Detmold Centre for Culture and Creativity

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
3. April 2016

Detmold Centre for Culture and Creativity: Land NRW unterstützt Gründung mit bis zu zwölf Millionen Euro

Verlagerung des Fachbereichs Medienproduktion von Lemgo nach Detmold

Die Stadt Detmold plant gemeinsam mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Hochschule für Musik Detmold die Gründung des Det-mold Centre for Culture and Creativity (DCCC) auf dem Altstandort der Hochschule OWL an der Bielefelder Straße.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Die Stadt Detmold plant gemeinsam mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Hochschule für Musik Detmold die Gründung des Detmold Centre for Culture and Creativity (DCCC) auf dem Altstandort der Hochschule OWL an der Bielefelder Straße. Die Kosten für den Bau werden derzeit auf neun bis zwölf Millionen Euro geschätzt. Das Land wird einen großen Teil der Finanzierung übernehmen.
 
Ziel des Projekts ist es, das kulturelle und kreative Potenzial der Stadt in einem neuen Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft zu vernetzen und zu verorten. Das DCCC soll Lern- und Arbeitsumgebung, Treffpunkt und Ausstellungsort für experimentelle interdisziplinäre Aktivitäten mit einer engen Verbindung von Kunst und Wissenschaft werden.
 
„Das DCCC wird in der traditionsreichen Kulturstadt Detmold dazu beitragen, dass neue Formen der kreativen Zusammenarbeit entstehen. Es unterstützt auch den Austausch zwischen den Fachbereichen der Hochschule OWL, der Kreativwirtschaft und trägt so zu einer höheren Sichtbarkeit der Region bei”, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.
 
„Mit der Verlagerung des Fachbereichs Medienproduktion von Lemgo nach Detmold wird die seit langer Zeit gewünschte Zusammenlegung der Kreativfächer an der Hochschule OWL erreicht“, so Dr. Oliver Herrmann, Präsident der Hochschule OWL. „Medienproduktion, Architektur, Innenarchitektur und Bauingenieurwesen können dann in einem modernen Umfeld Synergieeffekte erzielen, die zu einer deutlichen Stärkung dieser ohnehin renommierten Fächer führen.“
 
Für die Öffentlichkeit sollen wissenschaftliche Veranstaltungen, eine Sommerakademie, innovative internationale Festivals und Ausstellungen angeboten werden.
 
Das DCCC soll Beiträge zur Entwicklung der Kreativwirtschaft in der Stadt und der Region leisten. Dazu gehören Möglichkeiten zur Kooperation zwischen den Hochschulen in Detmold durch Verlagerung des Fachbereichs Medienproduktion der Hochschule OWL von Lemgo nach Detmold. Zur Standortentwicklung zählen auch Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Medienwirtschaft sowie Infrastruktur für Kreative und Existenzgründer aber auch die Förderung des Wissenstransfers zwischen Hochschulen und Unternehmen.
 
Das DCCC soll auch Möglichkeiten für die Initiierung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in OWL bieten. Sie generieren Impulse für die Region. Durch die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen sowie neuer Wertschöpfungsketten können so in der Kreativ- und Gesamtwirtschaft zusätzliche Arbeitsplätze in Detmold und im regionalen Umland entstehen.
 
Für die Stadt entsteht mit dem DCCC ein junges und kreatives städtisches Quartier. Basis für das DCCC sind langjährige Kooperationen von Mitgliedern der beteiligten Institutionen, die sich durch ihre Kompetenzen und eine intensive Zusammenarbeit in Lehre und Forschung überregional profiliert haben:
 

  • Erich-Thienhaus-Institut (ETI), einer der weltweit renommiertesten Ausbildungsstätten für Tonmeister 
  • Earquake – Epizentrum für experimentelle Musik (Hochschule für Musik, HfM) 
  • Zentrum für Musik- und Filminformatik (ZeMFI), ein gemeinsames Forschungsinstitut der HfM und der Hochschule OWL
  • Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur der Hochschule OWL
  • Fachbereich Medienproduktion der Hochschule OWL
  • PerceptionLab, Forschungsschwerpunkt der Hochschule OWL zur raumbezogenen Wahrnehmung

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