Rotes Superfood aus der Region: Ministerin Gorißen eröffnet diesjährige Erdbeersaison in Tönisvorst

29. April 2026
Nahaufnahme mehrerer frischer, glänzender Erdbeeren mit sichtbaren Kernen und saftiger Oberfläche. Eine Erdbeere liegt mit ihrer grünen Blattkrone nach oben und hebt sich deutlich von den anderen ab.

Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen hat am Mittwoch, 29. April 2026, mit Georg Boekels, Präsident des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V., symbolisch die diesjährige Erdbeerernte eingeläutet.

Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Sie sind lecker und gelten als Superfood, weil reich an Vitamin C, B, Kalium und Magnesium sind: Erdbeeren gehören zu den beliebtesten heimischen Obstsorten. Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen hat am Mittwoch, 29. April 2026, mit Georg Boekels, Präsident des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V., symbolisch die diesjährige Erdbeerernte eingeläutet. In den Folientunneln des Obsthofs Fruhen GbR, Tönisvorst, haben sie gemeinsam einen Ausblick auf die diesjährige Erdbeersaison gegeben. 

„Unsere Erdbeeren sind ein klares Bekenntnis zur hohen Qualität aus Nordrhein-Westfalen“, erklärte die Ministerin zum Auftakt und rief dazu auf, gezielt heimische Produkte zu unterstützen. „Erdbeeren aus der Region stehen für Frische, Genuss und 
Verbundenheit zur regionalen Landwirtschaft – außerdem schmecken sie einfach am besten. Die rund 320 Erdbeerbetriebe in Nordrhein-Westfalen sind zum größten Teil familiengeführt und sie bauen das leckere Obst mit viel Know-how und Engagement an. Das ist Heimat, die man schmeckt. Darum ist die Förderung von regionaler Vermarktung der Landesregierung ein wichtiges Anliegen.“

Ähnlich wie im Vorjahr startet die Saison 2026 früh. Grund dafür ist die warme und sonnenreiche erste Märzhälfte, sodass die Pflanzen früh und zügig mit dem Wachstum begonnen haben. Ab Anfang Mai wird es flächendeckend in Nordrhein-Westfalen Erdbeeren geben – dann startet auch die Freiland-Saison. 

„Erdbeeren sind die ersten Früchte, die die Obsternte des Jahres 2026 in Nordrhein-Westfalen einläuten. Wegen ihres guten Geschmacks und ihrer hervorragenden Qualität werden die Früchte sehnlichst von den Verbrauchern erwartet“, stellte Präsident Boekels fest. Die Früchte seien direkt vor der Haustür der Verbraucher gewachsen und müssten nicht über Hunderte Kilometer transportiert werden.

Der Trend, dass sich die Anbauverhältnisse zum geschützten Anbau hin verschieben, setzt sich fort. Hier ist Nordrhein-Westfalen Vorreiter. Die Vorteile des geschützten Anbaus sind unter anderem bessere Arbeitsbedingungen, bessere Qualität der Früchte sowie planbarere Ernten durch ein geringeres Wetterrisiko.

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland pro Kopf drei Kilogramm Erdbeeren verzehrt. Bundesweit wurden 2025 rund 128.000 Tonnen Erdbeeren geerntet – fast 24 Prozent davon kamen aus Nordrhein-Westfalen. Erdbeeren werden bei uns auf rund 2.000 Hektar angebaut. Damit zählt Nordrhein-Westfalen mit Niedersachsen und Baden-Württemberg zu den drei größten Anbaugebieten Deutschlands.

In Nordrhein-Westfalen wachsen insgesamt rund 40 verschiedene Sorten, die sich in Form, Farbe, Größe, Geschmack und auch Erntezeit unterscheiden. Hochburgen des Erdbeeranbaus sind die Regionen rund um Köln, Düsseldorf, entlang des Niederrheins und der nördliche Rand des Ruhrgebiets. 

Die Erdbeersaison bietet eine gute Gelegenheit, die Vielfalt und Qualität der regionalen Produkte der nordrhein-westfälischen Landwirtschaft zu erleben. Der Kauf in den lokalen Verkaufsständen und Hofläden unterstützt zum einen die Landwirtinnen und Landwirte und stärkt die regionale Wirtschaft und die Biodiversität um uns herum und trägt zum anderen dazu bei, die Tradition des Erdbeeranbaus in Nordrhein-Westfalen zu bewahren.

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