Ministerin Scharrenbach: Förderturbo in Kommunen zünden – Landesregierung Nordrhein-Westfalen unterstützt Kommunal Agentur NRW mit rund 270.000 Euro

17. April 2023
Arbeiten am Laptop

Die Kommunal Agentur Nordrhein-Westfalen wird eine digitale Antrags- und Abwicklungsplattform für das kommunale Fördermittelmanagement aufbauen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt dabei mit 270.000 Euro.

Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung

Die Kommunal Agentur Nordrhein-Westfalen wird eine digitale Antrags- und Abwicklungsplattform für das kommunale Fördermittelmanagement aufbauen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt dabei mit 270.000 Euro.

„Gerade für viele kleinere Kommunen ist das Finden des richtigen Förderprogramms zur Umsetzung der vor Ort bestehenden Ideen oftmals zeit- und personalaufwändig. Bereits im vergangenen Jahr hat die Kommunal Agentur Nordrhein-Westfalen mit finanzieller Unterstützung des Landes in einem Pilotprojekt die „Fachwerkstatt Fördermittelmanagement“ auf den Weg gebracht. Damit können die Kommunen bei einer zentralen und einheitlichen Bearbeitung von Förderverfahren unterstützt sowie der interkommunale Austausch ermöglicht werden. Und ab jetzt wird es digital“, so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Christof Sommer, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen: „Um handlungsfähig zu bleiben, sind Städte und Gemeinden zunehmend auf Förderprogramme angewiesen. Dass das Land den hohen Bedarf anerkennt und den Aufbau einer digitalen Antrags- und Abwicklungsplattform für das kommunale Fördermittelmanagement unterstützt, ist daher zu begrüßen. Je mehr wir die oftmals komplizierten Prozesse durch einheitliche Standards vereinfachen, desto besser. Alles, was den Kommunen hilft, den Förderdschungel zu lichten, ist willkommen. Die Kommunal Agentur NRW hat sich dabei als idealer Partner erwiesen.“

Dr. Ralf Togler, Geschäftsführer der Kommunal Agentur NRW: „Durch einen Landeszuschuss konnte die Kommunal Agentur NRW bereits im vergangenen Jahr digitale Werkzeuge zur Unterstützung des kommunalen Fördermittelmanagements entwickeln. Mit ihrer Hilfe können wir Förderprozesse einheitlich organisieren, Verwaltungshandeln effizienter machen und auch die Bewilligungsbehörden entlasten. Dank der Unterstützung durch das Land stehen diese Instrumente zur Standardisierung der kommunalen Fördermittelprozesse nun auch allen Städten, Kreisen und Gemeinden in NRW bis Ende 2023 zur Verfügung.“

Hintergrund

  • Die Kommunal Agentur NRW ist das Dienstleistungsunternehmen des Städte- und Gemeindebundes NRW. Die Kommunen haben mithilfe der Kommunal Agentur NRW die Möglichkeit, die Bearbeitung von Förderprogrammen des Landes, Bundes und der Europäischen Union, Controlling und Berichtswesen verbindlich, zentral und einheitlich zu regeln.
  • Bereits im Herbst 2019 hat die Kommunal Agentur NRW auf Initiative des Städte- und Gemeindebundes NRW das „Fachnetzwerk Fördermittelakquise NRW“ gegründet, das Mitgliedskommunen bei der Recherche passgenauer Förderprogramme unterstützt. Durch einen Zuschuss des Landes Nordrhein-Westfalen konnte die Kommunal Agentur NRW im vergangenen Jahr das Netzwerk um eine „Fachwerkstatt Fördermittelmanagement“ erweitern: Im Rahmen eines Pilotprojektes konnten Kommunen damit nicht nur bei der Ermittlung von geeigneten Förderprogrammen, sondern in der gesamten Kette des Managementprozesses – von der Beantragung von Mitteln bis zur Nachweisführung – begleitet werden.
  • Dienstleistungen der „Fachwerkstatt Fördermittelmanagement“ sind unter anderem die Online-Plattform „FörderCampus“ für den interkommunalen Austausch, zur Vernetzung und Fachkommunikation, das „DMS – Dokumentenmanagementsystem“ für eine einheitliche digitale Erfassung aller Vorgänge und Dokumente im Förderverfahren, der „Quick-Check-Förderrichtlinie“ als Schnellübersicht zu Fördergegenstand, Ansprechpartnern, Fristen und Quote mit digitaler Schnittstelle zur Bewilligungsbehörde sowie die „Kurzbeschreibung Förderbedarf“, die eine standardisierte qualifizierte Ersterfassung einer Projektidee als digitales Musterdokument für Förderprojekte darstellt.

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