton, 2002 dann das Amt des Homepage-Beauftragen und 2006 wurde er Beisitzer. Von 2010 bis 2012 brachte Ralf Geerk seine Kompetenzen als Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit ein. Seit 2013 ist Ralf Geerk Vizepräsident Breitensport sowie gleichzeitig seit 2018 Jugendwart und Jugendsekretär.
 
Als Aktiver feierte Ralf Geerk nordrhein-westfälische Meisterschaften im Badminton, wurde Deutscher Vizemeister im Volleyball und 2facher Deutscher Vizemeister im Straßenlauf über 5 km.
 
Für sein besonderes Engagement zeichnete ihn der Gehörlosen-Sportverband Nordrhein-Westfalen 2008 mit der Bronzenen und 2012 mit der Silbernen Ehrennadel aus.

Silvia Glander, Ratingen

kam 1983 als engagierte Mutter zur Schwimmabteilung des TV Ratingen. Bereits zwei Jahre später wurde sie Abteilungsleiterin. Sie gab der Abteilung eine neue Struktur, führte ein Kurssystem ein und die Mitgliederzahlen stiegen kontinuierlich. Sie brachte die Menschen zusammen und stärkte die Identifikation der Abteilungsmitglieder mit dem Gesamtverein.
 
Von 1991 bis 1997 übernahm Silvia Glander Verantwortung als stellvertretende Vereinsvorsitzende. Eine moderne Satzung und die Errichtung einer hauptamtlichen Geschäftsführung gehen auf ihr Wirken zurück. Seit 2009 entwickelt Silvia Glander mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern den TV Ratingen als Erste Vorsitzende zu einem beispielgebenden Sportgroßverein.
 
Professionelle Strukturen, die Vernetzung von Sport und Politik und die Vertretung der besonderen Interessen von mitgliederstarken Sportvereinen brachten Silvia Glander früh mit dem „Freiburger Kreis“ in Kontakt. Von 1997 bis 2011 war sie zunächst stellvertretende Vorsitzende und anschließend Vorsitzende dieses Zusammenschlusses von Sportgroßvereinen. Sie wurde zur gefragten Ansprechpartnerin der Politik und treibenden Kraft für die Weiterentwicklung der Sportgroßvereine.

Wilhelm Hummels, Hamm

war ein erfolgreicher Ruderer. Bereits als Aktiver engagierte er sich in seinem Verein, dem Ruderclub Hamm, und später auch im Nordrhein-Westfälischen Ruderverband in unterschiedlichen Funktionen.
 
Als Jugendvorstand verfasste Wilhelm Hummels eine der ersten Jugendordnungen in einem deutschen Ruderverein. Als Ausbilder kümmerte er sich bereits 1970 um die Kinderruderriege. Auch als Pressesprecher war er tätig.
Von 1985 bis 2015 sorgte er für die ordentliche Buchführung, die Lohnabrechnungen und die Jahresabschlüsse des Ruderclubs Hamm.
 
Im Jahr 2009 wurde Wilhelm Hummels erstmalig zum Schatzmeister des Nordrhein-Westfälischen Ruderverbandes gewählt. Sofort engagierte er sich für eine administrative Neuaufstellung und digitalisierte die Verbandsarbeit, die bis heute als vorbildhaft gilt. Seit 2017 ist Wilhelm Hummels zudem Vorstandssprecher des Nordrhein-Westfälischen Ruderverbandes.
 
Im Jahr 2015 verlieh ihm der Nordrhein-Westfälische Ruderverband für seine umfangreichen Verdienste die Goldene Ehrennadel.

Dr. Wolfgang Janko, Münster

ist Träger des 7. Dan im Judo. Seit 1986 setzt er sich ehrenamtlich für seine Sportart ein.
 
Als Pädagoge erkannte Dr. Wolfgang Janko sehr bald das Potential des Judosports. Er erarbeitete Judo-Handreichungen für den Schulsport und war an neuen Konzepten, wie „Judo für Ältere“ und „Judo im Elementarbereich“ beteiligt.
 
Im Nordrhein-Westfälischen Judo Verband wurde er früh Beauftragter, dann Ressortleiter für Behindertensport. Diese Funktion übt er bis heute aus.
 
Als Folge einer Kooperation der Verbände war Dr. Wolfgang Janko an der Gründung der Abteilung Judo im „Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen“ maßgeblich beteiligt. Seit 1995 ist er Vorsitzender der dortigen Judoabteilung.
 
Sehr am Herzen liegt ihm ID Judo - Judo für Menschen mit geistigen Einschränkungen. So organisierte er zahlreiche inklusive Wettkämpfe und Meisterschaften auf Landes- und Bundesebene. An den Planungen der erste ID-Judo Weltmeisterschaft 2017 und den ID-Judo-Europameisterschaften 2017 und 2019, jeweils in Köln, war Dr. Wolfgang Janko maßgeblich beteiligt.

