„Junge Menschen (machen das) zusammen“: Landespräventionsrat NRW und Stüllenberg-Stiftung zeichnen erstmals Jugendprojekte aus
Einsatz, der sich auszahlt: Am Freitag, 22. Mai 2026, hat der Landespräventionsrat Nordrhein-Westfalen (LPR NRW) gemeinsam mit der Stüllenberg-Stiftung in Düsseldorf erstmals den Förderpreis „Junge Menschen (machen das) zusammen“ verliehen. Zehn herausragende Projekte wurden für ihr Engagement für ein besseres gesellschaftliches Miteinander ausgezeichnet.
Einsatz, der sich auszahlt: Am Freitag, 22. Mai 2026, hat der Landespräventionsrat Nordrhein-Westfalen (LPR NRW) gemeinsam mit der Stüllenberg-Stiftung in Düsseldorf erstmals den Förderpreis „Junge Menschen (machen das) zusammen“ verliehen. Zehn herausragende Projekte wurden für ihr Engagement für ein besseres gesellschaftliches Miteinander ausgezeichnet. Sie erhalten jeweils 2.000 Euro, um ihre Initiativen nachhaltig fortzusetzen.
Minister der Justiz Dr. Benjamin Limbach, Schirmherr des Förderpreises, zeigte sich von den Ideen der Jugendlichen beeindruckt: „Prävention bedeutet, nicht erst zu reagieren, wenn Probleme bereits da sind, sondern frühzeitig Lösungen zu finden. Die heute ausgezeichneten jungen Menschen haben nicht darauf gewartet, dass andere für sie handeln. Sie haben mutig und kreativ selbst die Initiative ergriffen, um das Zusammenleben in ihrem Umfeld sicherer und respektvoller zu gestalten. Diese Haltung ist ein Vorbild für uns alle und verdient unsere volle Unterstützung.“
Von Anti-Mobbing bis Diversität: 33 Videobewerbungen
Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren aus ganz Nordrhein-Westfalen waren im Vorfeld dazu aufgerufen, ihre Projekte in kurzen Videoclips vorzustellen. Bewerben konnten sich Schulen, Vereine sowie Einrichtungen der Jugendhilfe und des Jugendvollzugs. Aus den insgesamt 33 kreativen Einsendungen wählte eine Fachjury die zehn besten Beiträge aus. Im Mittelpunkt der prämierten Projekte stehen hochaktuelle Themen wie Konfliktlösung, Anti-Mobbing-Strategien, der Umgang mit Ausgrenzung, gelebte Diversität und die generationsübergreifende Verständigung.
Die feierliche Preisverleihung fand auf gemeinsame Einladung des Präsidenten des Landtags Nordrhein-Westfalen, André Kuper, und des LPR-Vorsitzenden, Prof. Dr. Philipp Walkenhorst, im Landtag statt. Unter den Gästen waren neben den Delegationen der Siegerprojekte auch Abgeordnete des Landtags sowie Mitglieder des Landespräventionsrates.
Für das Landtagspräsidium würdigte der Abgeordnete Klaus Voussem die Arbeit der Kinder und Jugendlichen: „Der Förderpreis würdigt junge Menschen, die unsere Demokratie mitgestalten. Mit ihrem Engagement für Zusammenhalt und Rechtsstaatlichkeit leisten sie einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft. Als Landtag Nordrhein-Westfalen ist es uns ein besonderes Anliegen, diesen Einsatz sichtbar zu machen. Dort, wo junge Menschen Verantwortung übernehmen, wächst eine demokratische Zukunft, die unser Land nachhaltig stärkt.“
Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 20.000 Euro wird zu gleichen Teilen vom LPR NRW und der Stüllenberg-Stiftung getragen. Es fließt direkt an die ausgezeichneten Institutionen und ist zweckgebunden, damit die guten Ideen der Jugendlichen dauerhaft im Alltag verankert werden können.
Hintergrund
Der Landespräventionsrat Nordrhein-Westfalen ist ein von der Landesregierung eingesetztes Fachgremium. Sein Ziel ist es, die gesamtgesellschaftliche Kriminalprävention auf Landes- und Kommunalebene zu fördern und einen wirksamen Beitrag zur vorbeugenden Kriminalitätsbekämpfung zu leisten. Dafür analysiert der Rat aktuelle Entwicklungen, macht Kriminalitätsphänomene öffentlich sichtbar und entwickelt auf Basis von Wissenschaft und Praxis landesweite Gegenstrategien.