Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigt Leistungen von Einwanderinnen und Einwanderern in Nordrhein-Westfalen

Zentrale Veranstaltung zum Jubiläum 60 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen

18. Februar 2022
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Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigt die Leistung der sogenannten Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern, die im Zuge der Anwerbeabkommen in den 60er Jahren und darüber hinaus nach Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland eingewandert sind und dazu beigetragen haben, das Land zu wirtschaftlichem Erfolg und kultureller Vielfalt zu führen.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigt die Leistung der sogenannten Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern, die im Zuge der Anwerbeabkommen in den 60er Jahren und darüber hinaus nach Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland eingewandert sind und dazu beigetragen haben, das Land zu wirtschaftlichem Erfolg und kultureller Vielfalt zu führen. Anlässlich des 60. Jahrestages des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei im Jahr 2021 lädt die Landesregierung am Freitag, (18. Februar 2022) Einwanderinnen und Einwanderer der ersten Stunde sowie deren Angehörige zu einer zentralen Veranstaltung mit dem Titel „Angeworben. Angekommen. Heimat gefunden“ ins Düsseldorfer „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ ein.

 

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18.02.2022

Zentrale Veranstaltung zum Jubiläum 60 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen

Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigt die Leistung der sogenannten Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern, die im Zuge der Anwerbeabkommen in den 60er Jahren und darüber hinaus nach Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland eingewandert sind und dazu beigetragen haben, das Land zu wirtschaftlichem Erfolg und kultureller Vielfalt zu führen. Anlässlich des 60. Jahrestages des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei im Jahr 2021 lädt die Landesregierung am Freitag, (18. Februar 2022) Einwanderinnen und Einwanderer der ersten Stunde sowie deren Angehörige zu einer zentralen Veranstaltung mit dem Titel „Angeworben. Angekommen. Heimat gefunden“ ins Düsseldorfer „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ ein.

Ministerpräsident Hendrik Wüst schreibt in einem Gastbeitrag in der türkischen Tageszeitung „Hürriyet“ anlässlich des 60. Jahrestags des Anwerbeabkommens zwischen der Türkei und Deutschland: „Sechzig Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei sind ein guter, ein überfälliger Anlass, die ganze Vielfalt und die Leistungen der Zuwanderer der ersten Generation in den Blick zu nehmen. Dass wir hier in Nordrhein-Westfalen alle Chancen haben, verdanken wir auch der ersten Generation von Gastarbeitern. Trotz aller Hindernisse, Widrigkeiten und auch Übergriffe entschieden sich viele von ihnen zu bleiben. Ihre Kinder und Enkel gehören heute ganz selbstverständlich zu unserem Nordrhein-Westfalen und sind Leistungsträger in Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft. Besonders viele Gründer in Nordrhein-Westfalen haben eine Zuwanderungsgeschichte. Und dem Sohn eines Gastarbeiters bei Ford verdanken wir, verdankt die Welt, einen Impfstoff, der der Corona-Pandemie den Schrecken genommen hat. Als Ministerpräsident erfüllt es mich mit Stolz, wenn die Gastarbeiter von früher und ihre Nachkommen heute sagen: Wir sind in Nordrhein-Westfalen zuhause. Dieses Land ist unser Land. Vielfalt gehört zu unserer DNA, unser Land ist geprägt von einer besonderen Integrationsgeschichte. Mit der Zuwanderung vieler Menschen nach Nordrhein-Westfalen beginnt eine Geschichte, die immer mehr zu einer gemeinsamen Geschichte wurde. Sie ist unsere Geschichte. Sie hat unser Land zu dem gemacht, was es heute ist: unsere vielfältige Heimat, die wir lieben.“

Der Ministerpräsident weiter: „Sie haben unser Land, unsere Kultur, unsere Gesellschaft bereichert. Ihnen gilt unser aller Dank und Respekt. Danke, dass sie damals zu uns gekommen sind und am Wiederaufbau und Erfolg unserer Volkswirtschaft mitgearbeitet haben. Und, viel wichtiger: danke, dass sie geblieben sind!“

Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wir danken der ersten Einwanderergeneration für ihre herausragende Lebensleistung. Die Biografien der Menschen zeigen, mit welchen Hoffnungen, Träumen und – vor allem – Tatendrang sie damals zu uns gekommen sind. Sie alle haben mitgeholfen, ein starkes Fundament für unsere Zukunft zu bauen. Nordrhein-Westfalen ist dank Ihnen, Ihren Kindern und Enkeln ein weltoffenes Land, in dem Menschen mit Einwanderungsgeschichte ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft sind. Für uns ist nicht wichtig, wo jemand herkommt, sondern wo er mit uns hin will.“

Ministerpräsident Hendrik Wüst und Integrationsminister Dr. Joachim Stamp kommen am Freitagnachmittag (18. Februar 2022) mit Einwanderinnen und Einwanderern sowie deren Angehörigen zusammen. Unter ihnen befinden sich die Neusser Herzchirurgin Dr. Dilek Gürsoy, die ehemalige Krankenschwester Haeng-Ja Fischer, der Mitarbeiter der Ford-Werke in Köln Ahmet Cözmez sowie der Rapper und Schauspieler Eko Fresh. Diese Persönlichkeiten stehen mit ihren Lebensgeschichten stellvertretend für die vielen Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland, deren Familien in den vergangenen Jahrzehnten nach Deutschland eingewandert sind. Auch die Staatssekretärin für Integration Gonca Türkeli-Dehnert sowie der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) Michael Vassiliadis nehmen an der Veranstaltung teil. 

Hinweis

Der Gastbeitrag des Ministerpräsidenten anlässlich des 60. Jahrestags des Anwerbeabkommens zwischen der Türkei und Deutschland in der Tageszeitung „Hürriyet“ ist am Freitag, 18. Februar 2022, in türkischer Sprache erschienen.

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