Ausbildungstour: Minister Laumann besucht Unternehmen und Auszubildende im Tecklenburger Land
Dritter Stopp der Tour in Ibbenbüren, Westerkappeln und Lengerich
Im Rahmen seiner landesweiten Ausbildungstour hat Arbeitsminister Karl-Josef Laumann am Freitag, 14. August 2026, die Crespel & Deiters GmbH & Co. KG, die Wiewelhofe GmbH, die DERIX-Gruppe und die Helios Klinik Lengerich GmbH im Tecklenburger Land besucht.
Im Rahmen seiner landesweiten Ausbildungstour hat Arbeitsminister Karl-Josef Laumann am Freitag, 14. August 2026, die Crespel & Deiters GmbH & Co. KG, die Wiewelhofe GmbH, die DERIX-Gruppe und die Helios Klinik Lengerich GmbH im Tecklenburger Land besucht. Die Unternehmen engagieren sich als Ausbildungsbetriebe und qualifizieren damit die Fachkräfte des Landes von morgen.
„Auf meiner Ausbildungstour durch Nordrhein-Westfalen begegne ich motivierten Auszubildenden, engagierten Betrieben sowie zahlreichen Partnerinnen und Partnern, die sich mit großem Einsatz für eine starke berufliche Bildung einsetzen. Der direkte Austausch vor Ort ist für mich besonders wertvoll, weil ich so erfahre, welche Themen die Menschen bewegen und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. Eine qualifizierte Berufsausbildung bietet jungen Menschen beste Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben und vielfältige berufliche Perspektiven. Deshalb setze ich mich dafür ein, die berufliche Ausbildung in Nordrhein-Westfalen weiter zu stärken und die Bedingungen für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe kontinuierlich zu verbessern“, erklärt Arbeitsminister Laumann.
Die Crespel & Deiters GmbH & Co. KG in Ibbenbüren ist ein global agierendes Industrieunternehmen, das in sechster Familiengeneration geführt wird. Es zählt zu den führenden Herstellern von Weizenstärke und weizenbasierten Spezialprodukten und bildet aktuell 22 junge Menschen in industriell-technischen und kaufmännischen Berufen aus, darunter Chemielaborant/-in, Fachkraft für Lebensmitteltechnik, und Industriekaufmann/-frau.
Björn Franke, Head of Human Resources Crespel & Deiters: „Die Fachkräfte von morgen sitzen heute noch in den Klassenzimmern. Deshalb investieren wir seit vielen Jahren in die Ausbildung junger Menschen und bieten ihnen Perspektiven in unserem Unternehmen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen, Betrieben und den Akteuren der Berufsbildung ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor – denn nur gemeinsam schaffen wir echte Zukunftschancen für junge Menschen und sichern den Fachkräftebedarf unserer Region.“
Bei der Wiewelhove GmbH in Ibbenbüren handelt es sich um ein familiengeführtes Pharmaunternehmen, das auf die Auftragsherstellung fester Arzneiformen spezialisiert ist. Es begleitet den gesamten Herstellungsprozess, von der Entwicklung über die Produktion bis zur Verpackung. In dem Unternehmen werden aktuell 25 junge Menschen in industriell-technischen sowie in kaufmännischen Berufen ausgebildet, unter anderem Pharmakant/-in, Chemielaborant/-in, Mechatroniker/-in sowie Industriekaufmann/-frau.
