Ministerpräsident Wüst besucht Olympische Winterspiele in Mailand
Unter anderem Teilnahme am Empfang des DOSB in Mailand / Nordrhein-Westfalen erhöht Teilnahmeprämie und verdoppelt Prämie für Medaillengewinn
Am Dienstag, 10. Februar 2026, reist Ministerpräsident Hendrik Wüst nach Mailand und wird dort an zwei Tagen Termine rund um die Olympischen Winterspiele wahrnehmen und sich mit Athletinnen und Athleten sowie Vertreterinnen und Vertretern des organisierten Wintersports austauschen.
Die Olympischen Winterspiele sind das größte Wintersportereignis der Welt: Seit dem 6. Februar bis zum 22. Februar 2026 kämpfen in Mailand und Cortina d‘Ampezzo mehr als 3.500 Athletinnen und Athleten aus 93 Ländern in 16 olympischen Disziplinen um Medaillen und Platzierungen. Im deutschen Team sind 13 Sportlerinnen und Sportler aus dem Sportland Nordrhein-Westfalen vertreten. Am Dienstag, 10. Februar 2026, reist Ministerpräsident Hendrik Wüst nach Mailand und wird dort an zwei Tagen Termine rund um die Olympischen Winterspiele wahrnehmen und sich mit Athletinnen und Athleten sowie Vertreterinnen und Vertretern des organisierten Wintersports austauschen. Ministerpräsident Wüst wird von dem Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester begleitet.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die ganze Welt schaut in diesen Tagen zu unseren Freunden in Italien. Die Olympischen Winterspiele stehen für Akzeptanz, Toleranz, Respekt und Teamgeist. Sport kann Menschen zusammenführen, neue Zuversicht und neuen Zusammenhalt stiften. Olympische Spiele sind dafür die größte Bühne, die es gibt. Unsere Athletinnen und Athleten haben sich mit viel persönlichem Einsatz und Disziplin seit vielen Monaten auf diese Spiele vorbereitet. Umso wichtiger ist es, sie persönlich vor Ort zu unterstützen und ihre Leistung zu würdigen. Wir alle können uns auf spektakuläre Leistungen, echte Begeisterung und faire Wettkämpfe freuen.“
Oberbürgermeister der Stadt Köln Torsten Burmester: „Ich drücke unseren Athletinnen und Athleten, insbesondere den Kölnerinnen und Kölnern unter ihnen, fest die Daumen. Olympische Spiele sind für viele das größte Ereignis ihrer Karriere. Sie sind zugleich Vorbilder für alle Kinder und Jugendlichen, die von Olympia träumen. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen, sie gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten in Italien zu besuchen. Ich hoffe auf viele Medaillen für Team Deutschland.“
Am Dienstag, 10. Februar 2026, wird Ministerpräsident Wüst das Vorrundenspiel der deutschen Eishockey-Frauenmannschaft gegen Italien besuchen sowie am Abend am gemeinsamen Empfang des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und des deutschen Generalkonsulats Mailand teilnehmen. Am Mittwoch, 11. Februar 2026, wird sich der Ministerpräsident dann mit Athletinnen und Athleten sowie Vertreterinnen und Vertretern des organisierten deutschen Wintersports austauschen.
Zu Beginn der Olympischen Winterspiele 2026 führt Nordrhein-Westfalen eine Medaillenprämie ein und erhöht die Teilnahmeprämie für Athletinnen und Athleten aus dem Land, die an Olympischen und Paralympischen Spielen teilnehmen.
„Wir investieren jetzt noch stärker in unseren Spitzensport und zwar ohne Wenn und Aber für Olympia und Paralympics gleichermaßen. Wer für Nordrhein-Westfalen an den Start geht, bekommt volle Wertschätzung, Förderung und Anerkennung“, so Ministerpräsident Wüst. „Deswegen erhöhen wir ab den Olympischen Winterspielen 2026 die Teilnahmeprämie für Olympische und Paralympische Spielen auf 5.000 Euro pro Athletin und Athlet. Das machen wir gemeinsam mit unserem starken Partner, der Sportstiftung NRW, die eng mit uns die Abstimmung übernommen und als wichtiger Förderer für junge Top-Talente aus unserem Land seit Jahrzehnten entscheidende Impulse in der Sportförderung setzt. Zudem verdoppelt Nordrhein-Westfalen die Medaillenprämien der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Damit setzt Nordrhein-Westfalen ein starkes Signal für die Anerkennung der Spitzenleistungen unserer Athletinnen und Athleten und stärkt auch unsere Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele.”
