Pressemitteilungen

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  • 10/29/2014

Wie erreiche ich meinen Bäcker, mein Stamm-Café, die Apotheke oder wie komme einfach nur unter Leute? Mobilität bedeutet Teilhabe am Leben – dies gilt umso mehr, wenn es um ältere Menschen geht. Spätestens, wenn das eigene Auto nicht (mehr) zur Verfügung steht, sind hier neue innovative Konzepte gefragt. 160 Fachleute aus Kommunen und Verkehrsunternehmen aus ganz NRW haben daher während der 3. Fachtagung zum „Mobilitätsmanagement für Senioren“ über verschiedene Lösungsansätze diskutiert und nutzten die Chance zum Austausch und zur Vernetzung. Die im alten Essener Börsenbau stattfindende Tagung wurde vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) ausgerichtet und vom NRW-Verkehrsministerium unterstützt.

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  • 10/29/2014

Ein halbes Jahr nach dem Start des Präventionsprojektes „Wegweiser - gemeinsam gegen gewaltbereiten Salafismus“ in NRW berichten die Beteiligten über erste positive Erfahrungen. „Die vielen Nachfragen von besorgten Angehörigen, Freunden oder auch Lehrern zeigen: Das Projekt wird angenommen“, erklärte NRW-Innenminister Ralf Jäger beim Besuch der „Wegweiser“-Anlaufstelle des IFAK e.V. in Bochum. In den „Wegweiser“ - Anlaufstellen in Düsseldorf, Bochum und Bonn wenden sich pro Woche über 40 Hilfesuchende an die Berater. In Bochum arbeiten die Sozialarbeiter zurzeit mit sechs Jugendlichen besonders intensiv, um ihre Radikalisierung zu stoppen. „Wir haben genau den richtigen Weg eingeschlagen und werden diesen konsequent fortsetzen“, unterstrich Jäger. Weitere Kommunen werden im nächsten Jahr hinzukommen.

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  • 10/28/2014

Das NRW-Wirtschaftsministerium will kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, ihren Betrieb verantwortungsvoll zu führen. Dafür sollen fünf regionale Kompetenzzentren eingerichtet werden, die Information und Beratung im Bereich der Corporate Social Responsibility (CSR) anbieten. Sie sollen zum Beispiel Netzwerke aufbauen, den Erfahrungsaustausch fördern und Unternehmen dabei helfen, CSR-Konzepte zu erarbeiten und strategisch zu nutzen. Ab sofort können sich zum Beispiel Wirtschaftsförderungseinrichtungen, Kammern, Verbände oder wirtschaftsnahe Netzwerke mit ihren Konzepten für ein solches Kompetenzzentrum bewerben. Dafür stehen im Rahmen des EFRE.NRW-Programms pro Zentrum maximal 400.000 Euro über eine Laufzeit von drei Jahren zur Verfügung.

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  • 10/28/2014

Die NRW-Polizei geht weiterhin konsequent gegen Symbole krimineller Rockerbanden vor. „Wir nutzen auch künftig alle rechtlichen Möglichkeiten, um Rockerkriminalität effektiv und nachhaltig zu bekämpfen“, betonte Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf. Es treffe die Rocker besonders hart, wenn sie sich nicht mehr martialisch in der Öffentlichkeit präsentieren und für sich werben könnten, machte der Minister deutlich. „Wir treten den Provokationen und Machtdemonstrationen dieser Banden entgegen. Das trügerische Bild von Motorradromantik hat den Blick auf die verbrecherische Realität verklärt.“

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  • 10/28/2014

Die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet besuchte Nordrhein-Westfalen. Sie wurde von einer großen Delegation aus Politik und Wirtschaft begleitet und war Gast auf dem Lateinamerika-Tag in Köln. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Präsidentin Bachelet trafen sich am Rande des Lateinamerika-Tags zu einem Gespräch, in dem die Vertiefung der Beziehungen zwischen Chile und Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt stand. „Die transatlantischen Beziehungen zu Nord- und Südamerika haben in unserem Bundesland traditionell einen hohen Stellenwert. Wir in Nordrhein-Westfalen wissen um das enorme wirtschaftliche Potenzial Lateinamerikas. Ich bin davon überzeugt, dass im Ausbau unserer wirtschaftlichen Beziehungen für beide Seiten große Chancen liegen“, sagte Ministerpräsidentin Kraft vor dem Treffen.

