„NRW Innovation Tour 2026“ – Wie wir mit Innovationen Wachstum schaffen, Wohlstand und Arbeitsplätze sichern
Ministerin Neubaur: Echte Technologieoffenheit, kluge Ideen und starke Partnerschaften sorgen dafür, dass aus Erfindungen marktfähige Lösungen werden
Wie bleibt ein Industrieland erfolgreich in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche? Die Antwort liegt nicht in Patentlösungen, sondern in der Fähigkeit, Neues zu wagen. In Nordrhein-Westfalen geschieht das jeden Tag: in mittelständischen Unternehmen, in Start-ups, in der engen Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung.
Wie bleibt ein Industrieland erfolgreich in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche? Die Antwort liegt nicht in Patentlösungen, sondern in der Fähigkeit, Neues zu wagen. In Nordrhein-Westfalen geschieht das jeden Tag: in mittelständischen Unternehmen, in Start-ups, in der engen Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung. Genau diese Orte rückt die „NRW Innovation Tour 2026“ in den Mittelpunkt.
Zum Auftakt besucht Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur drei Unternehmen, die beispielhaft zeigen, wie Innovation aus der Praxis entsteht – technologieoffen, marktnah und mit einem klaren Ziel: Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und sichere Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen. „Innovation ist Zukunftsvorsorge“, betont Wirtschaftsministerin Neubaur.
Zum Start der NRW Innovation Tour informiert sich Mona Neubaur bei Betrieben in Aldenhoven, Mönchengladbach und Krefeld.
Mona Neubaur, Stellvertretende Ministerpräsidentin: „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten brauchen wir Menschen und Unternehmen, die sich trauen, neue Wege zu gehen. Tag für Tag arbeiten kluge Menschen in Laboren, Werkshallen und Büros an konkreten Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Echte Technologieoffenheit, kluge Ideen und starke Partnerschaften sorgen dafür, dass aus Erfindungen marktfähige Lösungen werden – und aus diesen Lösungen Wohlstand und gute Arbeit. Das ist Zukunft, die vor Ort entsteht – und von der alle profitieren.“
Das sind die Stationen der „NRW Innovation Tour 2026“:
Oellers Immex Produktions- und Vertriebs GmbH & Co. KG, Aldenhoven
In Aldenhoven entwickelt das traditionsreiche Familienunternehmen moderne Farben, Lacke und Beschichtungen. Durch die Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein entstehen neue Rezepturen, die nicht nur leistungsfähig, sondern auch ressourcenschonender sind. Im gemeinsamen Projekt BioPhosCoat entwickeln die Partner aus Pflanzen- und Lebensmittelabfällen ein Bindemittel für den Korrosionsschutz. Forschungsergebnisse aus dem Labor werden direkt in die industrielle Anwendung überführt – ein Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen können.
NR Ingenieurgesellschaft Holztragewerke mbH, Mönchengladbach
In Mönchengladbach arbeitet das spezialisierte Ingenieurbüro daran, den mehrgeschossigen Holzbau schneller umsetzbar zu machen. Gemeinsam mit Hochschulpartnern werden Standardlösungen und Planungstools entwickelt, die den Einsatz des nachwachsenden Rohstoffs Holz vereinfachen. Im Projekt HolzSysteMe wird unter anderem mit der FH Aachen und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW daran gearbeitet, die Planung und Umsetzung von mehrgeschossigen Gebäuden in Holzbauweise systematisch zu erleichtern und zu beschleunigen.
AI.Land GmbH, Krefeld
In Krefeld-Hüls schließlich steht die Landwirtschaft der Zukunft im Fokus: Die AI.Land GmbH wurde als Spin-Off aus der FH Aachen gegründet und entwickelt autonome Robotersysteme, die mithilfe Künstlicher Intelligenz Ackerflächen präzise bewirtschaften. Die Technologie eröffnet neue Perspektiven für Effizienz, Ressourcenschonung und Wettbewerbsfähigkeit – und unterstreicht, welches Potenzial in wissenschaftlichen Ausgründungen steckt. Mit der Hochschule Rhein-Waal besteht seit der Ausgründung eine enge Zusammenarbeit, die sich durch gemeinsame Forschungsanträge und die Übernahme von Studierenden als Mitarbeitende zeigt.
Näheres zur NRW Innovation Tour 2026
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur trifft auf ihrer „NRW Innovation Tour 2026“ Menschen aus kleinen und mittleren Unternehmen, die Innovationen für die nachhaltige Transformation erfolgreich umsetzen und dabei mit den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in ihrer Region kooperieren.
Mona Neubaur, Wirtschaftsministerin: „Zukunft entsteht dort, wo Menschen Ideen in die Tat umsetzen. Diese Innovationskraft wollen wir stärken, sichtbar machen und weiter vernetzen. Denn sie ist Grundlage für ein starkes, modernes und lebenswertes Nordrhein-Westfalen.“
Weitere Unternehmen wird die Ministerin in den kommenden Monaten im Rheinland, im Ruhrgebiet, im Münsterland sowie in Ostwestfalen-Lippe besuchen.
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