Nuri Kurt, Leverkusen

leistet seit über 50 Jahren erfolgreiche Jugendarbeit in seinem Verein SV Schlebusch.
 
Als leidenschaftlicher Fußballspieler übernahm Nuri Kurt das Traineramt, als sein Sohn mit dem Fußballspielen begann. Sein Engagement und sein Geschick im Umgang mit Kindern und Jugendlichen führten dazu, dass er 1982 zum Jugendleiter seines Vereins gewählt wurde. Diese Funktion in einem Verein mit einer der größten Jugendabteilungen im Fußballverband Mittelrhein übt er bis heute aus.
 
Das von ihm geprägte Leitbildes seines Vereins setzt Nuri Kurt auch außerhalb des Platzes um, wenn es darum geht, jungen Menschen den rechten Weg zu weisen.
 
Nuri Kurt wurde mehrfach für sein beispielgebendes Engagement ausgezeichnet. 1995 wurde ihm das Jugendleiterehrenzeichen des Westdeutschen Fußballverbands und 2003 der DFB-Ehrenamtspreis verliehen. Der Fußballverband Mittelrhein ehrte ihn 2013 mit der Goldenen Ehrennadel und mit dem FVM-Ehrenamtspreis 2019. Bereits 2006 wurde Nuri Kurt der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Sabine Lüttmann, Nordwalde

ist als Breitensportlerin zum Schießsport gekommen und hat sich sogleich ehrenamtlich engagiert. Heute ist sie 2. Vorsitzende der Vereinigten Schützen Nordwalde.
 
Im Sportschützenbezirk Münsterland war Sabine Lüttmann von 1998 bis 2011 Bezirksjugendleiterin. Ihr gelang es, die Jugendarbeit zu beleben und eine sehr erfolgreiche Talentsichtung aufzubauen.
 
Seit 2011 gehört Sabine Lüttmann dem Präsidium des Westfälischen Schützenbundes an. Als heutige Vizepräsidentin Jugend hat sie neben der erfolgreichen Wertekampagne des Schützenbundes die Entwicklung des Zielsport-Angebotes vorangetrieben. Sie initiierte zahlreiche Projekte wie den Winny-Cup, um Kindern und Jugendlichen den Schießsport im Verein näherzubringen.
 
Mit ihrem vorbildlichen Engagement hat sie die Entwicklung der Fachschaft Sportschießen Nordrhein-Westfalen und auch den Jugendausschuss des Deutschen Sportschützenbundes entscheidend geprägt. Deshalb verlieh ihr der Deutsche Schützenbund 2004 das Ehrenkreuz in Bronze und 2012 das Ehrenkreuz in Silber. 2018 erhielt sie die Goldene Medaille des Deutschen Schützenbundes.

Rainer Maedge, Köln

wird als Eishockey Urgestein bezeichnet. Seit über 33 Jahren gehört er in führenden Positionen dem KEC „DIE HAIE“ e. V. an: Zunächst als Vorsitzender des Verwaltungsrates und seit 1996 als Präsident.
 
Unter der Führung von Rainer Maedge stellte sich der Verein wirtschaftlich und organisatorisch neu auf. Als Folge konnten weitere Deutsche Meistertitel und internationale Erfolge gefeiert werden. Für seine hervorragende Jugend- und Ausbildungsarbeit wurde der Verein mehrfach ausgezeichnet. Mit über 80 aktiven Spielerinnen ist der KEC zudem der größte Frauen Eishockeyclub in Deutschland. Auch eine Para-Eishockeyabteilung wurde gegründet.
 
Rainer Maedge engagierte sich als treibende Kraft für einen eigenständigen Eishockeysportlandesverband. Nach der Gründung des EHV NRW 2015 wurde er zunächst Vizepräsident, dann Präsident und ist nun Ehrenpräsident.
 
Rainer Maedge ist Mitinitiator des barrierefreien Sportparks Köln-Stammheim und war von 1999 bis 2004 Präsident des Stadtsportbundes in Köln.
 
Für sein außergewöhnliches Engagement erhielt Rainer Maegde 1983 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.

Reinhard Möllers, Köln

Reinhard Möllers hat sich in besonderer Weise um die nachhaltig ordentliche Organisation des Tennissports verdient gemacht.
 
Für seinen Verein den Marienburger Sport Club in Köln wirkte er in den Jahren 1983 bis 1991 als Schatzmeister. Von 1991 bis 2001 übernahm Reinhard Möllers das Amt des 1. Vorsitzenden. In diesen Jahren wuchs der Verein von 800 auf 1200 Mitglieder. Reinhard Möllers hat umfangreiche infrastrukturelle Erweiterungen und Verbesserungen auf den Weg gebracht und begleitet. So bekam der Verein eine Vier-Platz-Tennishalle und die Hockeyabteilung einen Kunstrasenplatz.
 
