Ministerpräsident Hendrik Wüst empfängt den Botschafter der Ukraine Oleksii Makeiev

Ministerpräsident Wüst: Nordrhein-Westfalen steht fest an der Seite der Ukraine

15. November 2022
Ministerpräsident Hendrik Wüst empfängt den Botschafter der Ukraine Oleksii Makeiev

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat den ukrainischen Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, zu einem Gespräch in der Staatskanzlei empfangen.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am Dienstag, 15. November 2022, den ukrainischen Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, zu einem Gespräch in der Staatskanzlei empfangen. Thema des Gesprächs war der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. An dem Gespräch nahm auch der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, teil.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen steht fest an der Seite der Ukraine. Seit dem 24. Februar setzen sich die Ukrainerinnen und Ukrainer mit einem beeindruckenden Mut gegen den russischen Aggressor zur Wehr. Russlands Angriffe gelten nicht nur der Ukraine, sondern auch grundsätzlich der Freiheit, dem Frieden und der Demokratie. Putin will Europa spalten. Sein Kalkül ist, unsere Wirtschaft zu schwächen, weil er glaubt, dass er damit unsere Demokratie destabilisiert und unsere Unterstützung für die Ukraine mindert. Das werden wir nicht zulassen. Die Ukraine kann sich auf unsere bedingungslose Solidarität verlassen.“

Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen steht zu seiner humanitären Verantwortung. Wer vor Putins Krieg flieht, ist in Nordrhein-Westfalen willkommen. Gleichzeitig kann der Wiederaufbau in der Ukraine nicht warten. Wir werden die Ukraine beim Wiederaufbau unterstützen.“

Europaminister Nathanael Liminski: „Angesichts des verbrecherischen Angriffskriegs Russlands in der Ukraine muss sich Europa geschlossen und entschlossen zeigen. Desinformation und Energieerpressung beantworten wir mit dem klaren Signal: Wir werden die Ukraine so lange unterstützen wie es nötig ist. Das gilt auch für ihren Weg in die EU. Unsere geplante regionale Aufbaupartnerschaft ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Die Ukraine ist längst Teil der europäischen Staatenfamilie.“

Es ist der erste Antrittsbesuch des neuen Botschafters Oleksii Makeiev bei einem Ministerpräsidenten. Oleksii Makeiev wurde am 25. November 1975 in Kiew geboren. 1997 schloss er sein Studium an der Taras-Schewtschenko-Universität Kiew, am Institut für Internationale Beziehungen, mit einem Diplom als Spezialist für internationale Beziehungen und als Übersetzer für Spanisch ab. Noch während des Studiums begann er 1996 seine diplomatische Laufbahn im Außenministerium der Ukraine. Von 2005 bis 2009 arbeitete er als Botschaftsrat an der Botschaft der Ukraine in Deutschland in Berlin und beschäftigte sich mit der politischen Komponente der ukrainisch-deutschen bilateralen Beziehungen.

Im Mai 2020 ernannte Außenminister Dmytro Kuleba Oleksii Makeiev zum Sonderbeauftragten des Außenministeriums der Ukraine für Sanktionspolitik. Am 17. Oktober 2022 trat er seine diplomatische Mission in Berlin an.

Um den Menschen in der Ukraine zu helfen, hat die Landesregierung die Initiative „NRW hilft der Ukraine“ ins Leben gerufen. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Wüst koordiniert das Ministerium des Inneren Transporte mit dringend benötigten Hilfsgütern in die Ukraine. Einen Großteil der Hilfsgüter machen Medikamente aus, die durch den Verbund der Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt werden.

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