GreenTech-Tour: Ministerin Neubaur besucht Start-ups für nachhaltige Technologien in Aachen und Dortmund

Ministerin Neubaur: Unsere Gründerszene bietet tolle Innovationen für eine klimagerechte und digitale Wirtschaft

13. Februar 2023
PHB Umweltwirtschaft Energie

Die GreenTech-Szene in Nordrhein-Westfalen boomt. Die Zahl der Neugründungen in diesem Bereich ist zuletzt, entgegen dem allgemeinen Rückgang von Neugründungen im Bundesgebiet, um 14 Prozent gestiegen. Dahinter stehen digitale Geschäftsmodelle und Technologien, die einen wichtigen Beitrag für die Transformation der Wirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und Klima- und Umweltschutz leisten.

Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie

Die GreenTech-Szene in Nordrhein-Westfalen boomt. Die Zahl der Neugründungen in diesem Bereich ist zuletzt, entgegen dem allgemeinen Rückgang von Neugründungen im Bundesgebiet, um 14 Prozent gestiegen. Dahinter stehen digitale Geschäftsmodelle und Technologien, die einen wichtigen Beitrag für die Transformation der Wirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und Klima- und Umweltschutz leisten. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur besucht in dieser Woche im Rahmen einer GreenTech-Tour mehrere Start-ups in Aachen und Dortmund und informiert sich über zukünftige Lösungen für nachhaltiges Wirtschaften.

Ministerin Neubaur: Unsere Start-up-Szene bietet tolle Innovationen für eine klimagerechte und nachhaltige Wirtschaft. Allein der Blick auf Ideen und Lösungen in den Zukunftsfeldern Batterietechnik, Mobilität und Wasserstoff zeigt, welche Innovationssprünge im Zusammenspiel von Start-ups und etablierter Industrie möglich sind. Darum arbeiten wir weiterhin entschlossen daran, in Nordrhein-Westfalen die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Start-up-Gründungen und deren Wachstum zu schaffen. GreenTech-Innovationen made in NRW spielen für die klimaneutrale Zukunft unseres Industriestandortes eine entscheidende Rolle.“

Der Start der GreenTech-Tour führt die Ministerin heute in den Collective Incubator der RWTH Aachen, der Start-ups aus den Bereichen Batterietechnik und Mobilität unterstützt. Die Tour wird am 15. Februar mit einem Besuch des Wasserstoff-Start-ups WEW GmbH in Dortmund fortgesetzt.

Informationen zu den Start-ups und Akteuren der GreenTech-Tour:

  • 4traffic SET GmbH (Aachen, gegründet 2021): Generiert und verarbeitet über eine Sensorplattform Verkehrs- und Umweltdaten für die Verkehrsoptimierung in Städten und Kommunen
  • ACCURE Battery Intelligence GmbH (Aachen, 2020): Wertet Daten von modernen Batteriesystemen aus, um deren Sicherheit, Zuverlässigkeit und Lebensdauer zu erhöhen
  • cylib GmbH (Aachen, 2022): Ermöglicht Batterierecycling durch die ressourcen- und klimaschonende Rückgewinnung aller Werkstoffe in einer E-Auto-Batterie
  • Ecogenium e.V.Asad (Aachen, 2020): Studierendenverein der RWTH und FH Aachen, der wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge für den jährlichen stattfindenden Shell-Eco-Marathon (SEM) entwickelt
  • Safion GmbH (Aachen, 2019): Bietet Qualitätsbewertungen von Lithium-Ionen-Batterien und Prognosen zu deren Sicherheit, Leistung und Lebensdauer
  • Sonnenwagen Aachen e.V. (Aachen, 2015): Studierendenverein der RWTH und FH Aachen, der Solarrennautos für die Teilnahme an der World Solar Challenge in Australien entwickelt, einem 3000 Kilometer langen, emissionsfreien Rennen quer über den Kontinent, entwickelt
  • Urban Ray GmbH (Aachen, 2022): Spezialisiert auf Warenzustellung mittels autonomer Paketdrohnen inklusive dazugehöriger Bodenstation
  • Voltfang GmbH (Aachen, 2021): Entwickelt Batteriespeicher bzw. Second-Life-Batterien aus gebrauchten E-Auto-Batterien, um bereits produzierten Strom zu speichern
  • WEW GmbH (Dortmund, 2021): Versorgt die Wasserstoffindustrie mit kosteneffizienten Elektrolyse-Stacks.
  • H2UB GmbH (Essen, 2021): Der H2UB vernetzt Start-ups mit Unternehmen, Hochschulen, Forschungsinstituten und Investoren im europäischen Wasserstoffmarkt.
  • TechnologieZentrumDortmund GmbH (Dortmund): Das TZDO zählt zu den führenden Technologie- und Gründerzentren in Europa und gehört zu den größten Technologieinkubatoren in Deutschland.

Weitere Informationen zum Start-up-Ökosystem in Nordrhein-Westfalen:

Bei der Ausgründung technologiebasierter Start-ups spielt die Gründungsunterstützung der Hochschulen in den Bereichen Forschung, Lehre, Transfer und Verwaltung eine entscheidende Rolle.

Zu den Treibern der Zusammenarbeit von Start-ups mit der etablierten Industrie zählen beispielsweise die vom Land geförderten Hubs der Digitalen Wirtschaft in NRW (DWNRW-Hubs) und der H2UB Wasserstoff-Hub in Essen. Zu ihren Kernaufgaben gehören neben der intensiven Unterstützung von Start-ups beim Marktzugang auch die Vernetzung von Start-ups, etablierten Unternehmen und Investorinnen und Investoren.

Informationen zur Landesförderung der Gründungsunterstützung an Hochschulen erhalten Sie unter www.exzellenz-startup-center.nrw.

Weitergehende Informationen zum H2UB und den fünf DWNRW-Hubs erhalten Sie unter www.h2ub.com und www.dwnrw-hubs.de.

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