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  • 10/28/2014

Nordrhein-Westfalen will sich dafür stark machen, dass der Niedergermanische Limes in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wird. Zu diesem Zweck soll zwischen NRW, Rheinland-Pfalz und den drei Provinzen des Königreichs der Niederlande Gelderland, Utrecht und Südholland eine Kooperation vereinbart werden. Diesem Vorgehen hat das nordrhein-westfälische Kabinett zugestimmt. Michael Groschek, Minister für Stadtentwicklung und Denkmalpflege, sagte im Anschluss: „Bei einem erfolgreichen Aufnahmeverfahren könnte der Niedergermanische Limes die sechste UNESCO-Welterbestätte in Nordrhein-Westfalen werden. Das wäre ein toller Erfolg. Da es sich hierbei um ein äußerst komplexes Bewerbungsverfahren handelt, ist es sinnvoll, sich mit allen Beteiligten zusammenzusetzen, um eine gemeinsamen Antrag zu stellen. Dies erhöht die Chancen erheblich, dass die UNESCO den Antrag letztlich auch genehmigt.“

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  • 10/28/2014

Als das Geländer der Brücke "Am Leiterchen" in Recklinghausen-Hochlarmark über der A43 durch Vertreter vom Bund und dem Land in Teilen entfernt wurde, war das auch offiziell der Baubeginn für den sechsstreifigen Ausbau der Autobahn. In den kommenden fünf Jahren soll die A43 zwischen Recklinghausen/Herten und dem Rhein-Herne-Kanal auf sechs Fahrstreifen verbreitert werden. Mit Bau- und Grunderwerbskosten in Höhe von 202 Millionen Euro kalkuliert der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Für weitere 15 Kilometer in südlicher Richtung bis zur Anschlussstelle Bochum-Querenburg laufen die Planungen für den sechsstreifigen Ausbau auf Hochtouren.

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  • 10/28/2014

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 2005 waren auf der A1 zwischen dem Dortmund-Ems-Kanal und dem Autobahnkreuz Münster-Süd täglich fast 57.000 Kraftfahrzeuge unterwegs. Für 2020 gehen die Prognosen von rund 79.200 Fahrzeugen pro Tag aus. Der sechsstreifige Ausbau des Abschnitts trägt dieser Entwicklung Rechnung. Vertreter von Bund und Land haben nun die 3,9 Kilometer lange Strecke feierlich für die Autofahrer freigegeben. Auch die neu geschaffene Anschlussstelle Münster-Hiltrup nimmt damit offiziell ihren Dienst auf. Sie schließt das Gewerbe- und Industriegebiet „Hansa-Business-Park“ an die Autobahn an.

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  • 10/28/2014

NRW verfügt über ein hohes Gründungspotenzial: Mehr als ein Viertel der Menschen in Nordrhein-Westfalen kann sich vorstellen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. Von den 18- bis 29-Jährigen können sich sogar 40 Prozent mit dem Gedanken anfreunden, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Wirtschaftsministeriums bei mehr als 1.000 Bürgerinnen und Bürgern in NRW durchgeführt hat (Zeitraum September/Oktober 2014). „Die Zahlen zeigen, dass in NRW ein enormes Gründungspotenzial steckt. Um dieses noch stärker auszuschöpfen, gilt es, den Gründergeist im Land zu fördern und die Kultur der Selbstständigkeit weiter voranzutreiben“, sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin.

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  • 10/27/2014

Als neue Formation von gewalttätigen Hooligans hat Innenminister Ralf Jäger die gezielte Gewalt am vergangenen Sonntag in Köln bezeichnet. Er kündigte harte Konsequenzen an. „Hier ging es nicht um eine friedliche Demonstration gegen Salafisten. In Köln hat es erstmals eine bundesweite Mobilisierung von gewaltbereiten Hooligans gegeben, die die Versammlungsfreiheit als Plattform für Gewalttätigkeiten missbrauchten. Das geht deutlich über das bislang bekannte Maß hinaus“, stellte Jäger fest. Mehrere hundert gewaltbereite Rechtsextremisten marschierten mit den Hooligans. „Der Aufruf, friedlich zu demonstrieren, war eine reine Worthülse. Die Ausschreitungen von eigentlich verfeindeten Hooligan-Gruppen sind in keiner Weise zu rechtfertigen. Ich bin entsetzt über die aggressive Fremdenfeindlichkeit. Die Polizeibeamten sind konsequent dagegen vorgegangen“.

