Bund und Land fördern 12 Projekte zum Industrieumbau in Nordrhein-Westfalen

Ministerin Neubaur: Investitionen stärken Wettbewerbsfähigkeit und sichern Arbeitsplätze im Land

22. Dezember 2025
PHB Neubaur, Mona - lächelnd, blauer Hintergrund (2022)

Die Erneuerung und Modernisierung der Industrie in Nordrhein-Westfalen geht voran: 12 Projekte zur Dekarbonisierung sowie zur Abscheidung und Nutzung von CO2 werden von Bund und Land unterstützt. Die Projekte haben sich im Förderwettbewerb der Bundesförderung Industrie und Klimaschutz durchgesetzt.

Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie

Die Erneuerung und Modernisierung der Industrie in Nordrhein-Westfalen geht voran: 12 Projekte zur Dekarbonisierung sowie zur Abscheidung und Nutzung von CO2 werden von Bund und Land unterstützt. Die Projekte haben sich im Förderwettbewerb der Bundesförderung Industrie und Klimaschutz durchgesetzt. Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich mit insgesamt 78 Millionen Euro Ko-Finanzierung an drei zentralen Vorhaben. Zusammen stellen Bund und Land Mittel in dreistelliger Millionenhöhe bereit und stärken so die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Hinzu kommen Investitionen der Unternehmen selbst. 

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Der Start der Projekte ist ein klarer Schritt in Richtung einer nachhaltigen Wirtschaft und für zukunftsfeste Arbeitsplätze. Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten investieren Unternehmen konsequent in den Klimaschutz, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Wir sind überzeugt von diesem Weg und unterstützen trotz angespannter Haushaltslage die Industrie auf ihrem Weg. Wer jetzt an morgen denkt und konsequent investiert, legt den Grundstein für langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die Wirtschaft von morgen.“

Diese Projekte werden vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert: 

Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH, Duisburg: Der größte Elektrolichtbogenofen Deutschlands entsteht bei HKM in Duisburg. Mit einer Fördersumme von insgesamt 200 Millionen Euro (140 Mio. Euro Bund/60 Mio. Euro Land NRW) ist dieses Projekt ein Meilenstein in der Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Der neue Elektrolichtbogenofen wird vollständig ohne fossile Energieträger betrieben und setzt auf innovative Technologien, die den Stahlstandort Duisburg zukunftssicher machen. Dabei werden erneuerbarer Strom und grüner Wasserstoff eingesetzt.

Henkel, Düsseldorf: Die Umstellung der Dampf- und Prozesswärmeproduktion auf erneuerbaren Strom bei Henkel am Standort Düsseldorf-Holthausen ist ein weiteres Beispiel für die nachhaltige Transformation der Industrie. Das geplante Vorhaben ist einzigartig in dieser Größenordnung und leistet auch einen Beitrag zur Stabilität für das gesamte Energiesystem. Das Land fördert die Investition mit neun Mio. Euro (Bund: 21 Mio. Euro).

Huber Martinswerk, Bergheim: Das Werk in Bergheim elektrifiziert einen Teil der Produktion von Aluminiumoxid und -hydroxid und setzt auf erneuerbaren Strom. Zudem werden so 400.000 Kubikmeter Wasser eingespart. Mit dem Vorhaben leistet das Martinswerk weltweite Pionierarbeit. Das Land fördert die Investition mit neun Mio. Euro (Bund: 21 Mio. Euro).

Zudem fördert der Bund weitere neun Vorhaben von diesen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen: 

  • WEPA Deutschland GmbH & Co. KG
  • Jäckering Mühlen- und Nährmittelwerke
  • Deutsche Asphalt GmbH
  • Peter Greven Gmbh & Co. KG
  • Dyckerhoff GmbH
  • Röhm GmbH
  • INEOS Manufacturing Deutschland GmbH
  • Elektrowerk Weisweiler GmbH
  • thyssenkrupp nucera AG & Co. KGaA (Das Verbundvorhaben wird teilweise in Thüringen, teilweise in Nordrhein-Westfalen umgesetzt.)

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