Für den Tennisverband Mittelrhein engagiert sich Reinhard Möllers seit 1990 als Schatzmeister. In der Interessengemeinschaft der Tennisverbände Nordrhein und Westfalen e. V. wirkt er seit 2010 als Kassenprüfer.

Günther Nülle, Iserlohn

ist dem Segelsport seit Jahrzehnten als Regattasegler, Trainer von Nationalteams, Wettfahrtleiter von internationalen Regatten sowie erfolgreicher Teamleader bei Welt- und Europameisterschaften verbunden. In seinem Verein, dem Kanu-Segel-Club Hemer und im Deutschen-Segler Verband bringt er sich in unterschiedlichen Funktionen erfolgreich für den Segelsport als Wettkampfsport ein.
 
Günter Nülle setzt sich hierüber hinaus seit über 20 Jahren im Kreissportbund Märkischer Kreis für den Schulsport ein. Sein Augenmerk galt als Projektleiter von Beginn den Projekten „KommSport“ und „Sportplatz Kommune“. Günther Nülle wirkte 8 Jahre als stellvertretender Vorsitzender des Kreissportbundes bis er im Jahr 2012 dessen Vorsitzender wurde. Dieses Amt übt er bis heute aus.
 
Günther Nülle wurde mehrfach ausgezeichnet. 1994 verliehen ihm der Segler-Verband Nordrhein-Westfalen die Silberne Ehrennadel und der KSC Hemer die Goldene Ehrennadel. 2018 erhielt er die Ehrenmedaille der Stadt Hemer und im selben Jahr die Ehrenplakette des Märkischen Kreises.

Rosemarie Richter, Troisdorf

bringt sich seit 45 Jahren als Übungsleiterin im Troisdorfer Turnverein von 1891 ein. Dort engagiert sie sich insbesondere für den Sport in der Krebsnachsorge und den Seniorensport. Im Vorstand ihres Vereins wirkt sie zudem als sportliche Leiterin.
 
Rosemarie Richter wurde 1987 erstmalig in den Vorstand des Stadtsportverbandes Troisdorf gewählt. Zunächst als Beisitzerin mit den Aufgaben Breitensport und Integration wirkt sie dort heute als Beisitzerin für Gymnastik und Turnen.
 
Seit 2000 engagiert sich Rosemarie Richter im Präsidium des Kreissportbundes Rhein-Sieg für die Belange der Mädchen und Frauen im Sport. Sie gestaltet das Fortbildungsprogramm und organisiert Maßnahmen für Mädchen und Frauen. Ihre Ehrenamtliche Arbeit, ihre Ideen und ihr Engagement tragen entscheidend zur Sportentwicklung im Rhein-Sieg-Kreis bei.

Hans-Peter Schmitz, Essen

war als Dressurreiter bis zur S-Klasse aktiv. Sehr früh wechselte er an den Richtertisch und ist nun seit über 45 Jahren als Richter national und international im Einsatz.
 
Hans-Peter Schmitz engagierte sich auf den verschiedensten Ebenen für den Pferdesport und das Tierwohl. Als Vereinsvorsitzender des Reiterclubs Buchholzhof Mühlheim, als Vorsitzender des Kreisverbandes, als Mitglied des Verbandsrates, als Vertreter der Richter im Verbandsausschuss Leistungssport und als Mitglied verschiedenster Kommissionen brachte er seine große Erfahrung und sein geschätztes Fachwissen ein.
 
Im Präsidium des Pferdesportverbandes Rheinland setzte sich Hans-Peter Schmitz in den Jahren 2005 bis 2012 als Vorsitzender des Ausschusses Leistungssport, Sprecher des Beirates für Turnierfachleute und in der Kommission für Pferdeleistungsprüfungen ein. Seit 2012 ist er Vizepräsident des Pferdesportverbandes Rheinland.
 
Für seine besonderen Verdienste wurde Hans-Peter Schmitz mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt verlieh ihm die Deutsche Reiterliche Vereinigung 2010 das Deutsche Reiterkreuz in Bronze.

Thilo Stralkowski, Mülheim an der Ruhr

blickt auf eine sehr erfolgreiche Karriere als Hockeyspieler zurück. Bereits als Jugendlicher gewann er zahlreiche Meistertitel. Mit der 1. Herren Mannschaft des HTC Uhlenhorst wurde er 2018 Deutscher Meister im Feldhockey.
 
