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10. Januar 2019

Französischer Premierminister Édouard Philippe besucht Nordrhein-Westfalen

Gespräch von Ministerpräsident Laschet und Premierminister Philippe über Zukunft Europas und gemeinsame Teilnahme beim Neujahrsempfang der IHK zu Köln

Ministerpräsident Armin Laschet hat den Premierminister der Republik Frankreich, Seine Exzellenz Édouard Philippe in Bonn empfangen. Ministerpräsident Laschet traf den französischen Premierminister Philippe auch in seiner Funktion als Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit, die er seit 1. Januar 2019 innehat.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Armin Laschet hat den Premierminister der Republik Frankreich, Seine Exzellenz Édouard Philippe, am Donnerstag, 10. Januar 2019, in Bonn empfangen. Ministerpräsident Laschet traf den französischen Premierminister Philippe auch in seiner Funktion als Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit, die er seit 1. Januar 2019 innehat.
 
Premierminister Édouard Philippe ist auf Einladung von Ministerpräsident Armin Laschet nach Nordrhein-Westfalen gekommen und hat am 10. Januar in Bonn und in Köln noch weitere Termine wahrgenommen. Der französische Regierungschef besuchte das französische Gymnasium in Bonn, das gemeinsame Räumlichkeiten mit dem Friedrich-Ebert-Gymnasium teilte. In Bonn hatte Premierminister Philippe einen Teil seiner Jugend verbracht und dort seine Abiturprüfungen abgelegt. Darüber hinaus nahm er gemeinsam mit Ministerpräsident Armin Laschet am Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer zu Köln am Donnerstagabend teil.
 
Zu Beginn des Besuchs im historischen Palais „La Redoute“ in Bonn trug sich Premierminister Philippe in das Gästebuch der Landesregierung ein. Im Anschluss tauschten sich beide Seiten im Grünen Salon über aktuelle Fragen der Europapolitik aus. Ministerpräsident Laschet: „In einer Zeit, in der Herausforderungen wie die Globalisierung, die Digitalisierung oder die weltweite Migration zu bewältigen sind, brauchen wir eine neue europäische Dynamik, die ein Land alleine nicht entfachen kann. Die deutsch-französische Freundschaft kann und muss wieder zum Motor der Europäischen Union werden. Mir liegt die Freundschaft zu Frankreich besonders am Herzen, auch weil sich die gegenseitigen Beziehungen so intensiv und vielfältig entwickelt haben.

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„KI Montanunion“ als neues Zukunftsprojekt für Europa

Der Ministerpräsident sprach mit dem französischen Regierungschef außerdem über die Idee einer „Montanunion“ für Künstliche Intelligenz (KI), deren Umsetzung Nordrhein-Westfalen mitgestalten will. „Die Nutzung der Potenziale Künstlicher Intelligenz ist eine der größten Zukunftsherausforderungen unserer Zeit. Europa kann hier nur mithalten, wenn wir unsere besten Aktivitäten bündeln und einen Weg entwickeln, diese Technologien verantwortungsbewusst zu nutzen“, so Laschet.
 
Der Ministerpräsident: „So wie an Rhein und Ruhr vor 70 Jahren die europäische Montanunion von Kohle und Stahl geboren wurde, so brauchen wir jetzt eine Montanunion für Künstliche Intelligenz. Der wichtigste Rohstoff der heutigen Zeit sind Daten und diese müssen wir in den Dienst des Menschen stellen. Nordrhein-Westfalen mit seiner innovationsstarken Forschungs- und Entwicklungslandschaft hat bereits begonnen, die Kompetenzen beim Thema Künstliche Intelligenz zu bündeln und kann hier ein Beispiel sein.“ 

Neuer Deutsch-Französischer Freundschaftsvertrag in Aachen

Ein weiteres Thema des Treffens war die kommende Unterzeichnung des „Aachener Vertrages“ am 22. Januar 2019 durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Emmanuel Macron in der Karlsstadt Aachen im Rahmen einer Feierstunde, an der auch Ministerpräsident Armin Laschet teilnehmen wird. Der neue Vertrag wird ausgehend vom Elysée-Vertrag von 1963 die Zusammenarbeit und Integration zwischen Deutschland und Frankreich weiter verstärken und will die engen Beziehungen auf eine neue Stufe heben.
 
Ministerpräsident Armin Laschet dazu: „Dass die Erneuerung dieser Beziehungen in der Stadt Karls des Großen von Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel im neuen Vertrag von Aachen unterzeichnet wird, ist ein historisches Ereignis und eine besondere Würdigung der zentralen Rolle Nordrhein-Westfalens in Europa. Es gibt keinen besseren Ort für eine weitere Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen: Hier in Aachen, in dieser europäisch geprägten Region, wird deutlich, dass gelebtes Miteinander in Europa unsere Zukunft ist. Dass die neue Vereinbarung in die Geschichtsbücher als ‚Aachener Vertrag‘ eingehen wird, macht deutlich, dass das Herz Nordrhein-Westfalens europäisch schlägt.“

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