Ministerpräsident Hendrik Wüst empfängt Sternsinger zum traditionellen Dreikönigssingen

Ministerpräsident Wüst: Mitmenschlichkeit ist ein Markenzeichen unseres Landes. Und kaum ein Brauch transportiert die christliche Botschaft der Nächstenliebe so gut wie das Dreikönigssingen

9. Januar 2023
Ministerpräsident Hendrik Wüst empfängt Sternsinger zum traditionellen Dreikönigssingen

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am Montag, 9. Januar 2023, die Sternsingerinnen und Sternsinger zum traditionellen Dreikönigssingen in der Staatskanzlei empfangen. Rund 30 Mädchen und Jungen aus den Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn haben den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ überbracht.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am Montag, 9. Januar 2023, die Sternsingerinnen und Sternsinger zum traditionellen Dreikönigssingen in der Staatskanzlei empfangen. Rund 30 Mädchen und Jungen aus den Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn haben den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ überbracht. Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei, nahm ebenfalls an dem Termin teil.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Mitmenschlichkeit – das ist ein Markenzeichen unseres Landes. Und kaum ein Brauch transportiert die christliche Botschaft der Nächstenliebe so gut wie das Dreikönigssingen. In Zeiten, in denen Menschen vor dem russischen Bombenterror aus der Ukraine fliehen, ist die Solidarität von Kindern mit anderen Kindern in Not ein besonders hoffnungsfrohes Zeichen. Die gesammelten Spendengelder kommen in diesem Jahr dem Schutz von Kindern vor Gewalt zu Gute. Schwere Verletzungen von Kinderrechten gibt es in allen gesellschaftlichen Schichten und Ländern. Ich hoffe, dass sich in diesem Jahr viele Türen für die Sternsingerinnen und Sternsinger öffnen. Ich danke den Kindern herzlich, dass sie mit ihrem besonderen Engagement eine wichtige Tradition in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus fortführen.“

Minister Nathanael Liminski: „Mit ihrem Besuch, ihren Gewändern und ihrem Gesang spenden die vielen Mädchen und Jungen, die dieser Tage landesweit als Sternsinger von Haustür zu Haustür ziehen, Tausenden Hausbewohnerinnen und Hausbewohnern Zuversicht, Trost und Freude. Sie setzen ein Zeichen für ein friedliches Miteinander und engagieren sich durch die Spendensammlung ganz konkret für andere Kinder, die Not leiden. Unabhängig von dem Brauch des Dreikönigssingens Anfang Januar kann man unserer Gesellschaft für das gesamte Jahr nur mehr Sternsingerinnen und Sternsinger wünschen.“

In diesem Jahr steht die Aktion „Dreikönigssingen“ unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ und widmet sich schwerpunktmäßig der Situation von Kindern in Asien. Träger der Aktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 ist sie eine der größten Solidaritätsaktionen von Kindern für Kinder weltweit.

Der Brauch des Dreikönigssingens zählt in Deutschland seit 2015 zum immateriellen Kulturerbe. Die Aktion Dreikönigssingen wird jährlich gemeinsam von dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger" und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) organisiert.

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