Landesweites Azubiticket auf Erfolgskurs

Landesweites Azubiticket auf Erfolgskurs: In den ersten vier Monaten wurden knapp 13.000 Abos verkauft

24. Januar 2020

Das neue Ticketangebot für Auszubildende, mit dem die Abonnenten für einen Zuschlag von 20 Euro in ganz Nordrhein-Westfalen (NRW) Busse und Bahnen benutzen können, hat alle Erwartungen übertroffen.

 
Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Das neue Ticketangebot für Auszubildende, mit dem die Abonnenten für einen Zuschlag von 20 Euro in ganz Nordrhein-Westfalen (NRW) Busse und Bahnen benutzen können, hat alle Erwartungen übertroffen. In den ersten vier Monaten seit Einführung des Tickets NRWupgradeAzubi am 1. August 2019 wurden insgesamt 12.980 Abonnenements verkauft. Verkehrsminister Hendrik Wüst sieht in den Verkaufszahlen einen weiteren Beleg dafür, dass Ausbildung nicht an Tarifgrenzen der Verkehrsverbünde scheitern darf: „Die Verkaufszahlen liegen deutlich über den Prognosen. Einfache und bezahlbare Ticketlösungen machen den ÖPNV wieder ein Stück attraktiver und helfen dabei, das Angebot zu verbessern. Nur so kann Deutschland wieder Bahnland werden.“
 
Die Verkehrsverbünde und Tarifgemeinschaften in Nordrhein-Westfalen hatten gemeinsam mit dem Verkehrsministerium die Einführung des landesweiten Tickets NRWupgradeAzubi zum Start des Ausbildungsjahres 2019 beschlossen. Wer Anspruch auf ein regionales Azubiticket hat, kann auch das NRWupgrade erwerben, denn es sattelt auf die jeweiligen Verbund-Tickets für Auszubildende auf. Deren Preise liegen zwischen 62 und 62,40 Euro. Inklusive Upgrade sind Azubis für maximal 82,40 Euro in ganz Nordrhein-Westfalen mobil. Und das sieben Tage lang und rund um die Uhr, auch in der Freizeit. Das NRWupgrade gilt für Fahrten im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), im Aachener Verkehrsverbund (AVV) und im Bereich des WestfalenTarifs. Das Land hat den Zuschlag 2019 mit zwei Millionen Euro gefördert, im Jahr 2020 investiert es 4,9 Millionen Euro. Anspruch auf das NRWupgrade haben sowohl Azubis als auch Teilnehmer der Höheren Berufsbildung (u. a. Meisterschüler) und Beamtenanwärter bis zum mittleren Dienst oder Absolventen eines Freiwilligendienstes („Bufdis“).
Eduard Rollmann, Leiter des für NRW-Tarif zuständigen Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM): „Die Verkaufszahlen belegen, dass das NRWupgrade mit seinem äußerst fairen Preis ein Erfolg ist und viele Menschen dazu bewogen hat, auf den ÖPNV umzusteigen.“

Wichtig zu wissen:

Das NRWupgrade funktioniert nicht nach einem Solidarmodell wie etwa das SemesterTicket. Jeder Azubi entscheidet selbst, ob er ein Ticket erwerben möchte oder nicht.
 

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