Mehr Nachwuchs für die Innere Sicherheit: Polizei Nordrhein-Westfalen begrüßt neuen Studienjahrgang
Zum 1. September 2026 starten rund 2.600 junge Frauen und Männer ihr duales Studium bei der Polizei Nordrhein-Westfalen.
Sicherheit braucht Menschen. Zum 1. September 2026 starten rund 2.600 junge Frauen und Männer ihr duales Studium bei der Polizei Nordrhein-Westfalen. In den kommenden drei Jahren wechseln sich Theoriephasen an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen mit praktischen Ausbildungsabschnitten in den Polizeibehörden ab. So werden die Anwärterinnen und Anwärter gezielt auf den Polizeiberuf vorbereitet.
Innenminister Herbert Reul: „Viele junge Menschen entscheiden sich auch in diesem Jahr bewusst für den Dienst an der Allgemeinheit. Sie wollen zur Polizei, Verantwortung übernehmen, Menschen helfen und für Recht und Ordnung sorgen. Der 1. September ist deshalb ein guter Tag für die Innere Sicherheit in Nordrhein-Westfalen.“
Neben den Kommissaranwärterinnen und -anwärtern beginnen auch Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter ihren Vorbereitungsdienst bei der Polizei Nordrhein-Westfalen. Sie organisieren den Polizeibetrieb im Hintergrund und übernehmen wichtige Aufgaben etwa in den Bereichen Personal, Finanzen, Organisation und Verwaltung.
Die Polizei Nordrhein-Westfalen sucht Nachwuchs mit unterschiedlichen Erfahrungen und Lebenswegen. Bewerben können sich etwa Schulabgängerinnen und Schulabgänger, Menschen mit Berufsausbildung, Studierende, die sich neu orientieren möchten, sowie ausscheidende Zeitsoldatinnen und Zeitsoldaten.
Auch mit mittlerem Schulabschluss gibt es einen Weg zur Polizei. An 15 Berufskollegs können Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss an der „Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung, Schwerpunkt Polizeivollzugsdienst“ die erforderliche Fachhochschulreife erwerben.
Insgesamt haben sich mehr als 10.000 Bewerberinnen und Bewerber für den Studienbeginn 2026 beworben.
Innenminister Herbert Reul: „Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr wieder so viele für ein Studium bei der Polizei gewinnen konnten. Und das, obwohl es deutlich weniger Abiturientinnen und Abiturienten gibt. Und um diese jungen Leute werben heute viele: Hochschulen, Handwerk, Wirtschaft und die Bundeswehr. Aber bei der Polizei gilt: Wir brauchen nicht irgendwelche Leute, sondern die richtigen. Deshalb schrauben wir nicht an den Anforderungen. Wir besetzen nicht um jeden Preis Plätze, nur um eine Quote zu erfüllen. Wer für die Sicherheit von Millionen Menschen verantwortlich sein will, muss dafür auch geeignet sein.“
Rund 60.000 Menschen arbeiten derzeit bei der Polizei Nordrhein-Westfalen, darunter mehr als 41.000 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte. Mit dem Einstellungsjahrgang 2026 haben seit 2017 mehr als 26.000 Kommissaranwärterinnen und -anwärter ihr duales Studium bei der Polizei Nordrhein-Westfalen aufgenommen.