Landes-Denkmalförderprogramm 2026 veröffentlicht

Ministerin Scharrenbach: 16,1 Millionen Euro für den Schutz und die Erhaltung von Denkmalen im Land Nordrhein-Westfalen

2. Juli 2026
Historische Altstadt mit steinerner Kirche, Fachwerkhäusern und einem Bachlauf, eingerahmt von dichtem grünen Laub. Die idyllische Szene zeigt eine ruhige Flusslandschaft mit Brücke und blühenden Pflanzen.

Das nordrhein-westfälische Denkmalförderprogramm unterstützt mit rund 13,1 Millionen Euro in diesem Jahr 212 Vorhaben zur Erhaltung unseres kulturellen Erbes.

Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung

„Auch in herausfordernden Zeiten: Das nordrhein-westfälische Denkmalförderprogramm unterstützt mit rund 13,1 Millionen Euro in diesem Jahr 212 Vorhaben zur Erhaltung unseres kulturellen Erbes. Mit einem neuen und medienbruchfreien digitalen Antragsverfahren geht es nunmehr für alle Beteiligten schneller. Neben den Einzelförderungen erhalten alle 396 Städte und Gemeinden antragslos Pauschalfördermittel in Höhe von jeweils 7.500 Euro – macht auch noch einmal 3 Millionen Euro“, so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung.

„Denkmäler erzählen von den Menschen, die vor uns gelebt, gearbeitet und gebaut haben. Sie machen Geschichte anschaulich und vermitteln die Werte, auf denen unsere Gesellschaft gewachsen ist. Ihr Erhalt ist deshalb weit mehr als die Bewahrung historischer Bausubstanz – der Einsatz für den Erhalt bedeutender Denkmale ist ein Bekenntnis zu unserer kulturellen Identität und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Erbe vergangener Generationen“, so Ministerin Scharrenbach weiter.

„Allen, die sich mit großem Engagement für den Erhalt unserer Denkmäler einsetzen, gebührt herzlicher Dank und große Anerkennung. Insbesondere der Einsatz der zigtausend privaten Denkmaleigentümerinnen und -eigentümer trägt dazu bei, dass unser kulturelles Erbe lebendig bleibt und auch künftige Generationen von seiner Vielfalt und seinem Reichtum profitieren können“, ergänzt Ministerin Scharrenbach. 

Beispielhafte Förderungen für denkmalpflegerische Einzelprojekte aus dem Landesprogramm Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2026:

  • Bad Honnef (Alter Friedhof) 178.960 Euro für Instandsetzungsmaßnahmen
  • Bad Münstereifel (Kapelle St. Michael) 135.312 Euro für Sanierungsmaßnahmen
  • Bedburg (Stadtmauer) 176.000 Euro für Instandsetzungsmaßnahmen
  • Bochum (Eisenbahnmuseum) 194.366 Euro für die Sanierung der Drehscheibe mit Erhalt der Funktionalität
  • Duisburg (Suchthilfezentrum Nikolausburg) 224.000 Euro für die Turmsanierung
  • Frechen (Mauritiusschule) 51.189 Euro für die Erlebbarmachung eines Teilstücks der römischen Wasserleitung
  • Hennef (Stadtmauer) 350.000 Euro für die Sanierung der Stadtmauer Stadt Blankenberg
  • Höxter (Altes Fährhaus) 36.300 Euro für die Sanierung von Fachwerk und Dach
  • Lippstadt (Trafoturm) 12.750 Euro für Restaurierungsarbeiten
  • Lünen (zentrale Trauerhalle) 95.211 Euro für die Freilegung und Restaurierung der bauzeitlichen Farbfassung und Ausgestaltung des Innenwandbereiches
  • Monschau (Aukirche) 125.092 Euro für Instandsetzungsarbeiten
  • Recklinghausen (Zeche Blumenthal 7) 237.500 Euro für Sanierungsmaßnahmen
  • Telgte (Petruskirche) 132.450 Euro für die Sanierung des Westportals
  • Wuppertal (Bergische Museumsbahn) 77.400 Euro für den Austausch von Schwellen
  • Zülpich (Stadtmauer) 132.000 Euro für die Instandsetzung der mittelalterlichen Stadtmauer 

Die Veröffentlichung des Landesprogramms ist dem Anhang beigefügt. 

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