Ministerin Kampmann betont Bedeutung der Frühen Hilfen

17. November 2016

Familienministerin Christina Kampmann hat auf dem Fachtag „Zugänge erleichtern – Lotsendienst in den Frühen Hilfen“ in Essen die Bedeutung der Frühen Hilfen für junge Familien betont.

Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

Familienministerin Christina Kampmann hat auf dem Fachtag „Zugänge erleichtern – Lotsendienst in den Frühen Hilfen“ in Essen die Bedeutung der Frühen Hilfen für junge Familien betont. „In den ersten Kinderjahren werden die Grundlagen für eine gute Bildung und den weiteren Lebensweg gelegt. Die Frühen Hilfen bieten den Eltern hier Unterstützung von Anfang an“, erklärte die Ministerin. Auf Grundlage des Familienberichtes NRW aus dem Jahr 2015 stellte die Ministerin allerdings auch fest: „Nicht alle Angebote erreichen alle Familien gleich gut. Wer relativ wenig verdient, einen niedrigen Bildungsabschluss oder einen Migrationshintergrund hat, nutzt Beratungs- und Unterstützungsangebote seltener, obwohl nicht ersichtlich ist, dass hier weniger Bedarf besteht.“
 
Für eine bessere Abstimmung der Zugangswege für Familien zu Unterstützungsangeboten ist in den nordrhein-westfälischen Kommunen viel passiert: Seit 2014 existiert in jedem Jugendamt ein Netzwerk Frühe Hilfen. Hier kommen Vertreterinnen und Vertreter der Hilfesysteme regelmäßig zusammen und planen, wie sie Eltern besser unterstützen können. Für Eltern ist es besonders in belastenden Lebenslagen wichtig, Unterstützungsangebote schnell zu finden. Auf dem Fachtag konnten sich die rund 150 Besucherinnen und Besucher über innovative Modelle informieren.
 
Frühe Hilfen sind frühzeitige, koordinierte und multiprofessionelle Angebote für werdende Eltern und Familien mit Kindern von null bis drei Jahren. Sie fördern die Entwicklungsbedingungen von Kindern und können Eltern entlasten sowie ihre Beziehungs-, Erziehungs- und Versorgungskompetenz stärken. Zu den Angeboten zählen unter anderem Willkommensbesuche für Neugeborene, Familienpatenschaften von Ehrenamtlichen oder eine gesundheitsorientierte Begleitung.
 
Weitere Informationen unter www.mfkjks.nrw.

Kontakt

Pressekontakt

Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

Telefon: 0211 837-2417
E-Mail: presse [at] mkffi.nrw.de

Bürgeranfragen

Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

Telefon: 0211 837-02
E-Mail: nrwdirekt [at] nrw.de