Starkes Signal an Medienbranche: Medienhaushalt des Landes Nordrhein-Westfalen wächst weiter

10. November 2022
phb Medien

Der Medienhaushalt der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2023 soll erneut wachsen: um 1,5 Millionen Euro auf insgesamt knapp 38 Millionen Euro.

Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei

Der Medienhaushalt der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2023 soll erneut wachsen: um 1,5 Millionen Euro auf insgesamt knapp 38 Millionen Euro.

„Das ist ein starkes Signal an die Medienwirtschaft und Medienlandschaft in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung ist auch in diesen herausfordernden Zeiten ein verlässlicher Partner und sichert Spielräume, um gute Medien- und Netzpolitik für das Land zu gestalten“, sagte der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales, sowie Medien und Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, am Donnerstag, 10. November, bei der Einbringung des Regierungsentwurfs des Medienhaushalts im Ausschuss für Kultur und Medien des Landtags Nordrhein-Westfalen.

Die frischen Mittel sollen zum einen genutzt werden, um steigende Betriebskosten bei der Film- und Medienstiftung NRW und bei der Internationalen Filmschule Köln abzudecken. Das schaffe wichtige Planungssicherheit, so der Minister.

Zudem erhält die Film- und Medienstiftung NRW jetzt 3,5 Millionen Euro (plus 500.000 Euro) zur Verstärkung der erfolgreichen Gamesförderung, die um ein Programm zur Förderung von „Serious Games“ und „Gamification“-Anwendungen (siehe Hintergrund) erweitert wird.

Medienminister Liminski: „Nordrhein-Westfalen ist und bleibt das Games-land Nummer 1. Die Landesregierung hat sich in ihrem Zukunftsvertrag zum Ziel gesetzt, die erfolgreiche Gamesförderung weiter auszubauen. Wir wollen Entwicklerinnen und Entwickler unterstützen und kreative Ideen und Anwendungen im Bereich ‚Serious Games‘ und ‚Gamification‘ fördern.“

Insgesamt liegen die Landesmittel für die Film- und Medienstiftung NRW nach den starken Erhöhungen der vergangenen Jahre jetzt bei insgesamt rund 22 Millionen Euro. Das unterstreicht ihre Rolle als zentrale Akteur des Landes zur Förderung und Vermarktung des Medienstandortes Nordrhein-Westfalen mit einem Schwerpunkt auf den Teilbranchen Film, TV, Games und Webvideo.

Weitere Schwerpunkte im Medienhaushalt sind die verstärkte Förderung des E-Sports, des Mediengründerzentrums NRW, der Nachwuchsgewinnung im Journalismus, die Förderung von Medienkompetenz sowie insbesondere auch die Unterstützung von Events und Netzwerkveranstaltungen der Medienbranche. In diesem Jahr waren erstmals seit langer Zeit wieder persönliche Begegnungen möglich, etwa beim Global Media Forum, dem Grimme Online Award, der Gamescom mit dem Gamescom Congress und dem Filmfestival Cologne.

Hintergrund „Serious Games“ und „Gamification“-Anwendungen

Nicht alle Computerspiele dienen allein der Unterhaltung. Die Begriffe „Serious Games“ und „Gamification“-Anwendungen bezeichnen digitale Spiele, die unterhaltsam sind und gleichzeitig den Spieltrieb nutzen, um ernste Themen zu behandeln oder Lerninhalte zu vermitteln. „Serious Games“ etwa geben Kindern und Jugendlichen spielerisch eine Einführung in Themen wie Politik oder Geschichte und können hierbei das soziale Verhalten fördern. Die Spielenden werden zum Beispiel interaktiv mit Situationen konfrontiert, die sich dann im schulischen oder außerschulischen Bildungskontext diskutieren lassen. „Gamification“-Anwendungen übertragen spieltypische Elemente wie Fortschrittsanzeigen oder Ranglisten in einen anderen Kontext. So setzen viele Unternehmen Anwendungen ein, die auf spielerische Art die Kundenbindung verbessern oder der Steigerung der eigenen Mitarbeitermotivation dienen.

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