Insgesamt bestritt Thilo Stralkowski 89 Jugend- und 98 Herren-Länderspiele. Zu den bedeutendsten Erfolgen zählen die Gewinne der Hallenweltmeisterschaften 2012 und 2013. Hinzu kamen die Gewinne der Europameisterschaften auf dem Feld 2011 und 2013. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London gewann er mit dem deutschen Team die Goldmedaille.
 
Neben seinen herausragenden aktiven Erfolgen hat sich Thilo Stralkowski in vielfältiger Weise in seinem Verein engagiert. So brachte er sein Talent im Umgang mit Menschen, sein Wissen und Engagement beim qualifizierten Training von Kindermannschaften ein.
 
Für sein vorbildhaftes Verhalten als verantwortungsbewusster Leistungssportler wurde er 2011, 2013 und 2014 als Sportler des Jahres der Stadt Mülheim an der Ruhr ausgezeichnet. 2018 verlieh ihm der HTC Uhlenhorst die Ehrenmitgliedschaft.

Hermann Stratmann, Bottrop

war ein begeisterter Handballspieler, Schiedsrichter und Trainer. Auch abseits des Spielfeldes engagierte er sich früh für den Handballsport.
 
Hermann Stratmann war in seinem Sportverein Turnerbund Bottrop 1904 lange Jahre Geschäftsführer Handball, dann Abteilungsleiter und Sportwart bis er dort zunächst 2., dann 1. Vorsitzender wurde. Dies ist er bis heute.
 
Im Handballkreis Oberhausen/Bottrop und im Handballkreis Rhein-Ruhr engagierte sich Hermann Stratmann als Mitglied des Kreisspruchausschusses, war Schiedsrichterlehrwart und kümmerte sich um die Schiedsrichteransetzungen. Über 20 Jahre wirkte er im Vorstand des Handballkreises Rhein-Ruhr, als 2. und dann als 1. Vorsitzender.
 
Im Bottroper Sportbund gab er von 1987 bis 1996 als Übungsleiter im Schulsport sein Wissen weiter an den Nachwuchs, seit 1989 leitet er die Fachschaft Handball, ist Sportabzeichenbeauftragter sowie seit 2002 stellvertretender Geschäftsführer.

Dr. Ulrich Thelen, Münster

starte sein ehrenamtliches Engagement zunächst in den 1980er Jahren als Trainer und Jugendrat im Fußball. 20 Jahre wirkte er als 1. Vorsitzender des Post SV Münster. Seit dem Vereinszusammenschluss zum DJK SV Mauritz im Jahr 2014 übernimmt Dr. Ulrich Thelen dort die Aufgaben des 2. Vorsitzenden.
 
Bereits 2006 initiierte Dr. Ulrich Thelen die Gründung einer Boxabteilung. Diese bildete 7 Jahre später die Basis für die Gründung des Vereins Boxzentrum Münster. Unter seiner Ägide als 1. Vorsitzender verknüpft der Verein den Leistungssportgedanken mit einem nachhaltigen Betreuungskonzept für Kinder und Jugendliche. So werden sportliche Leistungen mit der Persönlichkeitsentwicklung der jungen Sportlerinnen und Sportler verknüpft. Das neu gebaute Boxzentrum ist mittlerweile Landesleistungsstützpunkt Boxen und bietet ausreichend Platz auch für die tägliche Hausaufgabenbetreuung.
 
Dr. Ulrich Thelen wurde für seine Verdienste im Boxsport vom Boxsportverband Nordrhein-Westfallen 2011 mit der Silbernen und 2016 mit der Goldenen Ehrennadel geehrt. Der Deutsche Boxsportverband verlieh ihm 2018 die Goldene Ehrennadel.

Sabine Witte, Dormagen

ist die erste Schiedsrichterin in der Geschichte des Westdeutschen Volleyballverbandes, die auch international im Einsatz war.
 
Sabine Witte startete ihre Laufbahn als Volleyballschiedsrichterin bereits als Jugendliche. 2003 erhielt sie die Zulassung als Schiedsrichterin der 2. Bundesliga, 4 Jahre später dann zur 1. Bundesliga.
 
Ihr internationaler Einsatz begann 2011. Sabine Witte begleitete zahlreiche Spiele der Volleyball-Champions-League sowie der World- und Nations-League. 2015 wurde sie bei den European-Games in Baku und 2019 bei den Europa-Meisterschaften der Frauen in Polen, Slowakei, Türkei und Ungarn eingesetzt.
 
Sabine Witte war von 2013 bis 2017 Verbands-Schiedsrichterwartin im Westdeutschen Volleyballverband und stand dem Schiedsrichterausschuss vor.
 
Bis heute gibt Sabine Witte als Referentin ihr Wissen an den Schiedsrichternachwuchs weiter.
 
Der Westdeutsche Volleyball-Verband zeichnete sie 2015 mit der Bronzenen und 2020 mit der Silbernen Ehrennadel aus.
 
