30.000 Schülerinnen und Schüler nahmen an den Waldjugendspielen teil

Abschlussveranstaltung der Waldjugendspiele 2025 im Landtag

12. März 2026
PHB Baumstamm Licht Wald

Die Waldjugendspiele sind und bleiben eine Erfolgsgeschichte in der Umweltbildung: 2025 haben rund 30.000 Kinder landesweit daran teilgenommen. Im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres gingen rund 1.300 Schulklassen mit Försterinnen und Förstern von Wald und Holz NRW sowie der Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens in den Wald – unterstützt von zahlreichen Ehrenamtlichen.

Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Die Waldjugendspiele sind und bleiben eine Erfolgsgeschichte in der Umweltbildung: 2025 haben rund 30.000 Kinder landesweit daran teilgenommen. Im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres gingen rund 1.300 Schulklassen mit Försterinnen und Förstern von Wald und Holz NRW sowie der Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens in den Wald – unterstützt von zahlreichen Ehrenamtlichen. Dort lernten die Kinder spielerisch Wissenswertes über das wertvolle und schützenswerte Ökosystem Wald. Ministerin Silke Gorißen und der Präsident des Landtages Nordrhein-Westfalen André Kuper haben die Schirmherrschaft über die Waldjugendspiele inne.

In der Abschlussveranstaltung der diesjährigen Waldjugendspiele am Donnerstag, 12. März 2026, im Landtag Nordrhein-Westfalen überreichten Ministerin Gorißen und Landtagspräsident Kuper drei ausgewählten Schulklassen Preise. 

Der Präsident des Landtags, André Kuper, sagte: „Mehr als 30.000 teilnehmende Schülerinnen und Schüler stehen für die ungebrochene Faszination, die der Wald auf junge Menschen ausübt. Bei den Waldjugendspielen erleben Kinder, wie spannend, vielfältig und lebendig unsere Natur ist. Diese Begeisterung, das gemeinsame Erleben und der Teamgeist sind die beste Grundlage dafür, Verantwortung zu übernehmen und sich langfristig für den Schutz unserer Lebensräume einzusetzen.“

Ministerin Silke Gorißen sagte: „Die Waldjugendspiele sind ein seit Jahrzehnten bewährtes und nach wie vor sehr lebendiges Format für eine aktive Umweltbildung von Schülerinnen und Schülern. Mit Themen wie ‚Tiere und Bäume des Waldes‘ oder ‚Holz im Alltag‘ erkunden die Kinder spielerisch die Natur und erfahren mehr über die vielfältigen Funktionen des Waldes.“

Die Ministerin weiter: „Damit der Wald auch für nachfolgende Generationen erhalten bleibt und weiterhin vielseitig genutzt werden kann, braucht er unsere Unterstützung. Dabei ist uns die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ein enger Partner, besonders in der Umweltbildung und bei den Waldjugendspielen. Mein herzlicher Dank gilt ebenfalls allen Försterinnen und Förstern sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr großes Engagement, um Kindern die Bedeutung des Waldes näherzubringen.“

„Am Beispiel des Waldes lässt sich besonders gut darstellen, dass eine naturverträgliche, nachhaltige Nutzung und der Schutz unseres Lebensraumes miteinander vereinbar sind. Deshalb ist es so wichtig, unsere Kinder mit dem Wald vertraut zu machen“, stellte Marie-Luise Fasse als Landesvorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald die Besonderheit des Lernortes Wald heraus.
Thomas Kämmerling, Leiter von Wald und Holz NRW, betonte: „Die Waldjugendspiele ermöglichen Kindern einen unmittelbaren Zugang zum Wald – nicht aus dem Lehrbuch, sondern durch eigenes Erleben. Wenn Schülerinnen und Schüler raue Baumrinden ertasten, Käfer und Moose am Waldboden entdecken und dabei erfahren, wie aus einem Baum nachhaltig erwirtschaftetes Holz wird, begreifen sie mit allen Sinnen, warum der Wald für die Artenvielfalt, das Klima und uns alle unverzichtbar ist. So lernen sie, dass Schutz und Nutzung keine Gegensätze sind, sondern zusammengehören. Genau dieses Wissen brauchen wir, um den Wald als Lebensraum, Klimaschützer und Ressource auch für kommende Generationen zu erhalten.“

Wald und Holz NRW betreibt 13 Umweltbildungs-Zentren und fünf Jugendwaldheime. Dort engagieren sich rund 300 Försterinnen und Förster sowie zahlreiche Rangerinnen und Ranger für die Umweltbildung.

Hintergrund

Waldjugendspiele gibt es in Nordrhein-Westfalen bereits seit Mitte der 1970er Jahren. Sie finden jährlich zumeist im Sommer und Herbst statt und werden vorzugsweise mit Kindern der dritten und vierten Klasse im Grundschulbereich durchgeführt. Auf einem etwa zwei Kilometer langen Parcours mit zehn bis zwölf Stationen sollen die Kinder mit Geschick, Beobachtungsgabe und detektivischem Spürsinn Aufgaben lösen, die sich im Zusammenhang mit dem Ökosystem Wald stellen. Im Mittelpunkt stehen dabei das Naturerlebnis und das spielerische Erarbeiten von Einblicken in natürliche Zusammenhänge des Ökosystems Wald.

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