Von den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking kehrten die deutschen Athletinnen und Athleten mit zwölf Gold-, zehn Silber- und fünf Bronzemedaillen zurück. Das Team Sportland NRW war an zwei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille beteiligt.
Teilnahmeprämie und Medaillenförderung
Ab den Olympischen Winterspielen 2026 erhöht Nordrhein-Westfalen die Teilnahmeprämien und führt eine eigene Medaillenförderung ein. Bislang erhalten alle Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen, die an Olympischen und Paralympischen Spielen teilnehmen, über die Sportstiftung NRW eine Teilnahmeprämie von 3.500 Euro. Ab den Olympischen Winterspielen 2026 wird die Teilnahmeprämie auf 5.000 Euro erhöht.
Die Stiftung Deutsche Sporthilfe prämiert Medaillen bei Olympischen und Paralympischen Spielen mit der einmaligen Zahlung
- in einer Höhe von 30.000 Euro für den Gewinn einer Goldmedaille,
- in einer Höhe von 20.000 Euro für den Gewinn einer Silbermedaille und
- in einer Höhe von 10.000 Euro für den Gewinn einer Bronzemedaille.
Nordrhein-Westfalen wird diese Medaillenprämien ab den Olympischen Winterspielen 2026 verdoppeln, ebenfalls als einmalige Zahlung für den Gewinn einer Gold-, Silber- oder Bronzemedaille.
Sportland Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen ist Sportland, alleine bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris kamen über 100 Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen. Die Sportlerinnen und Sportler waren äußerst erfolgreich: Sie waren an fast der Hälfte der deutschen Medaillen beteiligt – 15 von 33. Nordrhein-Westfalen stärkt den Breiten- wie auch den Leistungssport nachhaltig und international wettbewerbsfähig. Eine zentrale Stütze dafür ist eine der leistungsfähigsten Stützpunktstrukturen in ganz Deutschland. Im Wintersport verfügt Nordrhein-Westfalen aktuell über drei anerkannte Bundesstützpunkte: Dortmund für Eiskunstlauf und Eistanz, Winterberg für Bob, Skeleton und Rodeln und Winterberg/Willingen für Ski Nordisch und Biathlon. An diesen Standorten investieren Land und Bund gemeinsam in moderne, leistungsfähige Sportstätten. Darüber hinaus beteiligt sich Nordrhein-Westfalen mit 50 Prozent an den Stellen der hauptamtlichen Bundesstützpunktleitungen, sofern der Bund die übrigen 50 Prozent übernimmt. Auch im Trainerbereich finanzieren Land und Bund zahlreiche Stellen gemeinsam. Im Sommersport ist Nordrhein-Westfalen mit aktuell 23 Bundesstützpunkten eines der leistungsstärksten Zentren in ganz Deutschland. Hinzu kommen drei Bundesstützpunkte im paralympischen Sport.
Investition in den Breitensport in Nordrhein-Westfalen
Das Bekenntnis zur Olympischen Idee ist untrennbar verbunden mit dem Bekenntnis für den Breitensport. Deswegen legt Nordrhein-Westfalen jetzt das größte Investitionsprogramm für den Sport in der Geschichte des Landes auf. Ab diesem Jahr werden insgesamt rund eine Milliarde Euro für den Sport in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt – für die Modernisierung, die Sanierung und den Neubau von Sportstätten und Schwimmbädern. Mit diesen Mitteln setzt die Landesregierung ein starkes Signal. Kein anderes Land investiert in den nächsten Jahren mehr, breiter und nachhaltiger in den Sport. Damit wird auch die bestmögliche Grundlage für die Bewerbung KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele und Akzeptanz sowie sportliche Perspektiven geschaffen.
Weitere Informationen über die nordrhein-westfälischen Athletinnen und Athleten, die in Mailand und Cortina d'Ampezzo dabei sind, sind zu finden unter: www.sportland.nrw
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