Jahrgang 2021

Christian Blasch, Mülheim an der Ruhr

begann im Alter von sechs Jahren beim HTC Uhlenhorst Mülheim Hockey zu spielen. Schon mit 18 Jahren startete er seine erfolgreiche Karriere als Hockey-Schiedsrichter.
 
Sehr bald stieg Christian Blasch zum Schiedsrichter in die Damen- und Herren-Bundesliga auf. Bereits im Alter von 23 Jahren pfiff er internationale Begegnungen. Christian Blasch nahm an fünf Europa-, sechs Weltmeisterschaften und vier Olympischen Spielen teil. 2016 leitete er gemeinsam mit dem Südafrikaner John Wright das olympische Herren–Finale bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Seine fünfte Olympiateilnahme in Tokio musste er leider wegen einer Verletzung absagen.
 
Seinen großen Erfahrungsschatz gibt Christian Blasch als Schiedsrichterobmann in seinem Heimatverein sowie im Hockeybezirk weiter. Im Deutschen Hockey-Bund bringt er sich als Schiedsrichterausbilder und -beobachter ein und ist darüber hinaus Mitglied des Schiedsrichterausschusses.
 
Christian Blasch wurde mehrfach für seine herausragenden Leistungen als Hockey Schiedsrichter ausgezeichnet. So ehrte der Welthockeyverband Christian Blasch mit dem „Hockey Stars Award 2016 - Umpire Award“ aus.

Margot Bollmann, Lünen

engagiert sich seit mehr als vier Jahrzehnten für den Tanzsport.
 
Als ehemalige aktive Teilnehmerin bei den Deutschen Meisterschaften wirkte sie zunächst ab 1977 für zwei Jahre beim TSC Dortmund als Kassenwartin. Zwischen 1978 und 1995 half sie als Vorstand „Frau im Sport“ und Lehrwartin bei der Weiterentwicklung des Tanzsportverbandes Nordrhein-Westfalen. Im Deutschen Tanzsportverband war Margot Bollmann von 1985 bis 1996 Beauftragte für Jazz- und Modern-Dance. Als Vorsitzende brachte sie ihr organisatorisches Talent und Können von 1997 bis 2019 beim TSC Recklinghausen ein und bekleidet dort seitdem das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden.
 
Für ihr außerordentliches Engagement für den Tanzsport erhielt Margot Bollmann vom Tanzsportverband NRW die Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold. Der Deutsche Tanzsportverband überreichte ihr die Ehrennadeln in Bronze und Silber. Die Stadt Recklinghausen ehrte Margot Bollmann im Jahr 2019 für ihre 40-jährige kontinuierliche und ehrenamtliche Vorstandstätigkeit in Sportverein und -verband.

Horst Derenbach, Bonn

setzt sich seit fast 40 Jahren für die Sportentwicklung in seiner Heimatstadt Bonn ein.
 
Nach seiner Zeit als aktiver Handballer beim TuS Oberkassel 1896 e.V. trainierte er Jugendmannschaften und war 12 Jahre als Schiedsrichter bis zur Regionalliga aktiv. Vier Jahre engagierte er sich als Schiedsrichterwart im Handball Kreis. Durch die Gründung von vereinsübergreifenden Spielgemeinschaften mit allen Bonner Handballvereinen trug er maßgeblich dazu bei, den Handballsport in Bonn zu fördern.
 
Horst Derenbach blieb seinem Verein treu, wurde Abteilungsleiter und stellvertretender Vorsitzender, dann 1983 Vereinsvorsitzender. Durch Kooperationen mit Schulen und Kindergärten wird dort ein regelmäßiges Sportangebot geschaffen. Geflüchteten Menschen wird die Integration erleichtert, indem sie kostenlos an den Angeboten des TuS Oberkassel teilnehmen können.
 
Horst Derenbach wurde für seine beispielgebenden Verdienste mehrfach ausgezeichnet. Der Handball Kreis und der Westdeutsche Handball Verband ehrten ihn mit einer Silbernen Ehrennadel. Er erhielt den Ehrenpreis des Bonner Sports. Der Bundespräsident verlieh ihm 2007 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Stefan Friedrich, Mülheim an der Ruhr

nahm dreimal an Deaflympischen Spielen als Hammerwerfer teil. Dabei gewann er 2001 die Silbermedaille in Rom und 2005 die Goldmedaille in Melbourne mit einer Weite von 48,17 Metern.
 
Stefan Friedrich engagierte sich im Deutschen Gehörlosen-Sportverband seit dem Ende seiner aktiven Karriere zunächst als Passverwalter und später als Technischer Leiter.
 
