Ministerpräsident empfängt Gouverneur der japanischen Präfektur Fukushima Masao Uchibori

Ministerpräsident Wüst: Eine über Jahrzehnte gewachsene Partnerschaft, getragen von Vertrauen und gemeinsamen Werten

15. Januar 2026
Ministerpräsident Hendrik Wüst empfängt Gouverneur der japanischen Präfektur Fukushima Masao Uchibori

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am Donnerstag, 15. Januar 2026, den Gouverneur der japanischen Präfektur Fukushima Masao Uchibori in der Staatskanzlei in Düsseldorf empfangen. Der Minister für Internationales und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski hat ebenfalls an dem Gespräch teilgenommen.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am Donnerstag, 15. Januar 2026, den Gouverneur der japanischen Präfektur Fukushima Masao Uchibori in der Staatskanzlei in Düsseldorf empfangen. Der Minister für Internationales und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski hat ebenfalls an dem Gespräch teilgenommen. Anlass war die am Nachmittag stattfindende Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung zur Fortsetzung der Zusammenarbeit in den Bereichen Medizintechnik, Erneuerbare Energien und Wasserstoff mit dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie und der stellvertretenden Ministerpräsidentin Mona Neubaur. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und Fukushima wurde 2014 vereinbart und ist seitdem mehrmals verlängert worden.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Japan und Nordrhein-Westfalen verbindet mehr als wirtschaftlicher Austausch. Es ist eine über Jahrzehnte gewachsene Partnerschaft, getragen von Vertrauen und gemeinsamen Werten. Einen besonderen Beitrag dazu leistet die enge Zusammenarbeit mit Fukushima. Mit der Fortführung der Kooperation in den Bereichen Medizintechnik, Erneuerbare Energien und Wasserstoff setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Weiterentwicklung unserer Partnerschaft. Fukushima und Nordrhein-Westfalen stehen gleichermaßen für Innovationskraft und Verantwortung auf dem Weg zur Klimaneutralität. Gerade die großen Zukunftsfragen unserer Zeit zeigen, wie wertvoll der verlässliche Austausch zwischen den Regionen ist.“

Masao Uchibori ist seit 2014 Gouverneur von Fukushima und befindet sich aktuell in seiner dritten Amtszeit. Nach der Reaktorkatastrophe von 2011 zählt der Wiederaufbau der Region sowie der konsequente Umbau hin zu einer nachhaltigen, auf Erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgung zu den zentralen politischen Schwerpunkten seiner Regierung.

Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Fukushima

Die Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und der Präfektur Fukushima wurde 2011 in Folge der Reaktorkatastrophe aufgenommen und ab 2014 durch formelle Vereinbarungen in den Bereichen Medizintechnik, Gesundheitswirtschaft sowie Energieeffizienz und Erneuerbare Energien vertieft. Die Abkommen wurden mehrfach verlängert, 2019 zusammengeführt und zuletzt 2023 um die Themen Wasserstoff und Ammoniak erweitert. Zu der fachlichen Kooperation zwischen den Regionen zählen gemeinsame Veranstaltungen sowie der Austausch zwischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zusammenarbeit wird eng durch die Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate und die Gesellschaft zur Außenwirtschaftsförderung NRW.Global Business begleitet.

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