Ausbildungstour: Minister Laumann besucht Unternehmen und Auszubildende im Kreis Steinfurt

Vierter Stopp der Tour in Altenberge, Greven und Rheine

17. August 2026
Karl-Josef Laumann

Im Rahmen seiner landesweiten Ausbildungstour hat Arbeitsminister Karl-Josef Laumann am Montag, 17. August 2026, die Unternehmen Schmitz Cargobull in Altenberge, Egeplast International in Greven und W. Gröning in Rheine besucht. Die Unternehmen engagieren sich als Ausbildungsbetriebe und qualifizieren damit die Fachkräfte des Landes von morgen.

Arbeit, Gesundheit und Soziales

Im Rahmen seiner landesweiten Ausbildungstour hat Arbeitsminister Karl-Josef Laumann am Montag, 17. August 2026, die Unternehmen Schmitz Cargobull in Altenberge, Egeplast International in Greven und W. Gröning in Rheine besucht. Die Unternehmen engagieren sich als Ausbildungsbetriebe und qualifizieren damit die Fachkräfte des Landes von morgen. 

„Während meiner Ausbildungstour durch Nordrhein-Westfalen komme ich mit engagierten Auszubildenden und Betrieben und weiteren Partnern ins Gespräch, die sich regional für die berufliche Bildung einsetzen. Das ist für mich wichtig, denn so bekomme ich wertvolle Einblicke in die Erfahrungen vor Ort. Eine gute Ausbildung ist eine solide Grundlage für einen erfolgreichen Berufsweg und eröffnet jungen Menschen vielfältige Zukunftschancen. Daher ist mein Ziel, die berufliche Ausbildung in Nordrhein-Westfalen weiter zu stärken und noch attraktivere Rahmenbedingungen für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe zu schaffen “, erklärt Arbeitsminister Laumann.

Schmitz Cargobull in Altenberge ist ein Industrieunternehmen und Europas führender Hersteller sowie Marktführer für Sattelauflieger, Anhänger und Aufbauten im Güterverkehr. Das Unternehmen bildet derzeit 49 junge Menschen aus. Rund die Hälfte von ihnen macht die Industriemechaniker/-innen-Ausbildung. Neben industriell-technischen Ausbildungen bildet der Betrieb auch in kaufmännischen Berufen aus.

Andreas Busacker, Vorstand Personal und Finanzen bei Schmitz Cargobull: „Gute Ausbildung lebt von neuen Erfahrungen und einer engen Verbindung zur Praxis. Deshalb ermöglichen wir den Auszubildenden bei Schmitz Cargobull Auslandsaufenthalte und bilden an unseren Standorten junge Menschen aus verschiedenen Nationen aus. Gleichzeitig entwickeln wir unsere Ausbildung kontinuierlich weiter, damit junge Menschen die Fähigkeiten erwerben, die sie für eine erfolgreiche Zukunft brauchen. Denn bei aller Technik sind es am Ende die Menschen, die ein Unternehmen erfolgreich machen.“

Egeplast International ist ebenfalls ein Industrieunternehmen, dessen Hauptsitz in Greven ist. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Kunststoffrohrsysteme für die Energie-, Wasser-, Abwasser- und Telekommunikationsinfrastruktur. 29 Auszubildende sind derzeit im industriell-technischen und im kaufmännischen Bereich des Betriebs beschäftigt. 

Lucia Gehling, Ausbildungsleiterin bei Egeplast International: „Wir investieren seit vielen Jahren in eine gute Ausbildung, weil wir Fachkräfte nicht nur suchen, sondern selbst entwickeln möchten. Dabei endet unser Engagement nicht mit der Abschlussprüfung. Wir unterstützen unseren Fachkräftenachwuchs auch bei der weiteren Qualifizierung und schaffen Perspektiven, die vom Berufseinstieg bis zum Niveau Meister oder Techniker reichen können.“

Auch bei W. Gröning handelt es sich um ein Industrieunternehmen, welches einen Sitz in Rheine hat. Seit 1871 entwickelt und produziert das Unternehmen Polyethylenfolien sowie Verpackungslösungen und technische Folien für industrielle Anwendungen. Das Unternehmen bildet aktuell 17 junge Menschen in technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen aus. 

Ralf Niermann, Geschäftsführer von W. GRÖNING: „Gerade als mittelständisches Unternehmen können wir unsere Auszubildenden eng begleiten. Uns ist wichtig, dass junge Menschen und ihre Familien wissen, worauf sie sich einlassen. Deshalb laden wir Interessierte zu uns ein, bieten Praktika an und stehen für Fragen jederzeit zur Verfügung. Gute Ausbildung beginnt für uns mit einem offenen Kennenlernen.“

Arbeitsminister Laumann: „Bei meinen heutigen Besuchen bei Industrieunternehmen im Kreis Steinfurt bin ich sowohl engagierten Auszubildenen als auch Unternehmen begegnet, die auf das Thema Ausbildung einen starken Fokus setzen. Klar ist: Berufliche Bildung lebt von Menschen, die die Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten. Genau das habe ich hier erlebt. Dieser Einsatz stärkt letztlich auch den Industriestandort, denn berufliche Ausbildung wirkt Fachkräftemangel entgegen. Mein Dank für die heutigen Eindrücken und an alle, die sich jeden Tag mit großem Einsatz für die Ausbildung des Fachkräftenachwuchses einsetzen.“

Hintergrund

Im Rahmen seiner Ausbildungstour besucht Minister Laumann in diesem Sommer Auszubildende in 25 Ausbildungsbetrieben in Nordrhein-Westfalen in den Regionen Bergisches Städtedreieck, Bonn/Rhein-Sieg, Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Ruhrgebiet und Mittlerer Niederrhein.

Im Mittelpunkt stehen Gespräche über Ausbildungsbedingungen, die Gewinnung junger Menschen für die berufliche Ausbildung und ihre Bedarfe. Die berufliche Ausbildung ist eine tragende Säule der Fachkräftesicherung. Die Tour ist Teil der Fachkräfteoffensive NRW und wird in Zusammenarbeit des Arbeitsministeriums mit den zuständigen Regionalagenturen und den Vorsitzenden der regionalen Ausbildungskonsense NRW organisiert.

Die berufliche Ausbildung ist eine tragende Säule der Fachkräftesicherung. Im Rahmen der Fachkräfteoffensive NRW bietet die Landesregierung mit finanzieller Unterstützung der europäischen Union mehrere Angebote, darunter „Ausbildungswege NRW“, „Teilzeitberufsausbildung: Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen" (TEP), die „Aktion 100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in NRW“ und das gemeinsam mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern geförderte Werkstattjahr.

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