2011 wurde Stefan Friedrich zum Vorsitzenden des Gehörlosen-Turn- und Sportvereins 1910 Essen gewählt. Insbesondere seine Fähigkeiten zur Integration von Breiten- und Leistungssport tragen zur Entwicklung des Gehörlosensports über seinen Verein hinaus in besonderer Weise bei.
 
Für seine außerordentlichen Leistungen im Leistungssport wurde Stefan Friedrich mit der höchsten sportlichen Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland, dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.

Josef Gottfried, Aachen

engagiert sich in besonderer Weise für den Boxsport.
 
Als Abteilungsleiter Boxen beim Post-Telekom-Sportverein Aachen und Trainer mit C-Lizenz liegt sein Augenmerk auf die Nachwuchsausbildung. Insbesondere junge Menschen mit Migrationshintergrund oder schwierigen sozialen Startbedingungen stehen im Mittelpunkt seiner Integrationsarbeit.
 
Josef Gottfried fungiert als Sport-Jugendwart im Kreis Aachen, als Jugendwart-Koordinator im Bezirk Mittelrhein und seit über zehn Jahren als Jugendkoordinator im Boxsportverband NRW. Der Inhaber der internationalen Supervisor Kampfrichterlizenz ist stellvertretender Jugendwart im Deutschen Boxsport-Verband und für das Boxen im Olympiastützpunkt Köln verantwortlich. Als Teamleiter begleitete er mehrere deutsche Nationalmannschaften der U 17 bis U 22.
 
Josef Gottfried erhielt im Jahr 2019 die Ehrennadel in Gold des Deutschen Boxsport-Verbandes.

Günther Hedderich, Köln

setzt sich seit vielen Jahren für die Interessen der Familien-Sport-Gemeinschaft ein und unterstützt die Mitgliedsvereine dabei, vielfältige Sport- und Freizeitangebote anzubieten.
 
Günther Hedderich begann 1968 sein Engagement zunächst als Jugendwart im Lichtbund Niederrhein in Duisburg. Gleichzeitig brachte er sich in die Vorstandsarbeit der Jugendgremien auf Landes- und Bundesebene ein. In den Jahren 1981 bis 1989 wählte der deutsche Dachverband Günther Hedderich zum Vizepräsidenten.
 
Günther Hedderich initiierte 1992 die Gründung des Schwimmvereins FSG Leverkusen und übernahm sogleich für 25 Jahre den Vereinsvorsitz.
 
Die Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen machte Günther Hedderich erstmalig 1993 zu ihrem Präsidenten. Bis in das Jahr 2021 füllte er dieses Amt aus. In seine Amtszeit fiel die Gründung des mittlerweile weltgrößten naturistische internationalen Familien- und Sporttreffens „Mee(h)r erleben“ an der Ostsee.
 
Günther Hedderich erhielt für sein besonderes Engagement zahlreiche Auszeichnungen. Zuletzt zeichnete ihn der Landessportbund Nordrhein-Westfalen mit der Goldenen Ehrennadel aus.

Kirsten Hein, Remscheid

ist eine in besonderer Weise verdiente Ehrenamtlerin, von deren Engagement die Sportvereine leben.
 
Seit 1996 bringt sie sich im Hastener Turnverein 1871 in Remscheid als Übungsleiterin im Gesundheits- und Rehasport ein. Sehr früh bot sie eine unterstützende Gymnastik zur Linderung der Folgen einer Morbus Bechterew Erkrankung an. Mittlerweile betreut sie immer neue Gruppen für verschiedene Behinderungen und Erkrankungen. Damit hat sie zahlreichen Betroffenen entscheidend geholfen auf dem Weg zu mehr Lebensqualität durch Sport.
 
Kirsten Hein ist seit 2009 Abteilungsleiterin in ihrem Verein. Mit ihrem Engagement geht sie voran und animiert andere aktiv zu werden. Im Jahr 2014 wurde sie erstmalig zur 2. Vereinsvorsitzenden gewählt.
 
Im Stadtsportbund Remscheid organisiert sie den „Runden Tisch Behindertensport“ sowie Veranstaltungen zum Programm „Bewegt gesund bleiben“. Sie ist die erste Ansprechpartnerin für Fragen um den Gesundheits- und Rehabilitations-Sport.
 
Bei der Remscheider Sportlerehrung 2016 erhielt Kirsten Hein den Sonderpreis „Bewegt gesund bleiben".

Jürgen Hütter, Krefeld

errang in den Jahren 1974 bis 1998 zahlreiche Medaillen als Fahrtensegler bei landes- und bundesweiten Wettbewerben. 1997 wurde ihm der Wanderpreis für besondere Leistungen im Bereich Küstensegeln des Deutschen Segler-Verbandes zugesprochen. 7mal gewann er den Wanderpreis für besondere Leistungen im Bereich Binnen- und Küstensegeln des Segler-Verbandes Nordrhein-Westfalen. Seitdem bringt er seinen Sachverstand als Jurymitglied für die Fahrtenwettbewerbe in beiden Verbänden ein.
 
