Erklärung des Gesundheitsministeriums, der Stadt Düsseldorf und „Live Nation“

Gemeinsame Erklärung des Gesundheitsministeriums, der Stadt Düsseldorf und „Live Nation“ zur geplanten Veranstaltung am 4. September

13. August 2020

Die Beteiligten vereinbaren gemeinsames Vorgehen

Nach intensiven Gesprächen in sehr konstruktiver und sachlicher Atmosphäre haben sich am Donnerstag, den 13.08.2020 das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, die Landeshauptstadt Düsseldorf und Konzertveranstalter Marek Lieberberg („Live Nation“) auf ein gemeinsames Vorgehen im Hinblick auf die Ausrichtung der Veranstaltung „Give Live A Chance“ in der Düsseldorfer „MERKUR SPIEL-ARENA“ verständigt.

 
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, die Landeshauptstadt Düsseldorf und „Live Nation“ teilen mit:

Nach intensiven Gesprächen in sehr konstruktiver und sachlicher Atmosphäre haben sich heute das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, die Landeshauptstadt Düsseldorf und Konzertveranstalter Marek Lieberberg („Live Nation“) auf ein gemeinsames Vorgehen im Hinblick auf die Ausrichtung der Veranstaltung „Give Live A Chance“ in der Düsseldorfer „MERKUR SPIEL-ARENA“ am 4. September 2020 verständigt.
 
Vor dem Hintergrund der besorgniserregend steigenden Infektionszahlen in Nordrhein-Westfalen wie auch im Bundesgebiet stellen sich die Beteiligten die Frage nach der Verantwortbarkeit der geplanten Veranstaltung. Sie haben sich darauf verständigt, das Infektionsgeschehen und die pandemische Lage gemeinsam und im engen Dialog weiter zu beobachten, im Lichte dessen noch offene Fragen zu klären und spätestens bis zum 31. August 2020 eine abschließende Entscheidung zu treffen, ob die Veranstaltung stattfinden kann. Der Vorverkauf läuft einstweilen weiter. Im Falle einer Absage wird den Besuchern das Eintrittsentgelt einschließlich der Vorverkaufsgebühr zurückerstattet.
 
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann macht deutlich: „Nordrhein-Westfalen liegt heute bei einer Inzidenz von 13,7. Im Vergleich mit anderen Landeshauptstädten liegt die Landeshauptstadt Düsseldorf mit einer Inzidenz von 18,7 auf dem zweiten Platz bei den Infektionen. Solange sich Inzidenz und Infektionsgeschehen auf hohem Niveau bewegen, wird eine Musikveranstaltung in dieser Größenordnung nicht stattfinden können. Aber: Im Sinne der konstruktiven Gespräche der letzten Tage und in Anerkennung des gewissenhaften Konzepts für den Bereich der Arena wird heute keine abschließende Entscheidung getroffen.“
 
Oberbürgermeister Thomas Geisel erklärt: „Wir sind froh, dass wir zu der gewohnt guten Zusammenarbeit mit dem Ministerium zurückgefunden und eine für alle Seiten tragbare Lösung gefunden haben. Ich bin auch froh, dass das Ministerium die gewissenhafte Arbeit des Düsseldorfer Gesundheitsamtes anerkennt, so wie es die Landeshauptstadt mit den Bedenken des Ministers getan hat.“
 
Konzertveranstalter Marek Lieberberg sagt: „Das ist eine konstruktive, richtungweisende Übereinkunft, die der Kultur eine Chance gibt und dabei die konkrete Infektionsentwicklung berücksichtigt. Damit können Künstler, Fans und Veranstalter leben.“
 
Experten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales hatten zuvor das von Lieberberg und der Veranstaltungstochter der Landeshauptstadt Düsseldorf D-Live entwickelte Hygienekonzept fachlich geprüft. Sie bestätigten, dass es sich vorbehaltlich einiger Fragen um ein fachlich durchdachtes Konzept handelt, das den Anforderungen des Infektionsschutzes für den Bereich der Arena angemessen Rechnung trägt.
 
 
 

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