Minister Reul ernennt Dirk Hulverscheidt zum neuen Inspekteur der Polizei Nordrhein-Westfalen

Minister Reul: Dirk Hulverscheidt weiß, worauf es ankommt

14. Januar 2026
Dirk Hulverscheidt, der neue Inspekteur der Polizei NRW steht in blauem Polizeianzug lächelnd in einer Halle. Auf dem Bild ist nur sein Oberkörper zu sehen mit dunkelblauem Sakko, weißem Hemd und blauer Krawatte. Er trägt eine Brille und hat sehr kurz geschnittene Haare.

Er folgt damit auf Michael Schemke, der im vergangenen Jahr in den Ruhestand getreten ist.

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Dirk Hulverscheidt übernimmt mit sofortiger Wirkung das Amt des Inspekteurs der Polizei. Das hat das Landeskabinett auf Vorschlag von Innenminister Herbert Reul beschlossen. Er folgt damit auf Michael Schemke, der im vergangenen Jahr in den Ruhestand getreten ist. Der Inspekteur der Polizei ist der ranghöchste uniformierte Polizeibeamte Nordrhein-Westfalens. Er steht damit an der Spitze der uniformierten Polizistinnen und Polizisten im Land.

Innenminister Herbert Reul: „Dirk Hulverscheidt ist einer unserer erfahrensten Polizisten. Er kann Lagen schnell lesen, sicher einordnen und die richtigen einsatzfachlichen Schlüsse ziehen. Er hat den Polizeiberuf von der Pike auf gelernt und weiß daher genau, wie es den Polizistinnen und Polizisten in ihrem täglichen Dienst ergeht. Er hat in seinen vielen unterschiedlichen Verwendungen gezeigt, dass er Polizeiarbeit in der Gesamtheit im Blick hat – auch über die Grenzen von Nordrhein-Westfalen hinaus. Genau so jemanden brauchen wir an der Spitze der Polizei und damit an der Schaltstelle im Ministerium des Innern. Ich weiß, dass er die Polizei Nordrhein-Westfalen mit Klarheit, Augenmaß und Führungsstärke nach vorne bringen wird.“

Dirk Hulverscheidt ist 55 Jahre alt und stammt aus dem Bergischen Land. Seit 1989 ist er bei der Polizei tätig. Seine Laufbahn begann zunächst im Streifendienst in der Kölner Innenstadt. Es folgten später Stationen bei der Autobahnpolizei sowie bei der Polizei Dortmund und beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste. Im Jahr 2015 wechselte Dirk Hulverscheidt in das nordrhein-westfälische Innenministerium. Dort ist er insbesondere mit Fragen der Einsatztaktik und der Bewältigung besonderer Lagen befasst. In dieser Funktion war er unter anderem maßgeblich in die polizeiliche Arbeit rund um die Fußball-Europameisterschaft 2024 eingebunden. Er war bundesweit verantwortlich für das polizeiliche Rahmenkonzept der Polizeien der Länder und des Bundes als wesentlicher Baustein der Sicherheitsarchitektur. Zudem begleitete er polizeiliche Großeinsätze wie die Räumungen im Hambacher Forst und in Lützerath.

Der neue Inspekteur der Polizei sagte anlässlich seiner Ernennung: „Die Polizei Nordrhein-Westfalen leistet tagtäglich und rund um die Uhr wichtige Arbeit für die Sicherheit der Menschen im Land. Ich möchte unsere Polizistinnen und Polizisten bestmöglich unterstützen und gemeinsam mit ihnen dafür sorgen, dass die Polizei auch in Zukunft leistungsfähig, modern und bürgernah ist. Besonders wichtig ist mir eine hohe Präsenz und Ansprechbarkeit. Die Polizei muss möglichst schnell und einsatzbereit am Ort des Geschehens sein. Ich möchte, dass die Polizei auch bei komplexen und herausfordernden Einsatzlagen rechtsstaatlich und im Sinne ihrer gesellschaftlichen Verantwortung einschreitet. Gerade bei der derzeitigen Sicherheitslage geht es darum, die Polizei umfassend zu befähigen und auszustatten, damit sie ihren gesetzlichen Auftrag bestmöglich erfüllen kann. Sie ist mehr denn je wesentliches, stabilisierendes Element in unserem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat.“

Der Inspekteur der Polizei trägt die fachliche Verantwortung für die uniformierte Polizei Nordrhein-Westfalens. Zu seinen Aufgaben gehören die landesweite Koordination der strategischen Polizeiarbeit in Einsatz- und Verkehrsangelegenheiten.

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