Jürgen Hütter engagierte sich über viele Jahre in seinem Verein, der Krefelder Seglervereinigung, als Pressewart und Vorstandsmitglied. 15 Jahre lang übernahm er dort das Amt des 2. Vorsitzenden. Über zehn Jahre war er in der Segelausbildung von Kindern und Erwachsenen sowie der Wettfahrtleitung tätig.
 
Jürgen Hütter ist seit 1999 Mitglied im Ausschuss „Breitensport“ des Segler-Verbandes Nordrhein-Westfalen.
 
Seit 2000 ist er Vorstandsmitglied des Stadtsportbundes Krefeld in dem er unter anderem 15 Jahre als ehrenamtlicher Geschäftsführer wirkte.

Hans-Jürgen Köhne, Hallenberg

hat sich in hervorragender Weise für den Bob- und Schlittensport verdient gemacht.
 
Als ehemaliger erfolgreicher Rennrodler und Bobpilot brachte er sich seit 1995 zunächst als Sportwart Rodel in seinem Heimatverein, dem Bob- und Rodelclub Hallenberg, ein. Seit 1999 engagiert er sich als 1. Vorsitzender.
 
Im Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverband wirkt Hans-Jürgen Köhne seit 1996 mit seiner Expertise als Vizepräsident. Seit mehr als zwei Jahrzehnten leitet er die Organisation bei allen nationalen und internationalen Rennrodelveranstaltungen auf der Kunsteisbahn in Winterberg.
 
Im Internationalen Rennrodelverband setzt er sich vor allem für den Nachwuchs ein. So ist er seit 2010 stellvertretender Vorsitzender der Kommission Jugend und Entwicklung, Leiter der Jugendkommission und Juryvorsitzender bei Junioren-Weltmeisterschaften und Junioren-Weltcups im Rennrodeln.
 
Für seine besonderen Verdienste erhielt Hans-Jürgen Köhne 2021 die Goldene Ehrennadel des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes.

Doris Mattheis, Bedburg

hat sich in herausragender Weise um den Frauenfußball verdient gemacht. Seit 1999 engagiert sie sich im Amt der 1. Vorsitzenden für den Sportverein Kaster. Dabei rettete sie den Verein vor der Insolvenz. Heute ist er in der kleinen Gemeinde Kaster zu einem wichtigen Teil des gesellschaftlichen Lebens vor Ort geworden.
 
Der SV Kaster entwickelte sich unter Führung von Doris Mattheis vom „normalen“ Fußballverein, mit Zusatz-Angeboten für Mädchen und Frauen, zu einem der größten Frauenfußballvereine im Rhein-Erft-Kreis.
 
Doris Mattheis gestaltete diesen Wandel mit ihren hohen kommunikativen Fähigkeiten, ihrem Engagement und ihrer Sachkompetenz. Insbesondere die Jugendförderung steht dabei im Fokus. Zusammen mit den Mitgliedern wurden die Platzanlage und Anbauten in Eigenleistung erstellt, instandgehalten und gepflegt.
 
Für ihre hervorragenden Leistungen wurde Doris Mattheis mit dem Ehrenamtspreis des Fußball-Verbands Mittelrhein sowie dem NRW-Preis Mädchen und Frauen im Sport ausgezeichnet.

Heike Offermann, Möhnesee

fand im Alter von fünf Jahren zum Turnen. Sehr früh brachte sie sich im Jugendvorstand und als Jugendwartin in ihrem Verein, dem LTV Hirschberg, wie auch im Jugendvorstand des Sauerländer Turngaus ein.
 
Heike Offermann wurde 1991 Übungsleiterin und bald engagierte sie sich als Referentin in Übungsleiter-Ausbildungen für das Kinderturnen. 1995 übernahm sie das Amt der Beauftragten für Jugendturnen im Westfälischen Turnerbund. Seit 2003 ist Heike Offermann als Vorsitzende der Westfälischen Turnerjugend die treibende Kraft in der Jugendarbeit. Sie leitet seit 2006 die Landeskinderturnfeste und im Rahmen der NRW-Landesturnfeste sowie der Internationalen Deutschen Turnfeste ist sie die Ansprechperson für die Veranstaltungen und Angebote der Westfälischen Turnerjugend.
 
Darüber hinaus ist Heike Offermann Mitglied im Geschäftsführenden Präsidium des Westfälischen Turnerbundes und gehört als Vorsitzende der Westfälischen Turnerjugend dem Hauptausschuss, dem zweithöchsten Gremium des Westfälischen Turnerbundes, an.
 
