Für lebendige Dörfer und Gemeinden: Landesregierung unterstützt zahlreiche neue Projekte zur Stärkung der ländlichen Räume mit 21 Millionen Euro
Seit Regierungsantritt 2022 über 800 Vorhaben in Nordrhein-Westfalen gefördert
Die ländlichen Räume nehmen zwei Drittel der Landesfläche ein und sind Wohn- und Lebensmittelpunkt für zahlreiche Menschen in Nordrhein-Westfalen. Mit der Struktur- und Dorfentwicklung setzt sich die Landesregierung für starke und lebendige Dörfer, Kommunen und dortige Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen ein.
Die ländlichen Räume nehmen zwei Drittel der Landesfläche ein und sind Wohn- und Lebensmittelpunkt für zahlreiche Menschen in Nordrhein-Westfalen. Mit der Struktur- und Dorfentwicklung setzt sich die Landesregierung für starke und lebendige Dörfer, Kommunen und dortige Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen ein. Insbesondere Vereine und Kommunen profitieren von der Förderung von Land und Bund für vielfältige Projekte, die der Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur in den ländlichen Räumen zugutekommen.
Ministerin Silke Gorißen: „Der ländliche Raum in Nordrhein-Westfalen ist für viele Menschen Lebensmittelpunkt und Heimat. Die Landesregierung investiert kontinuierlich in die Zukunftsfähigkeit der Dörfer, damit sie lebenswert und attraktiv bleiben. Auch in diesem Jahr fördert die Landesregierung vielfältige Projekte, die die soziale Dorfentwicklung fördern, das Ehrenamt unterstützen und zu noch mehr Lebensqualität vor Ort beitragen. Seit Regierungsantritt haben wir damit rund 800 Projekte und Gesamtinvestitionen in Höhe von 180 Millionen Euro gehebelt, die dem ländlichen Raum in Nordrhein-Westfalen zugutekommen.“
Allein im Jahr 2026 werden 196 Projekte mit mehr als 21 Millionen Euro gefördert, was Gesamtinvestitionen von 44 Millionen Euro aktiviert. Zu den geförderten Projekten zählen beispielsweise Sanierungen von dorfgemäßen Gemeinschaftseinrichtungen, Neugestaltungen von Dorfplätzen als Begegnungsorte, Schaffung von Dorfläden, Mehrfunktionshäusern und Kleinspielfeldern.
Mit dem Regierungsantritt 2022 wurde die Struktur- und Dorfentwicklung umfassend neu ausgerichtet, wodurch insgesamt rund 800 Projekte mit rund 85 Millionen Euro gefördert und insgesamt Investitionen in Höhe von 180 Millionen Euro ausgelöst wurden.
Dabei kommt der Großteil dieser Mittel bürgerschaftlichen und kommunal getragenen Projekten zugute, wodurch eine breite Zielgruppe erreicht wird. Ein Beispiel dafür ist die konstante Förderung dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen, die seit Beginn mindestens ein Drittel aller Förderprojekte umfasst. Dies unterstreicht die nachhaltige Bedeutung der finanziellen Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit. Die durch die Förderung ausgelösten Gesamtinvestitionen kommen größtenteils der heimischen Wirtschaft zugute und tragen somit erheblich zur Erhaltung des regionalen Gewerbes bei.
Hintergrund
Interessierte Gemeinden, Vereine, Einrichtungen sowie Privatpersonen hatten bis Mitte März die Möglichkeit, Fördermittel für das laufende Jahr über ein digitales Antragsverfahren bei den Bezirksregierungen zu beantragen. Es konnten Projekte bis zu einer Zuwendungshöhe von 250.000 bzw. 50.000 Euro gefördert werden. Die einzelnen Förderbescheide werden, wie in der Übersicht dargestellt, in Kürze über die jeweils zuständigen Bezirksregierungen zugeleitet.
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