Ministerpräsident Armin Laschet zum Tod von Gerd Ruge

16. Oktober 2021

Der langjährige ARD-Korrespondent und Journalist Gerd Ruge ist am Freitag, 15. Oktober 2021, im Alter von 93 Jahren gestorben.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Der langjährige ARD-Korrespondent und Journalist Gerd Ruge ist am Freitag, 15. Oktober 2021, im Alter von 93 Jahren gestorben.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Mit seinen unvergessenen Reportagen aus dem Ausland – von ‚unterwegs‘ – hat Gerd Ruge nicht nur neue journalistische Wege beschritten und Standards bei der Auslandsberichterstattung gesetzt. Gerd Ruge hat damit ganze Generationen von Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten geprägt, ebenso wie sein Publikum. Ob im Interview mit den Mächtigsten der Welt oder als Beobachter, Analytiker und Erzähler – Gerd Ruge hat es immer geschafft, seine Zuhörer und Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und die Welt ins heimische Wohnzimmer zu bringen.“
 
„Mit Gerd Ruge geht ein großer Journalist und Reporter, der als Leiter des WDR-Studios Bonn und WDR-Chefredakteur die Medienlandschaft in unserem Land mitgeprägt hat“, so Ministerpräsident Armin Laschet weiter. „Durch seinen Weitblick und seine Leidenschaft für den Beruf hat er uns einmalige Einblicke ermöglicht und uns die Welt damit ein Stück nähergebracht. Er stand für einen Qualitätsjournalismus, der auch heute noch Vorbild und Maßstab ist."
 
Gerd Ruge wurde am 9. August 1928 in Hamburg geboren. Als Korrespondent war er hauptsächlich für die ARD unter anderem in den USA, in Russland und China tätig. 1970 übernahm Ruge die Leitung des WDR-Studios in Bonn. Von 1987 bis 1993 leitete er das ARD-Studio in Moskau, 1993 ging Gerd Ruge in den Ruhestand. Gerd Ruge hat für seine journalistische Arbeit zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter den Grimme-Preis, den Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises und den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis.
 
Seit 2002 vergibt die Film- und Medienstiftung NRW jedes Jahr unter der Schirmherrschaft von Gerd Ruge das mit 100.000 Euro dotierte Gerd Ruge Stipendium für die Entwicklung anspruchsvoller Dokumentarfilme – in diesem Jahr zum 20. Mal. Durch das Stipendium konnten 52 Filme entstehen.
 

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