Staatssekretär Neuendorf eröffnet erste Kinderstube in Herten

15. November 2016
Staatssekretär Bernd Neuendorf, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport

Jugendstaatssekretär Bernd Neuendorf hat heute in Herten die erste Kinderstube im Rahmen der Bildungsinitiative RuhrFutur eröffnet. Die Kinderstuben bieten vor allem Kindern von Flüchtlingen, von südosteuropäischen Zuwanderern und von Familien mit besonderen Lebensumständen Bildung und Betreuung.

Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

Jugendstaatssekretär Bernd Neuendorf hat heute in Herten die erste Kinderstube im Rahmen der Bildungsinitiative RuhrFutur eröffnet. Die Kinderstuben bieten vor allem Kindern von Flüchtlingen, von südosteuropäischen Zuwanderern und von Familien mit besonderen Lebensumständen Bildung und Betreuung. Entwickelt und erprobt in Dortmund, setzen nun auch die Städte Herten, Gelsenkirchen sowie Mülheim an der Ruhr das mit dem Preis „Soziale Stadt 2016“ ausgezeichnete Modell um. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die individuelle Förderung von Kindern zwischen einem und vier Jahren, die Einbindung der Eltern sowie die Unterstützung beim Übergang in eine reguläre Tageseinrichtung. „Kinderstuben sorgen für eine Bildungsbiografie von Anfang an. Darüber hinaus tragen sie erheblich dazu bei, das Miteinander und die Lebensqualität in den jeweiligen Stadtteilen zu verbessern. Ich freue mich, dass die Kinderstuben ein Vorzeige-Modell für frühkindliche Förderung geworden sind“, sagte Staatssekretär Neuendorf.
 
Das Land NRW fördert das neue Betreuungsangebot im Rahmen seiner sogenannten Brückenprojekte für Kinder aus Flüchtlingsfamilien und vergleichbaren Lebenslagen. Brückenprojekte sind niedrigschwellige Angebote vor allem für Kinder aus Familien mit Fluchthintergrund als Vorbereitung auf die Kindertageseinrichtung. Ziel ist es, die Kinder sprachlich zu fördern, sie bei der Integration in Deutschland zu unterstützen und den Übergang in eine Kindertageseinrichtung zu ermöglichen. Dabei werden die Kinderstuben in die vorhandenen Strukturen des Quartiers einer Stadt eingebettet und kooperieren mit Kitas, Schulen, Stadtteilkoordinatoren, Familienzentren, Bauspielplätze, Jugendhilfen, Sozialämtern, Flüchtlingsberatungen oder Sozialdiensten.
 
Weitere Informationen finden Sie unter: www.ruhrfutur.de.

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