Amtliche Hitzewarnung für große Teile Nordrhein-Westfalens: Landesregierung weist erneut auf einfache Verhaltenstipps hin

13. August 2026
ein Sonennhut mit gepunkteter Schleife, im Hintergrund ist eine Person im grellen Sonnenlicht unscharf zu sehen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat erneut für große Teile Nordrhein-Westfalens eine amtliche Warnung vor starker Wärmebelastung (Warnstufe 1) herausgegeben. Die Warnung ist gültig für Freitag, 14. August 2026, von 11.00 bis 19.00 Uhr.

Arbeit, Gesundheit und Soziales

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat erneut für große Teile Nordrhein-Westfalens eine amtliche Warnung vor starker Wärmebelastung (Warnstufe 1) herausgegeben. Die Warnung ist gültig für Freitag, 14. August 2026, von 11.00 bis 19.00 Uhr. Der DWD weist zudem darauf hin, dass insbesondere in dicht bebauten Stadtgebieten aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung mit einer zusätzlichen Belastung zu rechnen ist. Ein genauer Überblick ist über die Internetseite www.hitzewarnungen.de des DWD abrufbar.

Aufgrund der zu erwartenden starken Wärmebelastung weist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) erneut auf zehn vergleichsweise einfache Verhaltenstipps hin, die Bürgerinnen und Bürger ergreifen und sich somit vor einer Überhitzung schützen können:

1. Stündlich ein Glas Wasser trinken und andere zum Trinken ermuntern

2. Kleine Portionen und leichte Kost essen

3. Kopfbedeckung und Sonnenschutz tragen

4. Luftig, hell und bequem kleiden

5. Sonne meiden und Schatten suchen, bei hohen Temperaturen (auch in der Wohnung) kühle Orte aufsuchen

6. Anstrengende körperliche Tätigkeiten und Sport vermeiden

7. Am besten frühmorgens und nachts lüften sowie Fenster verschatten

8. Körper aktiv kühlen und dabei beispielsweise kühles Wasser, Fächer oder Ventilator nutzen

9. Mit Ärztinnen und Ärzten beziehungsweise Apothekerinnen und Apothekern über den richtigen Umgang mit Arzneimitteln sprechen

10. Auf Mitmenschen achten und hilfsbereit sein

Ergänzend bietet das Umweltportal Nordrhein-Westfalen unter https://www.umweltportal.nrw.de/kuehle-orte-in-nrw eine Übersicht zu „kühlen Orten“ in den Kommunen des Landes. Bürgerinnen und Bürger finden dort gezielte Rückzugsräume wie schattige Parks, klimatisierte Gebäude oder auch kostenlose Trinkwasserspender, um der Hitzebelastung im Alltag zu begegnen.

Weiterführende Informationen zum Hitzeschutz, darunter auch zum Hitzeschutz in der Pflege und in der Medizin, sind über das „Infoportal Hitze und Gesundheit“ des Landesamtes für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA.NRW) über www.hitze.nrw.de abrufbar.

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