Neue Streifenwagen
23. September 2019

Polizei in Nordrhein-Westfalen bekommt neue Streifenwagen

Minister Reul: Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten Enormes. Das können sie aber nur, wenn sie angemessen ausgestattet sind

Minister Herbert Reul hat die neuen Streifenwagen für die nordrhein-westfälische Polizei vorgestellt.

 
Das Ministerium des Innern teilt mit

Minister Herbert Reul hat heute (23. September 2019) die neuen Streifenwagen für die nordrhein-westfälische Polizei vorgestellt. Künftig werden die Polizistinnen und Polizisten des Landes in zwei Modellen unterwegs sein. Das eine Modell aus dem Segment „Van“ ist ein Ford S-Max, das andere aus dem Segment „Utility“ ist ein Mercedes-Benz Vito. Insgesamt werden rund 2.200 Fahrzeuge neu angeschafft. „Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten wirklich Enormes. Dies können sie aber nur, wenn sie angemessen ausgestattet sind. Diese Landesregierung will, dass die Polizei bekommt, was sie braucht, um für Ordnung und Sicherheit zu sorgen“, sagte Reul in Düsseldorf.
 
Der Auswahl der Streifenwagen ging zum ersten Mal in der Geschichte des Landes ein aufwendiges Verfahren voraus, das zum Ziel hatte, die Polizistinnen und Polizisten in die Entscheidung möglichst stark einzubinden. Die Bewertungskriterien waren Einstieg/Ausstieg, Sitzposition/Sitzbreite, Ablagemöglichkeiten, Platzangebot im Fond, Übersichtlichkeit, Ladungssicherungssystem und Fahrverhalten. Die Autos bieten genügend Platz für drei komplett ausgerüstete Insassen und die mitzuführende Schutzausstattung. „Wir wollten, dass die Menschen, die täglich die Autos benutzen, sie auch aussuchen, sie testen, Verbesserungsvorschläge machen und sie wieder testen. Dass diese Autos eben ihre Autos sind“, so der Minister. Bei der Zusammensetzung ihres Fuhrparkes haben die Kreispolizeibehörden erheblichen Spielraum. „Ein Drittel der anzuschaffenden Autos werden S-Max sein, ein weiteres Drittel wird aus Vitos bestehen. Das letzte Drittel ist ein Mix, der sich am Bedarf der einzelnen Behörden ausrichtet“, erklärte Reul.
 
Beide Fahrzeuge schließen sich zu einer hochfunktionalen und für alle Einsatzanlässe bestens aufgestellten Landesflotte zusammen. Die Erneuerung der Flotte wird von 2019 bis 2021 rund 116 Millionen Euro kosten. Mit der Auslieferung der ersten Ford S-Max wurde bereits begonnen. In diesem Jahr werden noch knapp 300 Fahrzeuge dieses Typs erwartet. Auch noch in diesem Jahr werden die ersten rund 200 Mercedes-Benz Vito ausgeliefert. Die Autos werden vom Land gekauft. Die vorherigen Streifenwagen waren geleast worden, doch eine Prüfung hatte ergeben, dass Leasing über den errechneten optimalen Nutzungszeitraum von knapp vier Jahren nicht wirtschaftlich gewesen wäre. Außerdem hatte die stichtagsgenaue Rückgabe der Leasing-Fahrzeuge die Polizei vor logistische Probleme gestellt. „Den einen perfekten Streifenwagen gibt es nicht, weil die Ansprüche an einen Streifenwagen eben so verschieden sind. Deshalb sind wir diesmal einen anderen, einen ganz neuen Weg gegangen und haben uns für zwei Modelle entschieden, die sich gegenseitig ergänzen“, so Reul.
 

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