Städtebauförderung Nordrhein-Westfalen 2026: 356 Millionen Euro für 139 Stadtumbauprojekte in 117 Kommunen

Ministerin Scharrenbach: Städtebauförderung ist Garant für moderne Stadt- und Gemeindeentwicklung in Nordrhein-Westfalen

22. Juli 2026
Fußgänger in Fußgängerzone beim einkaufen

Das Städtebauförderprogramm Nordrhein-Westfalen 2026 steht: Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung hat 356 Millionen Euro für 139 Stadtumbauprojekte in 117 Kommunen freigegeben.

Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung

Das Städtebauförderprogramm Nordrhein-Westfalen 2026 steht: Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung hat 356 Millionen Euro für 139 Stadtumbauprojekte in 117 Kommunen freigegeben. 

„Die Städtebauförderung ist weit mehr als ein reines Investitionsprogramm. Sie ist das Fundament und unverzichtbarer Baustein für eine moderne Stadt- und Gemeindeentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Sie erweckt Wohnviertel zu neuem Leben, schafft attraktive Orte unter Berücksichtigung von Klimaanpassungsmaßnahmen und Mobilitätserfordernissen der Zukunft. Kurzum: Städtebauförderung macht Kommunen fit für die Zukunft“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung. 

Die Auswahl der Projekte geht auf Anträge aus den Städten und Gemeinden zurück, die vor Ort vorbereitet werden. In den vergangenen Jahren hat das Ministerium zudem die Förderzugänge stark vereinfacht. Mit der Veröffentlichung des Städtebauförderprogrammes 2026 ist zugleich für alle dort enthaltenen Maßnahmen der vorzeitige Maßnahmenbeginn erklärt: Es bedarf keines Zuwartens auf die Zustellung des formalen Förderbescheides, um mit der Umsetzung einer Maßnahme beginnen zu können. Die Städtebauförderung 2026 wird mit 185 Millionen Euro aus dem Land Nordrhein-Westfalen und mit 171 Millionen Euro durch den Bund bestritten. 

„Der Koalitionsvertrag des Bundes sieht vor, die Mittel der Städtebauförderung bis 2029 schrittweise zu verdoppeln. Das ist ein deutliches Zeichen für die Bedeutung dieses Förderinstruments, mit dem die Kommunen in Nordrhein-Westfalen eine nachhaltige Stadt- und Ortsentwicklung vorantreiben können,“ so Ministerin Scharrenbach weiter. 

Bereits jetzt können die Städte und Gemeinden Anträge für die Städtebauförderung 2027 stellen. Antragsfrist wird der 31. Oktober 2026 sein. 

Städtebauförderprogramm 2026 | Beispielhafte Förderungen

  • Gelsenkirchen
  • Hagen
  • Minden 
  • Mönchengladbach 

  • Oberhausen
  • Steinfurt
  • Tecklenburg 
  • Wermelskirchen 

  • Wuppertal 

Stadtperspektive Gelsenkirchen mit 17,5 Millionen Euro

Modellhafte Beseitigung von Wohnungsüberhängen und Sanierung von Immobilien

Hagen-Pakt mit 10,1 Millionen Euro 

Modellhafte Beseitigung von Wohnungsüberhängen und Problemimmobilien, Maßnahmen zur Stärkung der städtebaulichen Kriminalprävention 

Glacis Minden mit 6,4 Millionen Euro

Gestaltung der Weserpromenade und weiterer Bauabschnitte zur Sanierung des Rathauses

Alt-Mönchengladbach mit 11,7 Millionen Euro 

Aufwertung Obere Hindenburgstraße und Tunnel „Heinrich-Turm-Straße“, umfassende Modernisierung und barrierefreier Umbau des Kinder- und Jugendzentrums „STEP“ 

„Oberhausen Brückenschlag“ mit 10,5 Millionen Euro 

Umgestaltung Marktstraße, Revitalisierung Altmarkt, Umsetzung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes sowie Planungskosten 

Stadtkern Borghorst mit 9,4 Millionen Euro

Neugestaltung der Stadtachse

Historischer Stadtkern mit 5,5 Millionen Euro

Teilmaßnahmen „Nordhang und Nordpromenade“ und „Mauersanierung" sowie begleitende Maßnahmen, Planungskosten, übrige investive Maßnahmen am Burgberg

Rhombus-Areal mit 6,8 Millionen Euro

Aktivierung einer Teilfläche der innenstadtnahen Brachfläche „Innovationsquartier Rhombus-Areal“

Innenstadt Wuppertal-Elberfeld mit 7,4 Millionen Euro 

Neugestaltungen Schloßbleiche, Kirchplatz, Calvinstraße, Kirchstraße sowie Alte Freiheit

Mehr Informationen zur Städtebauförderung finden Sie unter: https://www.mhkbd.nrw/themenportal/staedtebaufoerderung

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