Neue GreenTech-Leitmesse im Rheinischen Revier
Ministerin Neubaur: Mit der Gründungsmesse erschließen wir neue Technologien und Märkte und schaffen Arbeitsplätze, die bleiben
Mit einer neuen Leitmesse für GreenTech-Innovationen eröffnet Nordrhein-Westfalen Gründerinnen und Gründern ab 2027 neue Chancen.
Ob auf der Baustelle, in der Fabrik oder beim Recycling von Rohstoffen: GreenTech verändert schon heute, wie in Nordrhein-Westfalen gebaut und produziert wird. Grüne Technologien schützen nicht nur das Klima, sie sind auch ein handfester Wirtschaftsfaktor. Mit einer neuen Leitmesse für GreenTech-Innovationen eröffnet Nordrhein-Westfalen Gründerinnen und Gründern ab 2027 neue Chancen. Wirtschaftsstaatssekretär Paul Höller überreichte dafür am Donnerstag, 10. September 2026, beim Future Tech Fest auf dem Areal Böhler in Meerbusch gemeinsam mit der Präsidentin des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Dr. Mandy Pastohr, den Förderbescheid über 5,2 Millionen Euro an die Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH. Die Mittel stammen aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen des Bundes.
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „GreenTech ist keine Nische, GreenTech ist die Zukunft unserer Wirtschaft. Wer heute in diese Technologien investiert, macht uns morgen unabhängiger – von Rohstoffimporten, von Lieferketten am anderen Ende der Welt. Und das schafft nicht irgendwelche Arbeitsplätze, sondern gute Arbeitsplätze, die bleiben. Mit der Gründungsmesse holen wir die klügsten Köpfe der Welt ins Rheinische Revier – genau dorthin, wo der Strukturwandel gerade Wirklichkeit wird.“
Die Messe soll das NRW Start-up Ökosystem weiter vorantreiben und die Innovationskraft der Start-ups gezielt für die Bewältigung der großen klimaschutz- und strukturpolitischen Herausforderungen mobilisieren.
Die Gründungsmesse findet zum ersten Mal am 9. September 2027 auf dem Areal Böhler in Meerbusch statt. Hier können sich Industrieunternehmen und mittelständische Unternehmen mit innovativen Start-ups zu wichtigen Zukunftsthemen austauschen und in einem globalen Netzwerk von Innovatorinnen und Innovatoren Kooperationschancen entwickeln. GreenTech trägt nicht nur zur nachhaltigen Transformation bei, sondern kann Prozesse auch effizienter machen, Ressourcen sparen und neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Damit wird gleichzeitig ein entscheidender Beitrag zur langfristigen Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze geleistet – im Rheinischen Reviers als Kompetenzregion für Klimaanpassung und technologische, nachhaltige Innovationen.
Bund und Land unterstützen den Strukturwandel des Rheinischen Reviers mit mehr als 14,8 Milliarden Euro. Das Land flankiert die Förderung aus Bundesmitteln mit eigenen Haushaltsmitteln. Bislang sind 818 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 3,33 Milliarden Euro bewilligt.
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