Maritha Athmer, Leitung Personal Wiewelhove GmbH: „Gerade Berufe wie Pharmakant/in sind für viele Jugendliche gar nicht so greifbar. Umso wichtiger ist es, früh Einblicke zu ermöglichen und mit den Schulen im Austausch zu sein. Wir erleben immer wieder, wie aus einem ersten Interesse echte Begeisterung für einen Beruf und später dann eine Ausbildung bei uns im Unternehmen entsteht.“
Die Poppensieker & Derix GmbH mit Sitz in Westerkappeln ist ein familiengeführtes Unternehmen, das sich auf den Ingenieurholzbau spezialisiert hat. An ihren Standorten produzieren die Beschäftigten hochwertige Bauteile aus Massivholz sowie vorgefertigte Holzmodule für den Wohnungs-, Gewerbe- und Industriebau. Am Standort Westerkappeln absolvieren aktuell 17 junge Menschen ihre Ausbildung in verschiedenen gewerblich-technischen, kaufmännischen und technischen Berufen wie Holzbearbeitungsmechaniker/-in, Maschinen- und Anlagenführer/-in, Mechatroniker/-in, Bauzeichner/-in, Industriekaufmann/-frau und Fachinformatiker/-in.
Markus Brößkamp, Geschäftsführer Poppensieker & Derix: „Jeder junge Mensch ist einzigartig. Unterschiedliche Erfahrungen, Talente und Lebenswege bereichern unsere Gemeinschaft. Für uns zählen nicht nur Schulnoten oder ein geradliniger Lebenslauf, sondern vor allem Motivation, Leistungswille und die Bereitschaft, Verantwortung für sich selbst und das Team zu übernehmen. Ausbildung bedeutet für uns, Potenziale zu erkennen, individuelle Stärken zu fördern und jungen Menschen die Chance zu geben, ihren eigenen erfolgreichen Weg zu gehen.“
Die Helios Klinik Lengerich GmbH ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung und gewährleistet die medizinische Versorgung der Menschen im Tecklenburger Land. In der Klinik werden insbesondere Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner sowie Operationstechnische und Anästhesietechnische Assistentinnen und Assistenten (OTA/ATA) ausgebildet. Die praktische Ausbildung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Pflegeschule in Rheine. Aktuell absolvieren 17 Auszubildende ihre Ausbildung am Standort.
Arne Hesselmann, Pflegedirektor Helios Klinik Lengerich: „Die Nachwuchssicherung liegt uns am Herzen. In unseren 35 Helios-eigenen und weiteren kooperierenden Bildungszentren setzen wir Maßstäbe für die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen. Das werden wir auch in Zukunft fortsetzen – hier in Lengerich und in unseren anderen Kliniken in Deutschland.“
Arbeitsminister Laumann: „Der Besuch im Tecklenburger Land hat mir eindrucksvoll gezeigt, wie viel Herzblut Unternehmen hier in der beruflichen Ausbildung stecken. Ich habe engagierte Auszubildende erlebt sowie Ausbilderinnen und Ausbilder und Unternehmen, die Verantwortung übernehmen und jungen Menschen echte Chancen bieten. Genau solches Engagement brauchen wir für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Nordrhein-Westfalen. Eine gute Ausbildung eröffnet Perspektiven – für jeden Einzelnen und für unsere Wirtschaft.“
Hintergrund
Im Rahmen seiner Ausbildungstour besucht Minister Laumann in diesem Sommer Auszubildende in 25 Ausbildungsbetrieben in Nordrhein-Westfalen in den Regionen Bergisches Städtedreieck, Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Ruhrgebiet, Bonn/Rhein-Sieg und Mittlerer Niederrhein.
Im Mittelpunkt stehen Gespräche über Ausbildungsbedingungen, wie junge Menschen für die berufliche Ausbildung gewonnen werden können und die Bedarfe der Unternehmen und auch der Auszubildenden vor Ort. Die Tour ist Teil der Fachkräfteoffensive NRW und wird in Zusammenarbeit des Arbeitsministeriums mit den zuständigen Regionalagenturen und den Vorsitzenden der regionalen Ausbildungskonsense NRW organisiert.
Die berufliche Ausbildung ist eine tragende Säule der Fachkräftesicherung. Im Rahmen der Fachkräfteoffensive NRW bietet die Landesregierung mit finanzieller Unterstützung der europäischen Union mehrere Angebote, darunter „Ausbildungswege NRW“, „Teilzeitberufsausbildung: Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen" (TEP), die „Aktion 100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in NRW“ und das gemeinsam mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern geförderte Werkstattjahr.
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