Ausbildungsbeginn 2026: Auch nach Start noch einen Ausbildungsplatz finden
Minister Laumann: Es ist noch nicht zu spät für den Start in die berufliche Zukunft
Auch nach dem offiziellen Ausbildungsstart gibt es noch viele Optionen, mit denen junge Menschen ihren beruflichen Karriereweg einschlagen können.
Der 1. August markiert für viele junge Menschen in Nordrhein-Westfalen einen neuen Lebensabschnitt: Sie beginnen in diesen Tagen ihre Ausbildung. Auch nach dem offiziellen Ausbildungsstart gibt es noch viele Optionen, mit denen junge Menschen ihren beruflichen Karriereweg einschlagen können.
„Ich kann mich noch gut an meine eigene Ausbildung erinnern und wie viel Spaß es macht, einen Beruf zu erlernen. Allen jungen Menschen, die ihre Ausbildung zum 1. August beginnen, gratuliere ich ganz herzlich. Den ausbildenden Unternehmen gilt mein Dank für ihre Investition in die Fachkräfte von morgen“, so Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. „Eine Ausbildung bietet hervorragende Möglichkeiten, Talente zu entfalten und gleichzeitig eine sichere berufliche Zukunft aufzubauen. Allen, die noch auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz sind, möchte ich mitgeben: Ob im Handwerk, Industrie, Handel, in Verwaltung, IT oder im sozialen Bereich, es gibt noch freie Ausbildungsplätze in den zahlreichen Branchen Nordrhein-Westfalens und auch nach dem offiziellen Start am 1. August ist es noch möglich, eine Ausbildung zu beginnen. Deshalb ist es wichtig, dass niemand seine Suche zu früh aufgibt. Mit unseren Landesprogrammen zur Ausbildung unterstützen wir so gut wie möglich.“
Im Rahmen der Fachkräfteoffensive NRW bietet die Landesregierung mehrere Unterstützungsangebote, darunter das Programm „Ausbildungswege NRW“, mit dem unversorgten ausbildungsinteressierten jungen Menschen und Schülerinnen und Schüler im Übergangssektor der Berufskollegs Coaches an die Seite gestellt werden, die bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützen. Sie können sich bei Interesse an die Träger des Programms sowie an die örtlichen Agenturen für Arbeit und Jobcenter wenden.
Ein weiteres Angebot ist „Teilzeitberufsausbildung: Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen" (TEP). Mit diesem Programm unterstützt das Land Menschen mit Familienverantwortung, die es oftmals besonders schwer haben, ihren Wunsch nach einer Berufsausbildung zu realisieren.
Zudem stellt das Land jährlich zwei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) für die „Aktion 100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in NRW“ zur Verfügung. Mit der gemeinsamen Aktion mit der Bundesagentur für Arbeit werden junge Menschen mit Behinderungen in der Nachvermittlungsphase dabei unterstützt, eine Ausbildung zu beginnen und möglichst auch erfolgreich abzuschließen.
Weiter setzt die Landesregierung gemeinsam mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern das geförderte Werkstattjahr fort. Es richtet sich an Jugendliche, die die Schule ohne ausreichende Betriebs- und Ausbildungsreife verlassen haben.
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