Ministerpräsident Hendrik Wüst empfängt den Ministerpräsidenten der Republik Albanien Edi Rama

1. Juli 2026
Eintrag in das Gästebuch der Landesregierung

Im Zentrum des Gesprächs standen neben den aktuellen geopolitischen Herausforderungen unter anderem die jüngsten Reformideen im EU-Erweiterungsprozess sowie Innovation und technischer Fortschritt in Europa.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am Mittwoch, 1. Juli 2026, den Ministerpräsidenten der Republik Albanien, Edi Rama, in Düsseldorf zu einem Gespräch empfangen. Im Zentrum des Gesprächs standen neben den aktuellen geopolitischen Herausforderungen unter anderem die jüngsten Reformideen im EU-Erweiterungsprozess sowie Innovation und technischer Fortschritt in Europa.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Angesichts der aktuellen geopolitischen Umbrüche brauchen wir Zusammenhalt in ganz Europa. Der Austausch und die Abstimmung auch mit unseren Partnern, die noch nicht Mitglied in der Europäischen Union sind, tragen wesentlich dazu bei. Albanien hat mit der Unterstützung der Ukraine und den Sanktionen gegen Russland stets klare Haltung in der Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik gezeigt. Aber auch die inneren Reformanstrengungen, etwa beim Rechtsstaat, bei EU-Umweltstandards oder der Annäherung an die Strukturreformen innerhalb der EU, zeigen deutlich: Wenn wir hier vorankommen, bringt uns das in Europa näher zusammen. Die vielen Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Albanien, die hier in Nordrhein-Westfalen zuhause sind, bauen bereits tagtäglich Brücken in diese Region.“ 

Hintergrund

In Nordrhein-Westfalen leben rund 35.000 Menschen mit albanischer Staatsangehörigkeit. Albanien besitzt seit 2014 EU-Kandidatenstatus und gilt nach Montenegro als aussichtsreichster Beitrittskandidat. Alle Verhandlungscluster im EU-Beitrittsprozess konnten eröffnet werden. Die Zustimmung zur EU in der Bevölkerung ist groß: Mehr als 90 Prozent der Menschen in Albanien befürworten den EU-Beitritt des eigenen Landes.

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