Zwei neue Bundesrichterinnen aus Nordrhein-Westfalen gewählt

10. Juni 2026
Bild Justiz Recht Hammer

Zwei Richterinnen aus Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch, 10. Juni 2026, bei den Bundesrichterwahlen in Berlin zu neuen Bundesrichterinnen am Bundesgerichtshof (BGH) gewählt worden. Dies gab Minister der Justiz Dr. Benjamin Limbach bekannt.

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Zwei Richterinnen aus Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch, 10. Juni 2026, bei den Bundesrichterwahlen in Berlin zu neuen Bundesrichterinnen am Bundesgerichtshof (BGH) gewählt worden. Dies gab Minister der Justiz Dr. Benjamin Limbach bekannt.

Im Einzelnen wurden gewählt:

Dr. Katharina Hidding (47) ist Richterin am Oberlandesgericht in Hamm. Sie trat 2008 in den richterlichen Dienst des Landes ein und war zunächst Richterin am Landgericht in Essen. Nachdem sie zwischenzeitig als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Bundesgerichtshof abgeordnet war, wurde sie im Juli 2022 zur Richterin am Oberlandesgericht in Hamm ernannt. Seit April 2024 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Bundesverfassungsgericht abgeordnet. 

Dr. Petra Volke (51) ist Richterin am Oberlandesgericht in Köln. Nachdem sie im Jahr 2002 zunächst in den richterlichen Dienst des Landes Sachsen-Anhalt eingetreten war, wechselte sie ein Jahr später nach Nordrhein-Westfalen. Dort war sie zunächst als Richterin am Amtsgericht in Köln tätig. Im Jahr 2014 erfolgte eine mehrjährige Zuweisung an die Kanzlei des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Im Anschluss war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Bundesverfassungsgericht abgeordnet. Im Juli 2019 wurde sie zur Richterin am Oberlandesgericht in Köln ernannt. Seit Januar 2026 ist sie erneut als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Bundesverfassungsgericht abgeordnet.

Hintergrund

Der Bundesrichterwahlausschuss entscheidet in geheimer Abstimmung mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Er setzt sich zusammen aus den 16 für Justiz zuständigen Landesministerinnen und -ministern sowie 16 vom Bundestag gewählten Mitgliedern.

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