Ministerpräsident Hendrik Wüst wünscht Emmanuel Macron Erfolg bei der Umsetzung wichtiger Projekte nach der Parlamentswahl

Ministerpräsident Wüst: Das Ergebnis der französischen Parlamentswahl kann eine Basis bieten für Kontinuität in schwierigen Zeiten für Europa

20. Juni 2022
Ministerpräsident Hendrik Wüst

Der Ministerpräsident und Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit Hendrik Wüst wünscht dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron Erfolg bei der Umsetzung wichtiger Projekte nach der Stichwahl der französischen Parlamentschaftswahl am 19. Juni 2022.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Der Ministerpräsident und Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit Hendrik Wüst wünscht dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron Erfolg bei der Umsetzung wichtiger Projekte nach der Stichwahl der französischen Parlamentschaftswahl am 19. Juni 2022.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Das Ergebnis der französischen Parlamentswahl kann eine Basis für die Fortsetzung des europäischen Kurses Frankreichs bieten und ein Zeichen für den Frieden und die wirtschaftliche Stabilität auf unserem Kontinent in schwierigen Zeiten setzen. Die aktuellen Herausforderungen wie Klimaschutz oder Energiesicherheit können wir in Europa nur gemeinsam angehen. Deutschland und Frankreich müssen weiter eng zusammenarbeiten und die deutsch-französische Freundschaft pflegen. Der überzeugte Europäer Präsident Emmanuel Macron wird dies tun. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei der Umsetzung seiner wichtigen Projekte.“

Der Ministerpräsident weiter: „Für dauerhaften Frieden in Europa brauchen wir den gegenseitigen Austausch. Dafür müssen wir jungen Menschen Begegnungen mit unseren Nachbarn ermöglichen, von klein auf. Das hat die deutsch-französische Versöhnung gezeigt: Nur so entstehen Verständnis, Offenheit und Toleranz als Basis für ein friedliches Miteinander. Aus früheren Feinden sind heute Freunde geworden. Um das zu bewahren, wollen wir die in den vergangenen Jahren unternommenen Schritte weitergehen und unsere Bildungssysteme von der Kita bis zum Ausbildungsbetrieb und zur Hochschule noch enger verzahnen. Deutschland und Frankreich ziehen an einem Strang.“

Hintergrund

Als deutsch-französischer Kulturbevollmächtigter vertritt Ministerpräsident Hendrik Wüst die Interessen des Bundes und der 16 deutschen Bundesländer in bildungspolitischen, kulturellen und Medienangelegenheiten gegenüber Frankreich. Beide Länder haben sich zuletzt 2019 im Vertrag von Aachen dazu verpflichtet, die Kultur- und Bildungsbeziehungen noch weiter zu vertiefen.

Schwerpunkte der derzeitigen Mandatszeit des deutsch-französischen Kulturbevollmächtigten sind unter anderem die Erarbeitung einer deutsch-französischen Strategie zur Förderung der Partnersprache im Sinne von Artikel 10 des Vertrags von Aachen, die Weiterentwicklung der deutsch-französischen Sekundarabschlüsse, die Förderung von Austausch und Mobilität von Schülern sowie von Lehramtsstudierenden und Lehrern und außerdem die Vertiefung von Partnerschaften in der beruflichen Bildung.

Die enge Zusammenarbeit Deutschlands und Frankreichs ist der Motor der europäischen Integration und geht auf den Élysée-Vertrag von 1963 zurück, an den der Vertrag von Aachen aus dem Jahr 2019 mit einem Bekenntnis zu einem starken, zukunftsfähigen und souveränen Europa anknüpft.

Darüber hinaus ist Frankreich Deutschlands engster und wichtigster Partner in Europa. Die Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Frankreich haben eine besondere Qualität: In Nordrhein-Westfalen leben rund 20.000 Französinnen und Franzosen. Zahlreiche Einrichtungen, Institute und Programme tragen zu einem intensiven Dialog und kulturellen Austausch bei. Im Rahmen einer Partnerschaft ist Nordrhein-Westfalen zudem seit vielen Jahren eng mit der französischen Region Hauts-de-France verbunden. Gemeinsam mit der polnischen Woiwodschaft Schlesien arbeiten Nordrhein-Westfalen und Hauts-de-France auch trilateral im Format des Regionalen Weimarer Dreiecks zusammen – die bilateralen Abkommen wurden erst 2021 erneuert.

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