Polonia-Beauftragter des Landes
Polonia-Landesbeauftragter Thorsten Klute lächelnd im schwarzen Anzug, weißem Hemd und roter Krawatte.
27. Februar 2018

Landesregierung beruft Thorsten Klute zum Polonia-Beauftragten des Landes

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Thorsten Klute in ihrer heutigen Kabinettsitzung zum Beauftragten für die polnischstämmigen Bürgerinnen und Bürger sowie Polinnen und Polen in Deutschland bestellt. Ab dem 1. März 2018 wird Klute seine ehrenamtliche Arbeit als Polonia-Beauftragter im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration aufnehmen. Der Staatssekretär a.D. war bereits ab 2014 als Polonia-Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen tätig. Seine Amtszeit endete im Zuge des Regierungswechsels im Juni 2017.

 
Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilt mit:

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Thorsten Klute in ihrer heutigen Kabinettsitzung zum Beauftragten für die polnischstämmigen Bürgerinnen und Bürger sowie Polinnen und Polen in Deutschland bestellt. Ab dem 1. März 2018 wird Klute seine ehrenamtliche Arbeit als Polonia-Beauftragter im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration aufnehmen. Der Staatssekretär a.D. war bereits ab 2014 als Polonia-Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen tätig. Seine Amtszeit endete im Zuge des Regierungswechsels im Juni 2017.
 
Der Polonia-Beauftragte fungiert als Ansprechpartner zwischen der Landesregierung, den Bürgerinnen und Bürgern mit polnischer Zuwanderungsgeschichte in Nordrhein-Westfalen sowie deren Vereinen und Institutionen. Er unterstützt in seiner Funktion die in Nordrhein-Westfalen lebenden Polonia und organisiert die Zusammenarbeit mit Institutionen. Zudem berät und begleitet der Beauftragte die Landesregierung bei Fragen, die Polonia auf Landes- und Bundesebene betreffen.
 
„Wir wollen die guten deutsch-polnischen Beziehungen weiter vertiefen und den Ausbau der Zusammenarbeit auf politischer, kultureller, wirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Ebene aus Nordrhein-Westfalen vorantreiben. Ich freue mich, dass Thorsten Klute als versierter Experte seine Arbeit für das Land fortsetzt. Durch seine langjährigen politischen Erfahrungen und Aktivitäten in der deutsch-polnischen Zusammenarbeit sowie seine Anerkennung durch die Polonia ist er für dieses Amt prädestiniert“, sagte Integrationsminister Joachim Stamp.
 
Die historisch gewachsenen Verbindungen Nordrhein-Westfalens zu Polen reichen weit bis ins 19. Jahrhundert. Nordrhein-Westfalen hat sich stets als Bundesland verstanden, das vor dem Hintergrund der schwierigen deutsch-polnischen Geschichte einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung und Verständigung beider Völker leistet. Der Aufbau und die Vertiefung der Beziehungen zu Polen haben deshalb großen Stellenwert für Nordrhein-Westfalen. Seit der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages 1991 hat sich die nordrhein-westfälisch-polnische Zusammenarbeit verstetigt und wird durch eine Vielzahl von Projekten und Kooperationen mit Leben gefüllt. Zum 20. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages wurde in einer gemeinsamen Erklärung vereinbart, dass „beauftragte Vertreter auf Bundes- und Landesebene ernannt werden, die für die Zusammenarbeit mit polnisch-stämmigen deutschen Bürgern und Polen in Deutschland sowie deren Organisationen zuständig sein werden“.

Arbeitsschwerpunkte des Polonia-Beauftragten unter anderem

  • Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger polnischer Zuwanderungsgeschichte in Nordrhein-Westfalen,
  • Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen der Polonia,
  • Beratung und Begleitung der Landesregierung hinsichtlich der Belange der Polonia,
  • Beratung und Begleitung der Landesregierung zur Vertretung der Landesinteressen in diesem Themenfeld, auch auf Bundesebene und mit anderen deutschen Bundesländern, Beratung und Begleitung der Landesregierung zur Unterstützung von
  • Aktivitäten der Polonia in Nordrhein-Westfalen.

Kurz-Lebenslauf von Thorsten Klute

  • geboren am 31. Januar 1974
  • Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld; darin ein Semester Polnisch an einer Krakauer Privatschule. Abschluss: 1. juristisches Staatsexamen
  • Masterstudium an der TU Dresden: Aufbaustudiengang zur Oster-weiterung der Europäischen Union. Abschluss: LL.M
  • 2000 bis 2002: Referendariat, Stammdienststelle Landgericht Bielefeld, 2. juristisches Staatsexamen
  • 2002 bis 2004: Selbstständiger Rechtsanwalt
  • 2004 bis 2013: Bürgermeister in Versmold
  • 2013 bis 2017: Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

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