Fünf Millionen Euro mehr für den NRW-Tourismus aus der Gemeinschaftsaufgabe Regionale Wirtschaftsförderung

Ministerin Neubaur: Nachhaltige touristische Infrastrukturprojekte bringen die Wirtschaft in strukturschwachen Regionen voran

24. Januar 2024
Eine Familie mit zwei Kindern streift durch eine hohe Wiese vor einem Dorf

Tourismus ist in Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Gerade für strukturschwächere Regionen leistet der Tourismus einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigung und der Wirtschaftsstruktur. Bund und Land unterstützen daher vielversprechende und nachhaltige Projektideen in diesen Regionen besonders.

Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie

Tourismus ist in Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Gerade für strukturschwächere Regionen leistet der Tourismus einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigung und der Wirtschaftsstruktur. Bund und Land unterstützen daher vielversprechende und nachhaltige Projektideen in diesen Regionen besonders. Mit insgesamt zehn Projekten wurden im vergangenen Jahr deutlich mehr Tourismusvorhaben aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe Regionale Wirtschaftsförderung (GRW) bewilligt als im Vorjahr. Das Fördervolumen lag im vergangenen Jahr mit gut 16 Millionen Euro um rund fünf Millionen Euro über dem Vorjahr. Zu den Projekten, die jetzt umgesetzt werden können, zählen eine E-Bike Höhlenerlebnisroute im Sauerland, ein Informations- und Erlebnispfad in Bergkamen oder neu gestaltete Tourist-Informationen in der Eifel.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Nordrhein-Westfalen hat viel zu bieten. Die große Zahl vielversprechender touristischer Projektideen, die sich im vergangenen Jahr um eine Förderung aus GRW-Mitteln beworben haben ist ein gutes Zeichen. Die Kommunen und touristischen Akteurinnen und Akteure zeigen damit ein großes Engagement für ihre Region als Tourismusstandort. Hochwertige touristische Infrastrukturen schaffen auch ein attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld für die örtliche Bevölkerung und potenzielle Arbeitskräfte. Umso mehr freut es mich, dass die besten Vorhaben für das Jahr 2023 aus Nordrhein-Westfalen vollständig bewilligt werden konnten. Das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie wird die GRW auch in Zukunft als eine zuverlässige Finanzierungsquelle für touristische Infrastrukturprojekte nutzen, um Wertschöpfung und Beschäftigung im Tourismus und in vor- und nachgelagerten Branchen zu fördern.“

Bewilligt wurden diese Projekte:

  • Informations- und Erlebnispfad „Adengrat“ in Bergkamen
  • Weserufergestaltung in Beverungen
  • Umgestaltung des Kellergewölbes in der Tourist-Info in Blankenheim
  • Ausbau des Ruhrtalradweges am Hengsteysee in Hagen
  • Planung eines innovativen Wanderknotenpunkt- und Routensystems für das Heinsberger Land
  • Illuminierung des Kurparks Horn Bad Meinberg
  • E-Bike-Höhlenerlebnisroute im Märkischen Kreis
  • Erlebnispfad bei Schloss Broich in Mülheim
  • neu gestaltete „Touristinfos der Zukunft“ in der Nordeifel
  • Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur in Simmerath-Rurberg

Hintergrund

Die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe Regionale Wirtschaftsförderung zählt zu den wichtigsten Instrumenten der nordrhein-westfälischen Tourismuspolitik. Bund und Länder haben es sich zur gemeinsamen Aufgabe gemacht, aus diesem Topf die regionale Wirtschaftsentwicklung in strukturschwachen Regionen voranzutreiben – unter anderem durch die Förderung touristischer Infrastrukturen. Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm ermöglicht, die Errichtung und Erweiterung von öffentlichen Einrichtungen des Tourismus sowie die Geländeerschließung für den Tourismus in strukturschwachen Regionen zu fördern. Die Unterstützung des Tourismus in Nordrhein-Westfalen ist für das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie ein wichtiger Baustein der Struktur- und Wirtschaftspolitik. Sie umfasst neben der GRW auch den EFRE Erlebnis NRW Wettbewerb, die institutionelle Förderung des touristischen Landesverbandes sowie einige andere Förderungen aus Landesmitteln.

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