Ministerin Löhrmann: Europa braucht alle Talente

EU-Bildungsministertreffen in Brüssel

21. November 2016
Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann

NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann hat am Treffen der EU-Bildungsminister in Brüssel teilgenommen und dort die besondere Bedeutung der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern hervorgehoben.

Schule und Bildung

NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann hat am Treffen der EU-Bildungsminister in Brüssel teilgenommen und dort die besondere Bedeutung der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern hervorgehoben. Als Beauftragte des Bundesrats erklärte die Ministerin im Kreis ihrer europäischen Amtskolleginnen und Amtskollegen: „Wir brauchen in Europa alle Talente. Deshalb gehört es zu den wichtigsten Aufgaben von Schule, Kinder und Jugendliche so zu fördern, dass sie ihre besonderen Stärken und Interessen entdecken und entwickeln können.“

Schulministerin Löhrmann stellte auf dem EU-Bildungsministertreffen Initiativen der Bundesländer zur Förderung von leistungsschwächeren und leistungsstärkeren Schülerinnen und Schülern vor und erklärte: „Eine begabungsgerechte individuelle Förderung nimmt alle Schülerinnen und Schüler in den Blick und eröffnet ihnen bestmögliche Zukunftschancen.“

Die Ministerin ging auch auf aktuelle Herausforderungen wie zum Beispiel die Zuwanderung von Flüchtlingen aus unterschiedlichsten Krisengebieten ein: „Die zunehmende Heterogenität in den Schulen stellt neue Anforderungen an die schulischen Unterstützungssysteme, wir brauchen gute Fortbildungen und bieten diese auch an. Wichtig ist aber auch, den Erfahrungsaustausch zwischen den Schulen zu stärken, sodass Lehrerinnen und Lehrer voneinander lernen können.“ Die Ministerin verwies auf das Netzwerk Zukunftsschulen NRW, das die fachliche Zusammenarbeit der Schulen verbessere und die individuelle Förderung in das Zentrum schulischer Arbeit rücke.

Abschließend betonte die Ministerin die besondere Bedeutung von Angeboten außerhalb des Unterrichts: „Auch Schülerwettbewerbe sind in besonderer Weise dazu geeignet, die persönlichen Interessen junger Menschen anzusprechen. Sie bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene Vorlieben und Stärken weiterzuentwickeln.“

Der EU-Ministerrat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ tagt drei- bis viermal im Jahr, davon zweimal in voller Besetzung. Der Bundesrat hatte Ministerin Löhrmann am 6. Februar 2015 zur Beauftragten für den Bereich Bildung ernannt.

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