Sportstätten in NRW

Fußballstadion mit offenen Dach kurz vor einem Spiel, die Tribünen sind größtenteils gefüllt.

Sportstätten in Nordrhein-Westfalen

Die sportliche Infrastruktur in NRW lässt keine Wünsche offen

Sport liegt im Trend – aktiv und passiv: Immer mehr Menschen sind sportlich aktiv. Sie brauchen ausreichend Räume und Flächen, um sich zu bewegen. Für die zahlreichen sportlichen Großveranstaltungen sowie nationale und internationale Wettkämpfe bietet Nordrhein-Westfalen attraktive Sportstätten.

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Über 38.000 Sportstätten aller Art stehen zur Verfügung: Sportplätze und Sporthallen, Hallen- und Freibäder, Tennisanlagen, Wintersporteinrichtungen, Anlagen für den Tanz-, Schieß-, Wasser- und Golfsport und viele andere.

Auf sportliche Großveranstaltungen ist Nordrhein-Westfalen bestens eingerichtet. 24 Großsporthallen stehen für die unterschiedlichsten Events zur Verfügung, darunter die "KölnArena" mit einem Fassungsvermögen von über 18.000 Personen.

Elf moderne Arenen machen Nordrhein-Westfalen weltweit zu einer einzigartigen Fußballlandschaft. Der "Signal Iduna Park" in Dortmund ist das größte Stadion Deutschlands.

Das Wattenscheider "Lohrheidestadion" mit über 20.000 Zuschauerplätzen ist immer wieder im Blickpunkt, wenn die deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik ausgetragen werden.

NRW ist auch Wintersportland

Der Wintersport hat nicht nur seinen festen Platz in Nordrhein-Westfalen, es finden auch absolute Spitzenereignisse statt, wie beispielsweise 2015 die Bobweltmeisterschaft.

Das Land bietet eine Fülle von Wintersportstätten: 39 Eishallen, die Eisschnelllaufbahn in Grefrath, die Bob- und Rodelbahn in Winterberg und die Skisprungschanzen im Sauerland. Das größte zusammenhängende Skigebiet Deutschlands außerhalb der Alpen, das Biathlonzentrum in Winterberg und die Skihallen in Bottrop und Neuss bieten umfangreiche Wintersportmöglichkeiten.

Sportstätten auf dem Wasser

Der Kanurennsport und der Rudersport, Garanten für olympische Erfolge, haben in Duisburg in der Wedau und am Fühlinger See in Köln ihren festen Platz. Das Trainingszentrum des überaus erfolgreichen Deutschland-Achters ist in Dortmund, direkt am Dortmund-Ems-Kanal.

Heimat des Pferdesports in NRW

Sieben Galopprennbahnen und vier Trabrennbahnen untermauern die Bedeutung des Pferderennsports in NRW. Eine ganz besondere und auch ein bisschen extravagante Einrichtung liegt in der Aachener Soers. Hier wird jährlich einer der bedeutendsten internationalen Reitsportwettbewerbe veranstaltet, der CHIO. Unvergessen sind auch die Weltreiterspiele 2006. Und wir freuen uns auf die Europameisterschaften 2015.

Die Landesregierung fördert die Sportstätten

Das Sportministerium fördert den Sport in seiner bunten Vielfalt und unterstützt durch Förderprogramme den Bau und den Erhalt von Sportstätten auf vielfältige Weise.
 

Sportstättenbauförderung

Die Landesregierung fördert die Modernisierung, den Um- und Neubau sowie den Erwerb von Sportstätten mit herausragender Bedeutung. Ziel ist eine bedarfsdeckende Sportstätteninfrastruktur für das Hochleistungstraining, für Wettkämpfe und Spitzensportveranstaltungen auf nationalem und internationalem Niveau.

Gefördert werden unter anderm im Einzelnen:

  • Die Haupttrainingsstätten der Landesleistungsstützpunkte im besonderen Landesinteresse.
  • Die NRW-Sportschulen sowie Schulsportanlagen beziehungsweise -anlagenteile an weiteren Schulen im Verbundsystem.
  • Zuschauersportanlagen im besonderen Landesinteresse sowie Sportschulen der Verbände können ebenfalls mit Landesmitteln bezuschusst werden.

Die jeweils geltenden Sportstättenbau-Förderrichtlinien enthalten die zuwendungsfähigen Sportstättenbauförderkategorien und die zu erfüllenden Voraussetzungen für eine Förderung mit Hilfe des Landes.

Weitere Informationen

Sportstätten-Bauförderrichtlinien "Text der Richtlinien"
Sportstätten-Bauförderrichtlinien "Anlage 1: Antragsvordruck"
Sportstätten-Bauförderrichtlinien "Anlage 2: Zuwendungsbescheid"
Sportstätten-Bauförderrichtlinien "Anlage 3: Verwendungsnachweis"

Sportpauschale

Die Landesregierung unterstützt die Gemeinden und Gemeindeverbände bei der Erfüllung ihrer Aufgaben im Sportbereich. Im Rahmen der Gemeindefinanzierung erhalten sie jährlich pauschale Zuweisungen. Die Sportpauschale ist zur Förderung des allgemeinen Sportstättenbaubedarfs in den Gemeinden einzusetzen. Über die zweckentsprechende Verwendung der zugewiesenen investiven Finanzmittel haben die Gemeinden in Eigenverantwortung zu entscheiden.

