360 Grad Blick in die KI-Zukunft! Ministerin Ina Brandes trifft auf US-Delegationsreise Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Forschung, Bildung, Transformation und Industrie
Ministerin Brandes: Wissenschaftliche Durchbrüche noch besser und konsequenter nutzen, um daraus marktfähige Produkte zu entwickeln
Wissenschaftsministerin Brandes ist heute mit einer Delegation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Nordrhein-Westfalen zu einer Reise in die Vereinigten Staaten nach Washington und Pittsburgh aufgebrochen. Ziel der Reise: Eine 360-Grad-Perspektive auf die Chancen und Herausforderungen von KI.
Künstliche Intelligenz (KI) hat schon jetzt unseren Alltag in vielen Bereichen maßgeblich verändert: Das gilt für die Diagnose von Krankheiten und die smarte Steuerung von Verkehrsflüssen ebenso wie für den Einkauf im Internet und das Abspielen von persönlichen Playlisten. In Zukunft wird es keinen Lebensbereich geben, der ohne die Hilfe von Künstlicher Intelligenz auskommt. Deshalb ist Wissenschaftsministerin Ina Brandes heute mit einer Delegation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Nordrhein-Westfalen zu einer Reise in die Vereinigten Staaten nach Washington und Pittsburgh aufgebrochen. Ziel der Reise: Eine 360-Grad-Perspektive auf die Chancen und Herausforderungen von KI.
Nordrhein-Westfalen hat sich mit seinem europaweit einmalig dichten Netz von Hochschulen und Forschungseinrichtungen als ein führendes Zentrum der KI-Forschung etabliert. Zu den international führenden Einrichtungen gehören zum Beispiel:
• das Lamarr-Institut in St. Augustin
• das Projekt KI:edu.NRW zur Unterstützung von Lehrenden und Studierenden aller Hochschulen in Nordrhein-Westfalen beim reflektierten Umgang mit Generativer KI und Lerndatenanalyse
• CAIS, Center for Advances Internetstudies in Bochum
• das Jülich Supercomputing Centre am Forschungszentrum Jülich
• das AI Center der RWTH Aachen
• die Digitale Hochschule (DH.NRW), ein Zusammenschluss von 42 Mitgliedshochschulen als Treiber der Digitalen Transformation an den nordrhein-westfälischen Hochschulen
In allen relevanten Feldern der KI-Forschung spielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Nordrhein-Westfalen schon jetzt eine tragende Rolle.
Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „KI ist der Rohstoff im digitalen Zeitalter, und wir haben die besten Voraussetzungen, diesen Rohstoff zu nutzen. Nordrhein-Westfalen hat ein europaweit einmalig dichtes und exzellentes Netz von Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Deshalb ist der Wissenschaftsstandort so attraktiv für die klügsten Köpfe der Welt. Ich bin sicher, dass wir im Austausch mit führenden amerikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Industrie gelingt, das riesige Potenzial aus der Spitzenforschung ‚made in NRW‘ noch besser auszuschöpfen, in dem wir wissenschaftliche Durchbrüche konsequenter nutzen, um daraus marktfähige Produkte zu entwickeln.“
In Washington liegt einer der Schwerpunkte auf dem Einsatz von KI in Behörden, um Arbeitsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen sowie die Einführung und Etablierung internationaler Standards bei der Datensicherheit und -übertragung. In Pittsburgh geht es neben neuen Lehr- und Lehrmethoden insbesondere um den Austausch von Best-Practise-Beispielen, wie „from grey to green“ aus der ehemaligen Kohle-Region Pittsburgh ein prosperierender KI-Standort wurde – ganz ähnlich wie die Transformation von der Kohle zur KI im Ruhrgebiet und im Rheinischen Revier.
Im Zentrum aller Überlegungen steht immer die Prämisse, dass KI helfen soll, große Datenmengen sinnvoll und zum Wohle der Menschen zu verarbeiten – etwa bei der Diagnose von Krankheiten und der Entwicklung personalisierter Therapiemöglichkeiten.
Über die Ergebnisse der Delegationsreise wird Wissenschaftsministerin Ina Brandes dem Wissenschaftsausschuss berichten.