Für ihre besonderen Verdienste verlieh ihr der Westfälischen Turnerbund 2015 die WTB-Ehrennadel in Silber und 2019 die Ehrennadel in Gold.

Ulrike Pannenberg, Delbrück-Lippling

engagiert sich seit 1994 als Übungsleiterin in ihrem Verein, dem FC Westerloh-Lippling. Sie begann mit der Leitung der Kindergruppe, um anschließend zahlreiche breitensportliche Angebote im Turnen, Laufen und Familiensport zu betreuen. Ihr gelingt es, Menschen für den gemeinsamen Sport zu gewinnen und zu begeistern.
 
Ulrike Pannenberg organisierte Aktionstagen wie „Breitensport für Frauen und Mädchen“, die „Fun Sport Woche“ oder 10 Jahre lang den Kinder- und Jugendmarathon in Delbrück. 2008 führte sie mit Erfolg die Wettbewerbe „1000 Sportabzeichen für Delbrück“ und 2009 „500 Minisportabzeichen für Delbrück“ ein. Auch war sie die treibende Kraft bei der „Mission Olympic“. Delbrück wurde hiernach als „Aktivste Stadt Deutschlands 2011“ ausgezeichnet.
 
Zusätzlich bringt sich Ulrike Pannenberg im Stadtsportverband Delbrück als Beisitzerin, Sportabzeichenwartin und Betreuerin der Freiwilligendienstleistenden ein.
 
Für ihre besonderen Verdienste wurde Ulrike Pannenberg im Jahr 2013 die Gauehrennadel des Ostwestfälischen Turngaus verliehen. Auch die Stadt Delbrück und der Stadtsportverband zeichneten sie mehrfach aus.

Thomas Schneider, Viersen

ist Träger des 8. Dan Taekwondo und blickt auf eine erfolgreiche sportliche Karriere zurück. 1988 wurde er mit der Mannschaft Vize-Weltmeister.
 
Thomas Schneider brachte sich bereits 1975 als Jugendwart in die Vereinsarbeit ein. Schon sieben Jahre später wurde er 1. Vorsitzender seines Vereins Oh Do Kwan Dülken. Aufgrund seiner guten Vernetzung gelang es ihm, auch in weiteren Vereinen Taekwondo-Abteilungen zu gründen. Überregional engagiert er sich seit 1991 als A-Trainer sowie als Landes- und Bundeskampfrichter sowie als Bundesprüfer für seine Sportart. In der Taekwondo Union NRW setzt er sich seit 1985 im Vorstand für die Jugend und die Bildung ein. Als Bildungsreferent hält er den Kontakt zur Basis.
 
Thomas Schneider engagiert sich hierüber hinaus als Fachwart im Stadt Sport Verband Viersen und als Beisitzer und später 1. Vorsitzender der Kreissportjugend Viersen. Für den Landessportbund Nordrhein-Westfalen ist er als Bildungsmitarbeiter im Einsatz.
 
Für seine besonderen Leistungen wurde Thomas Schneider mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt verlieh ihm die Deutschen Taekwondo Union die Ehrennadel in Gold.

Martin Vollenbruch, Bottrop

leitet bis heute als Schiedsrichter Spiele der Volleyball Verbandsliga. Daneben bringt er sein großes Organisationsgeschick in vielfältiger Weise zum Wohle des Volleyballsports ein.
 
Martin Vollenbach engagierte sich in den 1970er-Jahren als Mitbegründer des Volleyballkreises Bottrop-Gelsenkirchen-Gladbeck und war an der Gründung des VC Bottrop 90 beteiligt. Er gestaltete maßgeblich die Vorbereitung und Durchführung eines internationalen Volleyballturniers in Bottrop, dem späteren Deutschland-Cup mit sechs Nationalmannschaften. Bei der Weltmeisterschafts-Vorrunde der Frauen 2002 in Münster leitete er das Wettkampfbüro. 2013 wirkte er als Director Competition bei der Europameisterschaft der Frauen in Halle (Westfalen).
 
Martin Vollenbach übt darüber hinaus zum Teil seit Jahrzehnten vielfältige Funktionen auf allen Ebenen des organisierten Volleyballsports aus, so als Kreisspielwart, als Staffelleiter in diversen Ligen des Westdeutschen Volleyball-Verbands, als Sportwart, Bezirksspielwart, Beachvolleyballwart, Kassenprüfer und Vorstandsmitglied.
 
Martin Vollenbruch wurde für sein Engagement mehrfach geehrt. Der Westdeutsche Volleyball-Verband verlieh ihm im Jahr 2015 die Goldene Ehrennadel. 2018 erhielt er die Ehrenmitgliedschaft im Westdeutsche Volleyball-Verband. 2019 überreichte ihm der Deutsche Volleyball-Verband die Silberne Ehrennadel.
 

 

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