Ministerin Paul: Einbürgerung ist Anerkennung unserer vielfältigen Gesellschaft

Integrationsministerin Josefine Paul spricht bei der 30. Einbürgerungsfeier in Essen und gratuliert neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern

14. April 2023
PHB Paul, Josefine - lächelnd, vor Flaggen (2022)

Nordrhein-Westfalen ist ein weltoffenes Land, bei uns leben Menschen aus allen Ländern der Erde.

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Nordrhein-Westfalen ist ein weltoffenes Land, bei uns leben Menschen aus allen Ländern der Erde. Viele von ihnen streben eine Einbürgerung an. Die Einbürgerung stellt dabei ein starkes Bekenntnis zu unserem Staat dar, aber eben auch den Wunsch vollständiger gesellschaftlicher Teilhabe. Integrationsministerin Josefine Paul nahm am Freitag, 14. April 2023, an der 30. Einbürgerungsfeier der Stadt Essen teil, bei der vier Personen stellvertretend für insgesamt 1.476 neueingebürgerte Mitbürgerinnen und Mitbürger im Jahr 2022 (2021: rund 860) ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Anwesend waren dabei auch viele derjenigen, die im vergangenen Jahr in Essen eingebürgert worden sind.

Integrationsministerin Paul erklärt: „Ich gratuliere von Herzen allen neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern, die heute stellvertretend für so viele ihre Einbürgerungsurkunde in Empfang genommen haben. Die Einbürgerung ist etwas Besonderes, denn mit ihr sind auch alle staatsbürgerlichen Rechte verbunden. Sie ist auch ein besonderer Ausdruck von Teilhabe. Die heutige Feier macht deutlich, dass Teilhabe keine Einbahnstraße ist, sondern dass wir gemeinsam unsere staatliche und gesellschaftliche Gemeinschaft bilden. Die Einbürgerungsfeier ist deshalb auch eine Anerkennung unserer vielfältigen Gesellschaft. Nordrhein-Westfalen ist ein Einwanderungsland, besonders das Ruhrgebiet ist wie kaum ein anderer Ort von Zuwanderung geprägt. Wir als Landesregierung setzen uns beim Bund dafür ein, dass Menschen in Zukunft noch schneller eingebürgert werden können. Das ist ein richtiges und wichtiges Zeichen – gerade auch mit Blick auf den Fachkräftemangel. Mit schnelleren Einbürgerungsverfahren setzen wir ein wichtiges Signal der Offenheit und schaffen einen Anreiz für weitere und zügige Integration.“

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, sagt: „Eine Einbürgerung ist immer auch ein großes Bekenntnis zu einer Stadt, das wollen wir heute entsprechend würdigen. Als Neubürgerinnen und Neubürger haben sie ab jetzt alle Rechte und alle Freiheiten, die die deutsche Staatsangehörigkeit mit sich bringt. Der Ratssaal ist ein passender Ort, um dies zu feiern. Denn hier werden die politischen Entscheidungen getroffen, die unsere Stadt betreffen und somit alle Einwohnerinnen und Einwohner von Essen. Unsere Demokratie und unsere Stadtgesellschaft leben davon, dass sich Leute für sie einsetzen. Engagieren Sie sich für ein offenes und demokratisches Deutschland. Machen Sie Deutschland, Nordrhein-Westfalen und auch Essen aktiv zu ihrer Heimat.“

Im Jahr 2021 wurden in Nordrhein-Westfalen 29.250 Menschen eingebürgert. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 18 Prozent. Die meisten Einbürgerungen fanden von Personen aus folgenden Ländern statt: Syrien (5.216), Türkei (3.790), Irak (1.544), Polen (1.243), Iran (1.224), Griechenland (1.000), Rumänien (989), Italien (932), Marokko (920) und Kosovo (786). Landesweite Zahlen für das Jahr 2022 liegen voraussichtlich Mitte Mai vor.

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