Amtliche Hitzewarnung für große Teile Nordrhein-Westfalens: Landesregierung weist erneut auf einfache Verhaltenstipps hin

28. Juli 2026
Eine Frau mit schulterlangen, dunklen Haaren und einem schwarzen Tanktop trinkt ein Glas Wasser

Die Warnung ist gültig für Mittwoch, 29. Juli 2026, von 11 Uhr morgens bis 19 Uhr abends. Auch am Donnerstag, 30. Juli 2026, ist laut des DWD mit einer starken Wärmebelastung zu rechnen.

Arbeit, Gesundheit und Soziales

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Dienstag, 28. Juli 2026, für große Teile Nordrhein-Westfalens eine amtliche Warnung vor starker Wärmebelastung (Warnstufe 1) herausgegeben. Die Warnung ist gültig für Mittwoch, 29. Juli 2026, von 11 Uhr morgens bis 19 Uhr abends. Insbesondere in den dicht bebauten Stadtgebieten von Düsseldorf und Köln ist aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung mit einer zusätzlichen Belastung zu rechnen. Auch am Donnerstag, 30. Juli 2026, ist laut des DWD mit einer starken Wärmebelastung zu rechnen. Ein genauer Überblick ist über die Internetseite www.hitzewarnungen.de des DWD abrufbar.

Aufgrund der zu erwartenden starken Wärmebelastung weist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) erneut auf zehn vergleichsweise einfache Verhaltenstipps hin, die Bürgerinnen und Bürger ergreifen und sich somit vor einer Überhitzung schützen können:

  1. Stündlich ein Glas Wasser trinken und andere zum Trinken ermuntern
  2. Kleine Portionen und leichte Kost essen
  3. Kopfbedeckung und Sonnenschutz tragen
  4. Luftig, hell und bequem kleiden
  5. Sonne meiden und Schatten suchen, bei hohen Temperaturen (auch in der Wohnung) kühle Orte aufsuchen
  6. Anstrengende körperliche Tätigkeiten und Sport vermeiden
  7. Am besten frühmorgens und nachts lüften sowie Fenster verschatten
  8. Körper aktiv kühlen und dabei beispielsweise kühles Wasser, Fächer oder Ventilator nutzen
  9. Mit Ärztinnen und Ärzten über den richtigen Umgang mit Medikamenten sprechen
  10. Auf Mitmenschen achten und hilfsbereit sein

Ergänzend bietet das Umweltportal Nordrhein-Westfalen unter https://www.umweltportal.nrw.de/kuehle-orte-in-nrw eine Übersicht zu „kühlen Orten“ in den Kommunen des Landes. Bürgerinnen und Bürger finden dort gezielte Rückzugsräume wie schattige Parks, klimatisierte Gebäude oder auch kostenlose Trinkwasserspender, um der Hitzebelastung im Alltag zu begegnen.

Weiterführende Informationen zum Hitzeschutz, darunter auch zum Hitzeschutz in der Pflege und in der Medizin, sind über das „Infoportal Hitze und Gesundheit“ des Landesamtes für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA.NRW) über www.hitze.nrw.de abrufbar.

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