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  • 10/27/2014

Justizminister Thomas Kutschaty hat im Justizministerium dem 70-jährigen Juristen Dr. Klaus Ludger Saerbeck das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht, das ihm vom Bundespräsidenten verliehen wurde. Thomas Kutschaty sagte in seiner Laudatio: „Der Orden ist eine Auszeichnung, mit der Persönlichkeiten geehrt werden, die sich in ganz besonderem Maße um die Gesellschaft verdient gemacht haben. Für Ihr außerordentliches Engagement gebührt Ihnen unser Dank.“

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  • 10/27/2014

Das Internationale Konversionszentrum Bonn (Bonn International Center for Conversion, kurz: BICC) beschäftigt sich mit globalen Themen der Friedens- und Konfliktforschung. Es bietet zudem politische und technische Beratung und stellt Daten über das eigene „Geographic Information System (GIS)“ zur Verfügung. Zum 20-jährigen Bestehen des BICC fanden am 27. und 28. Oktober eine Jubiläumsfeier sowie eine internationale Konferenz zum Thema „Probleme organisierter Gewalt: Neue Forschung und Konversionspotentiale“ statt.

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  • 10/27/2014

Sportministerin Ute Schäfer hat in Düsseldorf gemeinsam mit dem Präsidenten des Landessportbundes Walter Schneeloch das Projekt „KommSport“ offiziell vorgestellt. Seit Beginn des laufenden Schuljahres arbeiten insgesamt 33 Kommunen in diesem Projekt gemeinsam mit dem Sportministerium und dem Landessportbund zusammen. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen mit Unterstützung der Kommune und dem organisierten Sport vor Ort ein passgenaues Sportangebot zu ermöglichen sowie den Kinder- und Jugendsport zu stärken. „Sport fördert die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und vermittelt dabei in seiner ganzen Vielfalt auch ganz unterschiedliche Erfahrungen. Siegen wollen, herumtollen, spielen, sich mit anderen messen, immer in Bewegung bleiben, auch die eigene Leistungsgrenze überwinden und Niederlagen einstecken: Das alles gehört zum Sport dazu. Solche Erfahrungen prägen Kinder von klein auf und meist lebenslang – sofern sie den Zugang zum Sport finden. Mir ist es als Jugend- und Sportministerin deshalb sehr wichtig, dass wir gemeinsam alles dafür tun, Kindern und Jugendlichen Zugänge zu Bewegung, Spiel und Sport zu erleichtern“, sagte Schäfer.

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  • 10/26/2014

In Nordrhein-Westfalen sind im letzten Jagdjahr 2013/2014 rund 956.000 Tiere von Jägerinnen und Jägern erlegt worden. Dies geht aus der aktuellen Bilanz des Umweltministeriums hervor, die das Ministerium in Düsseldorf auf Grundlage von Meldungen der Unteren Jagdbehörden veröffentlicht hat. Damit sind rund 245.000 wild lebende Tiere weniger als im Jagdjahr davor geschossen worden.

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  • 10/26/2014

Drei ausgewählte Universitäten in Nordrhein-Westfalen werden Türkei-Wochen im Rahmen des Deutsch-Türkischen Jahres der Forschung, Bildung und Innovation 2014 ausrichten: Die Ruhr-Universität Bochum (RUB), die Universität zu Köln und die Universität Paderborn sind drei von insgesamt 15 deutschen Hochschulen, die Informationsveranstaltungen für Lehrende und Studierende anbieten. Die Türkei-Wochen sollen auf das große Potenzial der deutsch-türkischen Hochschulkooperation aufmerksam machen, vertiefte Kenntnisse über die türkische Studien- und Forschungslandschaft vermitteln und Anreize für ein Studium oder einen Forschungsaufenthalt in der Türkei bieten.