Ausbildungstour: Minister Laumann besucht Unternehmen und Auszubildende im Bergischen Städtedreieck
Start in Solingen, Wuppertal und Remscheid
Im Rahmen seiner landesweiten Ausbildungstour hat Arbeitsminister Karl-Josef Laumann am Montag, 10. August 2026, die BIA Kunststoff- und Galvanotechnik, das Restaurant Schützenhaus, das Sana-Klinikum Remscheid und die Zimmerei Gebrüder Merten im Bergischen Städtedreieck besucht.
Im Rahmen seiner landesweiten Ausbildungstour hat Arbeitsminister Karl-Josef Laumann am Montag, 10. August 2026, die BIA Kunststoff- und Galvanotechnik, das Restaurant Schützenhaus, das Sana-Klinikum Remscheid und die Zimmerei Gebrüder Merten im Bergischen Städtedreieck besucht. Die Unternehmen engagieren sich als Ausbildungsbetriebe und qualifizieren damit die Fachkräfte von morgen.
„Unterwegs in den Ausbildungsbetrieben Nordrhein-Westfalens möchte ich ins direkte Gespräch mit den jungen Auszubildenden, ihren Ausbilderinnen und Ausbildern, der Unternehmensführung und den Beschäftigten kommen und erfahren, was sie vor Ort bewegt. Eine solide Ausbildung ist nach wie vor eine Eintrittskarte in ein selbstbestimmtes Leben und eröffnet den Weg zu interessanten Karrieremöglichkeiten. Mein Ziel ist, die berufliche Ausbildung in Nordrhein-Westfalen weiter zu stärken und noch attraktivere Rahmenbedingungen für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe zu schaffen“, so Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.
Die BIA Kunststoff- und Galvanotechnik GmbH & Co. KG in Solingen ist ein international führendes Unternehmen für hochwertige Oberflächen im und am Automobil, das mit rund 800 Mitarbeitern einer der größten privaten Arbeitgeber am Standort ist. Das Unternehmen hat seit dem Jahr 1999 mehr als 250 junge Menschen erfolgreich ausgebildet, aktuell werden 12 Auszubildende in verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufen qualifiziert.
Dorota Schneider, Leitung Personalmanagement bei BIA: „BIA bildet nicht nur für einen erfolgreichen Abschluss aus, sondern mit einer langfristigen Perspektive. Unser Ziel ist es, junge Menschen fachlich und persönlich zu entwickeln, sie nach der Ausbildung zu übernehmen und gemeinsam mit ihnen die Zukunft unseres Unternehmens zu gestalten.“
Das Restaurant Schützenhaus in Remscheid hat bereits über 280 Auszubildende zur Prüfung begleitet. Aktuell befinden sich fünf Auszubildende in der Ausbildung zur Fachkraft Gastronomie, zum Fachmann beziehungsweise zur Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie, zur Fachkraft Küche und zum Koch beziehungsweise zur Köchin.
Paul Clemens, Geschäftsführer Restaurant Schützenhaus: „Seit über 30 Jahren bilden wir mit Überzeugung aus und glücklicherweise gewinnen wir nicht nur Fachkräfte, sondern auch Kolleginnen und Kollegen fürs Leben. Ausbildung ist für uns keine Pflicht, sondern die wichtigste Investition in die Zukunft unseres Unternehmens. Gute Fachkräfte wachsen nicht auf den Bäumen – sie wachsen dort, wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“
Das Sana-Klinikum Remscheid ist einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region im Pflegebereich. Aktuell absolvieren 135 Auszubildende ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann.
Janine Bender, Geschäftsführerin am Sana-Klinikum Remscheid: „Die Ausbildung in der Pflege ist weit mehr als die Basis für einen einzelnen Beruf, sie ist ein zentraler Baustein für eine alternde Gesellschaft, die auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen ist. Deshalb freuen wir uns besonders, unseren Auszubildenden am Sana-Klinikum Remscheid täglich zu zeigen, wie vielseitig und zukunftssicher der Pflegeberuf ist. Dass sich Minister Laumann die Zeit nimmt, mit genau dieser Berufsgruppe ins Gespräch zu kommen, ist ein wichtiges Signal für unsere Auszubildenden und für alle, die sich für eine Ausbildung in der Pflege entscheiden."
Am Standort des Klinikums ist aktuell das KI-Mobil stationiert, mit dem die Auszubildenden einen ersten Einblick in das Angebot „AzubiTrain – Deine Zukunft mit KI“ erhalten. Es vermittelt jungen Menschen niedrigschwellig Grundlagen in der Anwendung von Künstlicher Intelligenz. Das Angebot, für das die Landesregierung mit dem Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e. V. aus Berlin kooperiert, steht allen Auszubildenen und dem Ausbildungspersonal in Nordrhein-Westfalen ab September kostenlos zur Verfügung.
Die Zimmerei Gebrüder Merten GmbH in Wuppertal ist ein Handwerksunternehmen mit einer über 100-jährigen Tradition. Aktuell gibt es hier zwei Azubis im Zimmererberuf, in diesem Jahr haben weiterhin zwei Auszubildende erfolgreich abgeschlossen.
Matthias Merten, Geschäftsführer und der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) sagt: „Ohne Ausbildung keine Zukunft!“.
„Ich habe unterwegs im Bergischen Städtedreieck tolle Beispiele für die berufliche Ausbildung, engagierte junge Menschen und Unternehmen kennengelernt. Für die Einblicke in ihren Ausbildungsalltag bedanke mich bei allen Beteiligten“, so Arbeitsminister Laumann. Und weiter: „Allen, die noch auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz sind, möchte ich mitgeben: Ob im Handwerk, Industrie, Handel, in Verwaltung, IT oder im sozialen Bereich, es gibt noch freie Ausbildungsplätze in den zahlreichen Branchen Nordrhein-Westfalens und auch nach dem offiziellen Start am 1. August ist es noch möglich, eine Ausbildung zu beginnen. Deshalb ist es wichtig, dass niemand seine Suche zu früh aufgibt. Mit unseren Landesprogrammen zur Ausbildung unterstützen wir so gut wie möglich.“
Hintergrund
Im Rahmen seiner Ausbildungstour besucht Minister Laumann in diesem Sommer Auszubildende in 25 Ausbildungsbetrieben in Nordrhein-Westfalen in den Regionen Bergisches Städtedreieck, Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Ruhrgebiet, Bonn/Rhein-Sieg und Mittlerer Niederrhein.
Im Mittelpunkt stehen Gespräche über Ausbildungsbedingungen, wie junge Menschen für die berufliche Ausbildung gewonnen werden können und die Bedarfe der Unternehmen und auch der Auszubildenden vor Ort. Die Tour ist Teil der Fachkräfteoffensive NRW und wird in Zusammenarbeit des Arbeitsministeriums mit den zuständigen Regionalagenturen und den Vorsitzenden der regionalen Ausbildungskonsense NRW organisiert.
Die berufliche Ausbildung ist eine tragende Säule der Fachkräftesicherung. Im Rahmen der Fachkräfteoffensive NRW bietet die Landesregierung mit finanzieller Unterstützung der europäischen Union mehrere Angebote, darunter „Ausbildungswege NRW“, „Teilzeitberufsausbildung: Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen" (TEP), die „Aktion 100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in NRW“ und das gemeinsam mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern geförderte Werkstattjahr.
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