Schul- und Bildungspauschale

Zusätzlich erhalten die Gemeinden und Gemeindeverbände die Schul- und Bildungspauschale. Diese ist zur Finanzierung kommunaler Sachleistungen im Schulbereich und im investiven Bereich der frühkindlichen Bildung einzusetzen.

Sportstättenfinanzierungsprogramm

Für die Modernisierung von Sportanlagen hat das Land Nordrhein-Westfalen ein Bürgschaftsprogramm mit einem jährlichen Volumen von bis zu 50 Millionen Euro aufgelegt. Sportvereinen und -verbänden können günstige Kredite durch die NRW.Bank zur Verfügung gestellt werden.

Mit diesem Sportstättenfinanzierungsprogramm steht den gemeinnützigen Sportorganisationen in NRW eine langfristige Finanzierungsmöglichkeit für Investitionen zur Verfügung. Das Programm wird aus Mitteln des KfW-Programms "IKS – KfW-Investitionskredit Soziale Organisationen" refinanziert.

Das Sportstättenfinanzierungsprogramm kann unter anderem genutzt werden, um Sportanlagen zu erwerben oder herzurichten. Förderdarlehen können beispielsweise für Neubau-, Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen sowie für die Modernisierung, Sanierung und Instandsetzung von Sportanlagen eingesetzt werden.

Weitere Informationen

Sportstätten – Finanzierungsprogramm (Flyer)
Sportstätten – Finanzierungsprogramm (Merkblatt)

Sport und Umwelt erfordern ein verantwortungsbewusstes Miteinander

Das Verhältnis von Sport und Umwelt ist ein sensibler Bereich, der sowohl in Natur und Landschaft als auch in bebauten Gebieten ein verantwortungsbewusstes Miteinander verlangt.

Sport in Natur und Landschaft

Einige Sportarten werden vorrangig in Natur und Landschaft ausgeübt, zum Beispiel der Wasser-, Luft-, Ski-, Kletter- oder Reitsport (sogenannte Natursportarten). Die Ausübung dieser Sportarten muss vor allem in besonders geschützten Gebieten natur- und landschaftsverträglich sein. Der verantwortungsbewusste Natursportler trägt seinen Teil zum Schutz der Natur bei.

Sport in bebauten Gebieten

Sport verursacht charakteristische Geräusche. Die Geräuschbelästigung durch Sportausübung oder Zuschauer muss bei Planung und Bau von Sportstätten in der Nachbarschaft zu Wohnhäusern berücksichtigt werden. Die Bewertung von Sportgeräuschen wird durch die Sportanlagenlärmschutzverordnung des Bundes geregelt.

Beratungsstelle "Sport und Umwelt"

Das Sportministerium hat eine eigene Beratungsstelle "Sport und Umwelt" eingerichtet, um zum einen bereits bei der Planung oder dem Betrieb von Sportstätten (im Bereich des Immissionsschutzes) wirksame Hilfestellungen oder Ratschläge geben zu können und zum anderen die Ansprüche der Natursportvereine und -verbände und die Anforderungen des Natur-, Landschafts- und Gewässerschutzes möglichst zu einem Ausgleich zu bringen. Die Beratungsstelle "Sport und Umwelt" ist über die E-Mail-Adresse sportundumwelt@mfkjks.nrw.de direkt erreichbar.

Weitere Informationen

Institut für Natursport und Ökologie

 
 
Bedarfsgerechtes Angebot an Sportstätten sichern

Der Bedarf an Sportstätten vor Ort hängt von vielfältigen Faktoren ab. Die Landesregierung unterstützt die Kommunen verstärkt bei der Erstellung von Sportstättenentwicklungsplanungen und dabei, neue Kenntnisse über den Sportstättenbestand und die Sportnachfrage in NRW zu erlangen. Sie stellt den Kommunen eine computergestützte Anwenderdatei zur Verfügung, um den Bedarf vor Ort besser einschätzen zu können.

Die Landesregierung unterstützt die Kommunen verstärkt bei der Erstellung von Sportstättenentwicklungsplanungen und dabei, neue Kenntnisse über den Sportstättenbestand und die Sportnachfrage in NRW zu erlangen. Sie hat der Forschungsstelle Kommunale Sportentwicklungsplanung an der Bergischen Universität Wuppertal unter der Leitung von Herrn Prof. Hübner dazu einen Forschungsauftrag erteilt. Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung liegen nunmehr vor.

SPEP – Sportstättenentwicklungsplanung

Zudem stellt das Land den Kommunen in NRW die computerunterstützte Anwenderdatei "SPEP – Sportstättenentwicklungsplanung" zur Verfügung, um neue Informationen für den zukünftigen Sportstättenbedarf vor Ort zu erhalten. Der demografische Wandel führt zu einer sich verändernden Nachfrage an Sport sowie auch an Sportstätten. Andere Faktoren, die mit neuen Lebensstilen, der Individualisierung der Gesellschaft oder einfach mit anderen und wechselnden Sportinteressen zusammenhängen, sind weitere Veränderungen, die die Kommunen vor neue Herausforderungen im Bereich der Sportstättenplanung stellen. SPEP dient hierbei als Hilfsmittel, um vor Ort die Sportstättenentwicklungsplanung vorzunehmen.

Weitere Informationen

SPEP - Das Programm
SPEP – Benutzerhandbuch
SPEP – FAQ
SPEP – Ergänzung Basisdaten
Bausteine für eine zeitgemäße und zukunftsfähigeSportstätteninfrastruktur in NRW_Kurzfassung

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