Ministerin Löhrmann: NRW ist bundesweit Vorreiter bei Berufs- und Studienorientierung

Nationaler MINT-Gipfel

25. Juni 2015
Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann

Schulministerin Sylvia Löhrmann begrüßte die Beschlüsse des „Nationalen MINT-Gipfels“ als wichtiges Signal zur Stärkung der beruflichen Bildung: „Eine Berufsausbildung ist und bleibt ein solides Fundament für ein erfolgreiches Erwerbsleben. Deswegen ist es gut, dass der ‚Nationale MINT-Gipfel‘ die Chancen und Perspektiven der dualen Ausbildung hervorhebt.“

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Schulministerin Sylvia Löhrmann begrüßte die Beschlüsse des „Nationalen MINT-Gipfels“ als wichtiges Signal zur Stärkung der beruflichen Bildung: „Eine Berufsausbildung ist und bleibt ein solides Fundament für ein erfolgreiches Erwerbsleben. Deswegen ist es gut, dass der ‚Nationale MINT-Gipfel‘ die Chancen und Perspektiven der dualen Ausbildung hervorhebt.“ Mit Blick auf die Forderungen des „Nationalen MINT-Gipfels“ zur Berufsorientierung erklärte Ministerin Löhrmann: „Nordrhein-Westfalen ist bei der Berufs- und Studienorientierung bundesweit Vorreiter. Als erstes Flächenland haben wir damit begonnen, ein verbindliches und systematisches Übergangssystem von der Schule in Beruf und Studium aufzubauen. Mit dem Landesvorhaben ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘ wird an allen Schulformen eine gezielte Berufs- und Studienorientierung ab Jahrgangstufe acht möglich, ausdrücklich auch an den Gymnasien. Dazu gehören individuelle Potenzialanalysen und Betriebspraktika, damit junge Menschen herausfinden können, welcher Beruf zu ihnen passt. Mit dem neuen Übergangssystem unterstützen wir Schülerinnen und Schüler dabei, die richtige Entscheidung über den eigenen beruflichen Werdegang zu treffen.“
 
Das Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wird seit dem Schuljahr 2012/13 schrittweise aufgebaut. Bis zum Schuljahr 2018/19 soll es in ganz Nordrhein-Westfalen flächendeckend eingeführt sein.
 
Die Ministerin betonte, dass der Fachkräftemangel für die Unternehmen und die Gesellschaft insgesamt eine große Herausforderung sei: „Es kommt darauf an, dass die Unternehmen den jungen Menschen auch die passenden Ausbildungsangebote machen. Auch die etwas weniger Leistungsstarken haben große Potenziale. Hoffnungslose Fälle können und dürfen wir uns nicht mehr leisten. Wir brauchen jede und jeden.“

Weitere Informationen: www.keinabschlussohneanschluss.nrw.de

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