Erster „AzubiTrain“ – Hackathon unterstützt Auszubildende beim verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz
Ministerpräsident Wüst und Minister Laumann besuchen KI-Hackathon in Wuppertal
Über 150 Auszubildende aus Nordrhein-Westfalen haben am Mittwoch, 21. Oktober 2026, beim ersten „AzubiTrain“-Hackathon in der Alten Glaserei in Wuppertal gemeinsam an innovativen Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) für die Ausbildung gearbeitet.
Über 150 Auszubildende aus Nordrhein-Westfalen haben am Mittwoch, 21. Oktober 2026, beim ersten „AzubiTrain“-Hackathon in der Alten Glaserei in Wuppertal gemeinsam an innovativen Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) für die Ausbildung gearbeitet. Ministerpräsident Hendrik Wüst und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann besuchten die Veranstaltung, um sich ein Bild von den Ideen und Projekten der jungen Menschen zu machen. Mit dem kostenlosen Lernangebot „AzubiTrain – Deine Zukunft mit KI“ erhalten Auszubildende und Ausbildungspersonal in NRW Unterstützung dabei, KI sinnvoll, kritisch und verantwortungsvoll im Ausbildungsalltag einzusetzen.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Wer heute einen Beruf lernt, muss die neuen Werkzeuge kennenlernen. Deshalb gehört Künstliche Intelligenz in die Ausbildung. Mit ‚AzubiTrain‘ wird KI für junge Menschen greifbar, und aus Neugier wird Können. Unsere Auszubildenden sind die Fachkräfte von morgen: Sie bauen Brücken zwischen bewährten Arbeitsweisen und neuen Ideen. Auf dem Weg von der Kohle zur KI sind sie es, die Nordrhein-Westfalen stark machen.“
„Heute durfte ich hier sehr engagierte und begeisterungsfähige Auszubildende erleben. Ich bin zuversichtlich, dass junge Menschen auch zukünftig erfolgreich und selbstbewusst im Berufsleben Fuß fassen können, wenn wir ihnen das passende Rüstzeug mitgeben. Deshalb bin ich davon überzeugt: AzubiTrain ist genau das richtige Angebot zur richtigen Zeit. Auszubildende und ihr Ausbildungspersonal erhalten damit kostenlos die Chance, KI besser zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und sie verantwortungsvoll im Ausbildungsalltag einzusetzen“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.
Das Angebot umfasst flexibel abrufbare Lernvideos, Online-Sessions mit Expertinnen und Experten sowie jährlich 25 kreative Workshops, sogenannte PraxisLabs, in verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens. Ergänzend dazu finden innerhalb der nächsten zwei Jahre acht überregionale Hackathons zum Thema „Ausbildung und KI“ statt. Sie bieten Auszubildenden die Möglichkeit, gemeinsam an konkreten Herausforderungen zu arbeiten und eigene Ideen für den Einsatz von KI zu entwickeln.
Beim Hackathon entwickelten die Auszubildenden in Teams praxisorientierte Ideen und Prototypen rund um die Frage, wie KI die berufliche Ausbildung unterstützen kann. Die Ergebnisse präsentierten sie am Ende des Veranstaltungstages Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Durch die gemeinsame Projektarbeit konnten die Auszubildenden die Möglichkeiten von KI unmittelbar kennenlernen und eigene Lösungsansätze für die Ausbildung im digitalen Wandel erarbeiten.
Hintergrund
Nordrhein-Westfalen treibt den Wandel „von der Kohle zur KI“ voran. Mit der landesweiten KI-Skilling-Initiative eröffnet das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Microsoft Deutschland neue Wege, KI sinnvoll in Unterricht, Ausbildung und Verwaltung zu integrieren. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW setzt sich gemeinsam mit dem Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V. (fjs e.V.) dafür ein, dass junge Menschen und Ausbildende praxisnah an KI-Kompetenzen herangeführt werden.
„AzubiTrain - Deine Zukunft mit KI" ist ein Angebot des fjs e.V. und wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und von Microsoft unterstützt. Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union.
Teilnahme- und Anmeldemöglichkeiten für Auszubildende, Ausbildende und interessierte Betriebe sind auf der „AzubiTrain“-Homepage zu finden: www.azubitrain.nrw.
Wie KI-Auszubildende aus verschiedenen Branchen beim Lernen und Arbeiten sinnvoll unterstützen und Ausbildungspersonal im Ausbildungsalltag entlasten kann, wird außerdem im Projekt "KI.Werkstatt Ausbildung NRW" mit Modellbetrieben aus NRW erprobt. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Weitere Informationen sind auf der Projekt-Homepage zu finden: kiwerkstatt.nrw.
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