Ministerpräsident Laschet empfängt den Botschafter des Vereinigten Königreichs

27. Februar 2018
Von links nach rechts: EuropamInister Holthoff-Pförtner, der britische Botschafter Sir Sebastian Wood und Ministerpräsident Armin Laschet. Im Hintergrund die Flaggen von Europa, des Vereinigten Königreiches, Deutschland und Nordrhein-Westfalen.

Ministerpräsident Armin Laschet hat den Botschafter des Vereinigten Königreichs in Deutschland, S.E. Sir Sebastian Wood, zu einem Antrittsbesuch getroffen. Zu Beginn des Besuchs trug sich der Botschafter Wood ins Gästebuch der Landesregierung ein. Botschafter Sir Sebastian Wood wurde vom britischen Generalkonsul in Düsseldorf, Rafe Courage, begleitet.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Ministerpräsident Armin Laschet hat den Botschafter des Vereinigten Königreichs in Deutschland, S.E. Sir Sebastian Wood, zu einem Antrittsbesuch getroffen. Zu Beginn des Besuchs trug sich der Botschafter Wood ins Gästebuch der Landesregierung ein. Botschafter Sir Sebastian Wood wurde vom britischen Generalkonsul in Düsseldorf, Rafe Courage, begleitet.
Ministerpräsident Laschet und Botschafter Wood tauschten sich über den Stand der Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich sowie die Perspektiven nach dem Brexit aus.
 
Der Ministerpräsident betonte, er wolle die engen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich auch nach dem Brexit fortführen. „Wir werden alles daran setzen, dass sowohl die enge Freundschaft als auch die für beide Seiten erfolgreichen wirtschaftlichen Beziehungen erhalten bleiben“, so Ministerpräsident Laschet.
Die Landesregierung hat Friedrich Merz zum Beauftragten für die Folgen des Brexit und die transatlantischen Beziehungen benannt. Seine Berufung ist ein Zeichen, dass die Landesregierung gerade jetzt zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich neue Brücken schlagen will.
 
Ministerpräsident Laschet bedauerte, dass die britische Regierung eine Zollunion ausschließe. „Das Ausscheiden aus Binnenmarkt und Zollunion hat direkte Auswirkungen auf unsere Wirtschaft, die durch integrierte Wertschöpfungsketten eng mit der britischen Wirtschaft verknüpft ist“, sagte Laschet. Mit einem Handelsvolumen von 22,3 Milliarden Euro in 2016 ist das Vereinigte Königreich auf Rang 4 der NRW-Handelspartner.
 
1.500 britische Unternehmen – das sind fast ein Viertel aller britischen Unternehmen in Deutschland – haben ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen.
 
Historisch spielte Großbritannien bei der Gründung Nordrhein-Westfalens im Jahr 1946 eine entscheidende Rolle. Die jahrzehntelange Truppenpräsenz der Briten trug danach wesentlich zur Vertiefung der Beziehungen bei. Die britischen Streitkräfte planen, bis 2020 vollständig aus Deutschland abzuziehen. In Nordrhein-Westfalen leben heute 26.000 Briten. Es gibt mehr als 130 Städtepartnerschaften, zum Beispiel Bochum-Sheffield, Köln-Liverpool und Münster-Yorck.
 
Sir Sebastian Wood ist seit 2015 Botschafter des Vereinigten Königreichs in Deutschland.
 

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