Neues touristisches Vorzeigeprojekt macht Klimawandel hautnah erlebbar

Ministerin Neubaur: Die Klimaerlebniswelt verbindet die Themen Klimaschutz und Tourismus in einer einzigartigen Erfahrung

4. Mai 2024
Klima Wirtschaft Nachhaltigkeit Kreislauf

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur hat die Klimaerlebniswelt in Oerlinghausen eingeweiht. Entstanden ist ein einzigartiges touristisches Angebot, das einlädt, sich auf eine interaktive Reise zu begeben.

Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur hat die Klimaerlebniswelt in Oerlinghausen eingeweiht. Entstanden ist ein einzigartiges touristisches Angebot, das einlädt, sich auf eine interaktive Reise zu begeben. Besucherinnen und Besucher erleben die Folgen des Klimawandels, wie zum Beispiel Hitze und Kälte, unmittelbar und können sich damit auseinandersetzen. In Simulationen können ausgewählte Szenarien durchgespielt werden. Auch konkrete Maßnahmen zur Anpassung und zum Schutz unserer Umwelt werden so erfahrbar. Das Gebäude selbst ist durch die eingesetzten Baumaterialien und die nachhaltige Wärme- und Energieversorgung Vorbild für klimaangepasstes Bauen. Die Förderung über 6,4 Millionen Euro stammt aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Ministerin Neubaur: „Der Mensch macht Klima. Was es bedeutet, wenn die Klimaerwärmung sich mit ihrer ganzen Wucht durchgesetzt hat oder wie andere Naturereignisse den Menschen mit ihrer unbändigen Kraft treffen, können die Besucherinnen und Besucher hier in der Klimaerlebniswelt direkt spüren. Es wird hautnah erlebbar: Klimaschutz und Klimafolgen betreffen uns alle. Darum richten wir auch unseren Tourismus stärker darauf aus und machen Nordrhein-Westfalen zum Spitzenreiter für nachhaltigen Tourismus in Deutschland.“

Dr. Axel Lehmann, Landrat des Kreises Lippe: „Der Kreis Lippe beschäftigt sich schon länger damit, wie wir die Region gegen die Folgen des Klimawandels stärken können. Für uns ist dabei ganz klar, dass wir die Menschen hierbei einbeziehen müssen. Die Kreisverwaltung sieht sich daher in der Verantwortung, Wissen erlebnisorientiert und leicht verständlich zu vermitteln, zu erklären, warum sich das Klima verändert und wie sich unser Handeln auf einzelne Lebensbereiche auswirkt. Diese Aufgabe erfüllt fortan die Klimaerlebniswelt in Oerlinghausen.“

Durch die unmittelbare Nähe der Klimaerlebniswelt zum Archäologischen Freilichtmuseum und zum Naturschutzprojekt Senne werden alle drei Attraktionen unter dem einheitlichen Markenprofil „UrLand“ zusammengefügt. Die Auseinandersetzung mit den Themen Klimawandel und Klimafolgenanpassung einerseits und das Bedürfnis naturnaher Freizeitgestaltung andererseits werden hier auf ideale Weise verknüpft und bieten einen echten Mehrwert für Touristinnen und Touristen. So ist mit dem „UrLand“ eine Erlebnis- und Museumswelt zur Wechselwirkung von Klimageschichte, Landschaft und menschlicher Entwicklung entstanden, die es so nirgendwo sonst in Deutschland gibt.

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