Geräuscharmes Fliegen als Ziel: Landesregierung unterstützt Ausbau des Flughafens Aachen-Merzbrück zu Forschungsflughafen

19. Juli 2018
Ministerpräsident Armin Laschet

Mit einer Förderung von vier Millionen Euro will die Landesregierung den Ausbau des Flughafens Aachen-Merzbrück zu einem Forschungsflughafen unterstützen.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Mit einer Förderung von vier Millionen Euro will die Landesregierung den Ausbau des Flughafens Aachen-Merzbrück zu einem Forschungsflughafen unterstützen. Dies hat Ministerpräsident Armin Laschet heute in seinem Grußwort auf dem Mobilitätskongress „Metropolitan Cities“ in Aachen bekannt gegeben. Die Mittel seien entsprechend im Entwurf des Haushaltsplans 2019 eingestellt, verwies der Ministerpräsident auf die entsprechende Entscheidung der Landesregierung.
 
„Mobilität und Digitalisierung können zu Innovationsmotoren für ganz Nordrhein-Westfalen werden. Dies wollen wir uns nicht nur zu Lande, sondern auch in der Luft für uns zu Nutze machen“, so Ministerpräsident Laschet. Am Flughafen Aachen-Merzbrück will eine Partnerschaft aus Fachhochschule Aachen, RWTH Aachen und Flughafen selbst den Ausbau zu einem Forschungsflughafen vorantreiben, um insbesondere die Möglichkeiten geräuscharmen Fliegens und des Fliegens mit Elektroantrieb zu erforschen.
 
„Der Flugplatz Aachen-Merzbrück hat eine Tradition in der Luftfahrtforschung. Die wollen wir fortsetzen. Das Verkehrsministerium will 2019 den Ausbau der Flughafeninfrastruktur in Merzbrück mit vier Millionen Euro unterstützen, damit die Forschung für geräuscharmes Fliegen und Elektrofliegen in Nordrhein-Westfalen vorankommt“, betonte auch Verkehrsminister Hendrik Wüst.
 
Innovationen und industrielle Basis müssen vernetzt bleiben, erklärte der Ministerpräsident weiter: „Starts und Landungen mit elektrischem Antrieb und damit geräusch- und emissionsarm - dieses innovative neue Feld der Mobilität ist für Nordrhein-Westfalen mit seinen hochverdichteten Ballungsräumen von herausragender Bedeutung. Hier müssen wir am Ball bleiben. Besonders wichtig ist dabei, dass wir in Nordrhein-Westfalen die Mobilität der Zukunft nicht nur erforschen, sondern sie hier auch bauen.“ Entscheidend sei jetzt, die entsprechenden Anträge zum Ausbau des Flughafens schnellstmöglich auf den Weg zu bringen, damit das Genehmigungsverfahren eingeleitet werden kann.
 

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