Ministerpräsident Wüst dankt Dr. Mark Speich – Neuer Bevollmächtigter des Landes beim Bund Dr. Matthias Roßbach tritt Aufgabe zum 1. Juni an

27. Mai 2025
Bild mit Landesdienstflagge NRW

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat Dr. Matthias Roßbach mit Wirkung zum 1. Juni 2025 zum neuen Bevollmächtigten des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund bestellt. Roßbach folgt in dieser Funktion auf Dr. Mark Speich, der Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung wird.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat Dr. Matthias Roßbach mit Wirkung zum 1. Juni 2025 zum neuen Bevollmächtigten des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund bestellt. Roßbach folgt in dieser Funktion auf Dr. Mark Speich, der Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung wird.

Ministerpräsident Hendrik Wüst dankte Mark Speich am Montag im Rahmen seiner Verabschiedung in der Staatskanzlei für seine Arbeit als Bevollmächtigter und für seinen fast achtjährigen Dienst als Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien: „Mark Speich hat die Arbeit der Landesregierung in Berlin geprägt und sich dabei große Verdienste erworben. Sein strategisches Denken und sein diplomatisches Geschick waren für unser Land von hohem Wert. Ich danke ihm für seine hervorragenden Leistungen.“

Der Bevollmächtigte vertritt das Land in Berlin insbesondere gegenüber Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung sowie den ausländischen Vertretungen und ist verantwortlich für die Mitwirkung des Landes bei der Bundesgesetzgebung. Der neue Bevollmächtigte, Dr. Matthias Roßbach (41), leitet bereits seit 2022 die Landesvertretung im Berlin. Zudem ist er seit 2018 als Bundesratskoordinator mit der Vertretung der Interessen Nordrhein-Westfalens auf Bundesebene betraut. Der promovierte Volljurist wird als Ministerialdirigent und Abteilungsleiter diese Aufgaben zusätzlich zu seiner Aufgabe als Bevollmächtigter fortführen.

Sein Jura-Studium an den Universitäten Münster und Cambridge (UK) schloss Matthias Roßbach im Jahr 2008 als Landesbester in Nordrhein-Westfalen ab. Anschließend war er als Referendar unter anderem am Bundesverfassungsgericht und im Innenministerium Nordrhein-Westfalen tätig. Internationale Erfahrungen sammelte er als Absolvent der Universität Yale (2011-2012) und als Gastforscher an den Universitäten Harvard und Princeton, wofür er u.a. vom ERP-Programm der Studienstiftung des deutschen Volkes und dem DAAD renommierte Stipendien erhielt. Seine Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Titel „Das Personal der Republik“ wurde mit dem Konrad-Redeker-Preis ausgezeichnet. Er war Mitarbeiter der Prozessbevollmächtigten des Bundesrats im NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht (2013-2017) und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität (2013-2018). Er ist Autor von Büchern und Fachbeiträgen zum Verfassungsrecht, u.a. zu den Bund-Länder-Finanzen und zum Parlamentsrecht.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Eine starke Vertretung der Länder im Bund ist ein wesentlicher Baustein des Föderalismus der Bundesrepublik. Ich freue mich sehr, dass Matthias Roßbach Nordrhein-Westfalen in Berlin mit seiner großen juristischen wie politischen Expertise, seinen umfangreichen Erfahrungen und mit voller Tatkraft vertreten wird.“

Der Minister für Bundesangelegenheiten, Nathanael Liminski, ergänzt: „Es freut mich, die sehr gute Zusammenarbeit mit Matthias Roßbach in seiner neuen Funktion als Bevollmächtigter fortzusetzen. Er wird nahtlos an die erfolgreiche Arbeit von Mark Speich anknüpfen.“

Kontakt

Pressekontakt

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0211 / 837-1134
E-Mail: presse [at] stk.nrw.de

Bürgeranfragen

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0211837-01
E-Mail: nrwdirekt [at] nrw.de